Steigen die Bauzinsen gerade und warum?

4,90 Stern(e) 52 Votes
Wir leben in SH recht weit ab vom sog. Schuss. Hamburg 120 km, Kopenhagen 160, Lübeck und Kiel je 70. Dennoch sind wir weder doof noch inaktiv. Vor Corona oft zu Konzerten, sowohl Rock als auch Klassik, gern in Museen, vor allem Kunst, beide mögen wir Bilder, Foto sowie Malerei, auch Kleinkunstbühnen mögen wir. Natürlich müssen wir fahren, so what, wohnen in einer Grosstadt möchte ich nicht. Jedenfalls nicht in Hamburg oder Kopenhagen, in Lübeck ggf. schon, da gäbe es nette Plätze im Domviertel, nur leider unbezahlbar. Nicht drum trauern, rein in den Twingo, die 70 km sind auf der A1 mit 120-130 schnell abgespult, Karsten
Groß geworden am dörflichen Stadtrand der kleinsten Labdeshauptstadt, zum Studium in die große Metropole HH und vollends begeistert gewesen. Dann zur damals noch Freundin nach Lübeck und Lübeck als besser als HH befunden. Dann nach dem Studium raus aus HL aufs Land 20km weg von HL. Fazit: Stadtleben ist nichts für uns. Jetzt wohnen wir ab Juni im Eigenheim zentral im Dreieck HH, HL und KI. Dorf, dörflicher geht’s nicht. Aber trotzdem ist alles mit dem Auto in 10-15 Minuten erreichbar. 2 Autobahnen, Ärzte, Baumärkte, Supermärkte. Dafür schauen wir von der Terrasse auf einen kleinen See mit Badestelle fußläufig 3 Minuten entfernt.
was will ich mehr? Für mich ist das Luxus.
 
Also wir sind ja gerade intensiv auf der Suche nach einer (oder mehreren) Immobilie(n) zur Kapitalanlage. Hauptsächlich suchen wir 1 bis 2 Zimmerwohnungen und ja es gibt sie noch diese kleinen Perlen, die ne ordentliche Rendite abwerfen. Aber diese Wohnungen sind schneller vermittelt, als das man schauen kann. Aber wir bleiben dran und warten auf unser Schnäppchen.
Bei so kleinen Wohneinheiten geht man auch nicht das große Risiko ein. Falls ein Mietausfall im worst case eintreten sollte, kann man das in der Höhe locker nebenher stemmen. Instandhaltungen sind bei 30 qm auch überschaubar...
Wir freuen uns auf jeden Fall darauf (hoffentlich) bald unser erstes Mietobjekt unser Eigen nennen zu dürfen.
 
Ähnliche Story bei uns. Stadtwohnung mitten in Nämberch. Kommen beide vom Dorf - nicht mal ein Jahr haben wir es da ausgehalten, das Anwohnerparken ging mir auf den Keks. Hab dann irgendwann die Karre einfach zurückgelassen. Mittlerweile wohnen wir wieder am Dorf - herrlich. Geht halt, weil unsere ganzen Freunde vom Dorf sind.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Also wir sind ja gerade intensiv auf der Suche nach einer (oder mehreren) Immobilie(n) zur Kapitalanlage. Hauptsächlich suchen wir 1 bis 2 Zimmerwohnungen und ja es gibt sie noch diese kleinen Perlen, die ne ordentliche Rendite abwerfen. Aber diese Wohnungen sind schneller vermittelt, als das man schauen kann. Aber wir bleiben dran und warten auf unser Schnäppchen.
Bei so kleinen Wohneinheiten geht man auch nicht das große Risiko ein. Falls ein Mietausfall im worst case eintreten sollte, kann man das in der Höhe locker nebenher stemmen. Instandhaltungen sind bei 30 qm auch überschaubar...
Wir freuen uns auf jeden Fall darauf (hoffentlich) bald unser erstes Mietobjekt unser Eigen nennen zu dürfen.
Hoffentlich guckst du kein YouTube. Glaub nicht jeden Schmarrn von Jungs die noch grün hinter den Ohren sind ;)
 
Da bin ich, glaube, nicht ganz korrekt verstanden worden.
Mir ging es darum, dass sich ein Immo-Kauf im Ballungsraum m. E. nur noch für diejenigen rechnet, die das größere städtische Angebot auch wirklich nutzen.
Es macht keinen Sinn, nach Berlin zu ziehen, um dort Cocooning zu betreiben.
Doch, schon, ich weiß auch, was Du meist und vlt. habe auch ich mich unklar ausgedrückt.
Ich habe in Gesprächen oftmals versch.Begründungen Pro City gehört.....,man könne ja nicht aufs Land wg. Kultur und so. Für mich war das oft so ein Totschlagargument und wenn ich dann aber hingesehen habe fiel mir auf, dass diese Kultur gar nicht genutzt wurde. Vlt. wohnt man einfach gern in der Stadt, warum auch immer, dann find ichs auch Klasse. Nur die Kultur als "Entschuldigung" zu nehmen, hat sich beim genaueren Hinschauen meist doch als Flop gezeigt; so überfüllt sind die Kammermusiksäle dann auch nicht. Ich muss aber gestehen, dass dies oft eine Folge einer Diskussion war ähnlich wie "wir würden ja gerne aufs Land aber eben unsere geliebte Kultur.....hach...." Wie gesagt, ich kann Beides verstehen und habe Beides auch schon gelebt.
Dafür reicht ein Dorf in Brandenburg mit Lebensmittelmarkt und FTTH-Anschluss.
Das meine ich, wenn ich es manchmal als Extremvergleich empfinde. Natürlich gibt es verlassende Dörfer und Ecken, wo man nichtmal begraben sein möchte aber gerade in Deutschland haben wir eine Vielzahl von kleinen Städten, meist auch Kreisstädte, mit einem wirklich guten Bildungs- und auch Kulturangebot.
Sagen wir es mal so: Wenn man prinzipiell gerne gibt, aber eben immer weniger zurückbekommt, dann passt man sich in seinem Verhalten irgendwann ganz automatisch an. Wenn du das nicht machst, bist du irgendwann nur noch der nützliche Depp. Ist leider so.
Ja, das ist sicher teilweise auch so, ich versuche einfach immer nur, auch meinen Teil daran zu sehen und je genauer ich hinsehe, find ich auch einen. In meinem Fall hat sich auch etwas verloren und ich weiß, dass ich das wirklich verhindern wollte aber letztlich verändern sich auch die jeweiligen Leben und die Menschen auch und dann ist es eben so. Ich hab immer wieder quasi neu begonnen, auch das hat einen Reiz und einige alte Freunde hat man eh fürs Leben.
 
Oben