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Sparanfänger mit Fragen zur Plausibilität des "groben" Plans

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M

Mattheu

Guest
Ein ganz nettes "Moin" aus Hamburg!

Ich bin Mattheu und bin komplett am Anfang einer wahrscheinlich sehr langen Reise der Recherche, welche mich dann hoffentlich irgendwann ans Ziel bringt.

Mein Ziel ist es, ein Haus zu besitzen mit einer maximal monatlichen Belastung in Höhe von EUR 1500,- (inkl. Zinsen, Tilgung, Nebenkosten, Rücklagen). Die Laufzeit ist mir "relativ" egal. (Es werden sowieso mind. 30Jahre)

Ausgangssituation:
Nun, ich bin 35 Jahre alt/jung und meine Partnerin ist Anfang 30.
Wir haben seit längerer Zeit den Wunsch uns ein Eigenheim zuzulegen. Allerdings fehlten uns bis vor einigen Monaten komplett die Mittel um überhaupt etwas anzusparen.
Jetzt, nachdem alles abbezahlt wurde und wir frisch anfangen können zu sparen, wissen wir nicht genau was wir uns als realistisches Ziel setzen sollten.

******************
Hier mal die Eckdaten:

Netto Jahreseinkommen Ich: xx.000,- (+ Bonus i.H. von Netto x.000-x.000,-, welchen ich nie berücksichtige)
Netto Einkommen Sie: xx.600,- (+Weih Nachts- und Urlaubsgeld, welches wir hier nicht berechnen möchten)

Vorhandenes Eigenkapital: xx.000,- (Tagesgeldkonto)

Jährlicher Sparbetrag Gesamt: xx.600,- EUR
********************

Unser derzeitiger "Plan" sieht so aus, dass wir noch 2Jahre in der Wohnung "aushalten". (Denn dann steht hoffentlich Nachwuchs an).
In diesen 2 Jahren werden wir also noch EUR xx.200,- ansparen.
Addieren wir unser derzeitiges EK, kommen wir auf einen Eigenkapital in Höhe von EUR xx.200,-.

Die Häuser die für uns vom Geschmack her in Frage kommen würden, liegen allerdings zwischen EUR 350.000,- und 400.000,- EURO.
Dazu kommen dann noch Kosten für Notar, Grunderwerb, Grundbuch, Küche, Einrichtung, Aussenanlage etc... Man liegt also sehr Wahrscheinlich bei einem Gesamtbetrag von EUR 470.000,-.

Ich lese immer wieder, dass man mindestens 20%-40% Eigenkapital haben sollte.
"Derzeit" liege ich allerdings nur bei 13%.

Gehe ich recht der Annahme, dass unser Vorhaben, auf Basis der o.g. Daten, nicht wirklich hin haut?
(Naja, im Grunde genommen sehe ich es ja selber... Aber irgendwie habe ich die Hoffnung, dass mir ein "externer" noch einen doch rettenden Hinweis gibt...)

Ich würde mich über ein paar Hinweise sehr freuen
Vielen Dank und Besten Gruß
Mattheu
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also mit 5 T€ netto - und wenn ihr eure Sparambitionen durchhaltet - sehe ich das nicht so kritisch. Ich würde vielleicht sogar 30 T€ pro Jahr sparen anpeilen - bleiben immer noch 2400 netto zum Leben je Monat. Dann wärt ihr bei um die 80 T€ EK.
Elternzeit solltet ihr dann noch gut planen und dann kann das gut klappen.
 
M

Mattheu

Guest
Also mit 5 T€ netto - und wenn ihr eure Sparambitionen durchhaltet - sehe ich das nicht so kritisch. Ich würde vielleicht sogar 30 T€ pro Jahr sparen anpeilen - bleiben immer noch 2400 netto zum Leben je Monat. Dann wärt ihr bei um die 80 T€ EK.
Elternzeit solltet ihr dann noch gut planen und dann kann das gut klappen.
Ich bin gerade dabei meine kalkulierten Ausgaben (Exceltabelle) mit den Tatsächlichen Ausgaben (Online-Banking) zu vergleichen. Mal sehen was dabei herauskommt.

Hier mal eine kleine Aufstellung der derzeitigen Kosten:

Miete: x85EUR (Warm inkl. Hausrat, Inet, etc).
"Haushaltsgeld": x00EUR
Auto: 400EUR (inkl. Benzin, Vers., Steuern, Abzahlung)
Versicherungen: 100EUR
-------------------
Total: x.185,-EURO

Dann kommen ja noch hier und da ein paar Spielereien dazu, die man mMn immer mal benötigt, da man sein Leben (auch während des Sparens) irgendwie genießen darf/kann/soll.
Ob dieses Spielereien monatlich rund 1100EUR kosten sollten, steht auf einem anderen Blatt Papier!!!

Ich überprüfe und schaue mal was wirklich über ist...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Ich finde, dass man 1-2 Jahre auch mal etwas kürzer treten kann... ein Urlaub weniger, vielleicht nicht den neuen Thermomix, selbst Kochen und nicht Essengehen. Ist ja zeitlich begrenzt und schweißt auch zusammen ;-)
 
M

Mattheu

Guest
Recht hast Du.
Zumal wir unseren Urlaub aus unseren Boni bzw. Weihnachtsgeld bezahlen...
Ich glaub ein großer Punkt ist bei uns das Essen.
Keiner hat Zeit zum einkaufen und zum kochen. Wobei das wahrscheinlich einfach nur Faulheit ist!!!
 
Wenn man zu Faul zum Kochen ist, kann man zu zweit
a) für 60€ zum Sushi
b) für 25€ zum Italiener ne Pizza oder
c) für 4€ Fertigpizza zuhause "genießen".

So kann man pro Abend auch mal 1m² Fliesen "ersparen". ;)

Ich dachte erst bei euch, uh mit dem Einkommen wirds knapp, aber es ist ja netto.
Da sind die Banken auch mal großzügiger was das EK angeht.
Allerdings würde ich es vermeiden den Kredit während der Elternzeit abzuschließen.. besser vorher. Ohne Bauch. :)
 

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