Steigen die Bauzinsen gerade und warum?

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Er hat als Sicherheit forstwirtschaftlich genutzte Flächen beliehen, die seit etlichen Generationen in Familienbesitz sind. Ein Großteil der Familie war darüber nicht gerade erbaut und ist nun mit ihm zerstritten.
Wäre ich auch mit ihm. Er hat mindestens um den Faktor 15 zu teuer gebaut. Geld aus dem Fenster rauswerfen geht auch schöner. Da fallen mir ne Menge Dinge ein.
 
Und ohne Rendite lohnt es sich nicht mehr was zu bauen oder zu renovieren. Folglich sinkendes Angebot bzw. schlechtere Wohnungen.

Im Übrigen wirds noch genug potente Mieter geben. Nur wird es immer mehr nicht potente Mieter geben, die hinten runter fallen und sich das Leben in in der Großstadt nicht mehr leisten können.
Ist die Frage ob es die dann in die Leerstände auf den Dörfern zieht.
... Leerstände? Im Osten?

Vielleicht ist eine Tinyhouse Wohn Anlage der Weg in die Zukunft. Wenn ich Kohle hätte, würde ich so ein Projekt vorantreiben.
 
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Im Pyjama vor Netflix versauern kann ich dank Glasfaser inzwischen auch in Schnarchhausen, dafür muss ich nicht im Prenzlauer Berg wohnen.
Ach, ich weiß nicht, ob die Stadtbewohner in der Breite betrachtet wirklich weniger Pyjama-Täter sind als Dorfbewohner bzw. kulkturell aktiver sind als jene.
Verstehen kann ich Beides, ich habe mein Leben lang in der Stadt gearbeitet und 80% meiner Kollegen haben dort auch gewohnt. Deren kulturelles Leben war mehr auf Sofa ausgerichtet als meines. Ich kenne einige interessante Leute, die bewusst auf dem Lanf wohnen und dort kulturell und sozial sehr aktiv sind bzw. Dinge selbst in die Hand nehmen. Z.B. im Südschwarzwald habe ich erlebt, dass viele interessante Leute und kulturell ansprichsvolle aufs Land gezogen sind und dort Dinge kreiert haben. Ist vlt. auch ne Frage, was man unterf Kultur etc. versteht, es ist mMn wohl eher auch eine Typfrage, wo man sich wohler fühlt.
Das Problem ist weniger Corona, die Distanz oder der ÖPNV, sondern einfach die zunehmende Saturiertheit und Bequemlichkeit.
Das sehe ich genauso und man selbst ist davon ja oft auch befallen.....
 
Wir leben in SH recht weit ab vom sog. Schuss. Hamburg 120 km, Kopenhagen 160, Lübeck und Kiel je 70. Dennoch sind wir weder doof noch inaktiv. Vor Corona oft zu Konzerten, sowohl Rock als auch Klassik, gern in Museen, vor allem Kunst, beide mögen wir Bilder, Foto sowie Malerei, auch Kleinkunstbühnen mögen wir. Natürlich müssen wir fahren, so what, wohnen in einer Grosstadt möchte ich nicht. Jedenfalls nicht in Hamburg oder Kopenhagen, in Lübeck ggf. schon, da gäbe es nette Plätze im Domviertel, nur leider unbezahlbar. Nicht drum trauern, rein in den Twingo, die 70 km sind auf der A1 mit 120-130 schnell abgespult, Karsten
 
Ach, ich weiß nicht, ob die Stadtbewohner in der Breite betrachtet wirklich weniger Pyjama-Täter sind als Dorfbewohner bzw. kulkturell aktiver sind als jene.
Da bin ich, glaube, nicht ganz korrekt verstanden worden.
Mir ging es darum, dass sich ein Immo-Kauf im Ballungsraum m. E. nur noch für diejenigen rechnet, die das größere städtische Angebot auch wirklich nutzen.
Es macht keinen Sinn, nach Berlin zu ziehen, um dort Cocooning zu betreiben.
Dafür reicht ein Dorf in Brandenburg mit Lebensmittelmarkt und FTTH-Anschluss.

Das sehe ich genauso und man selbst ist davon ja oft auch befallen.....
Sagen wir es mal so: Wenn man prinzipiell gerne gibt, aber eben immer weniger zurückbekommt, dann passt man sich in seinem Verhalten irgendwann ganz automatisch an. Wenn du das nicht machst, bist du irgendwann nur noch der nützliche Depp. Ist leider so.
 
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