Hallo,
wir sind derzeit an der Planung unseres Hauses. Es soll vermutlich ein KFW-40-Haus werden. Die Frage die wir uns stellen, was für eine Heizung wird dafür benötigt? Kann man ein kfw-40-Haus mit einer Gas-Therme überhaupt erreichen?
Uns wurde eine Sole/Wasser-Wärmepumpe (Kollektor) von Nibe empfohlen (NIBE F1145 PC/F1245 PC). Kennt sich jemand damit aus? Reicht die Pumpe auch im Winter aus für die Heizung? Des Weiteren überlegen wir eine Photovoltaikanlage aufs Dach installieren zu lassen. Meines Erachtens sind die Investitionskosten aber extrem hoch, daher frage ich mich ob sich das lohnt oder nicht.
Unser Haus wird etwa 135-140qm. Das Grundstück hat eine Südwestausrichtung, so dass das Dach Richtung Westen schaut.
Was für ein Heizsystem würdet ihr bei einem kfw-40-Haus empfehlen?
Vielen Dank und viele Grüße
corner
wir sind derzeit an der Planung unseres Hauses. Es soll vermutlich ein KFW-40-Haus werden. Die Frage die wir uns stellen, was für eine Heizung wird dafür benötigt? Kann man ein kfw-40-Haus mit einer Gas-Therme überhaupt erreichen?
Uns wurde eine Sole/Wasser-Wärmepumpe (Kollektor) von Nibe empfohlen (NIBE F1145 PC/F1245 PC). Kennt sich jemand damit aus? Reicht die Pumpe auch im Winter aus für die Heizung? Des Weiteren überlegen wir eine Photovoltaikanlage aufs Dach installieren zu lassen. Meines Erachtens sind die Investitionskosten aber extrem hoch, daher frage ich mich ob sich das lohnt oder nicht.
Unser Haus wird etwa 135-140qm. Das Grundstück hat eine Südwestausrichtung, so dass das Dach Richtung Westen schaut.
Was für ein Heizsystem würdet ihr bei einem kfw-40-Haus empfehlen?
Vielen Dank und viele Grüße
corner
corner schrieb:
Und wie kann ich klären, wie viel Fläche der Kollektor haben muss? Wenn die Kälteleistung ermittelt wurde. Zudem haben div. Kollektoren auch unterschiedlichen Flächenbedarf, Ertrag und Kosten. Wenn es mit der Fläche gar zu eng wird, bleibt nur noch die Vertikalsonde. Experimentieren lohnt da kaum, denn jede Wärmepumpe lebt von ihrer Quelle. Ist diese zu knapp dimensioniert, neigt sich der Gesamtinvest zur Unwirtschaftlichkeit.corner schrieb:
...Klar hängt der von vielen Faktoren ab (Nutzerverhalten, Wohnfläche, Bodenbeschaffenheit) Aber gibt es nicht Richtwerte? Ich kenne keine, denn diese wären ohnehin nichts Wert. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder man glaubt dem Verkäufer und hofft, dass es irgendwie gut geht, oder man beauftragt einen externen Planer. Zum Schluss bekommt Jeder das, was Er auch verdient! v.g.
Wo finde ich denn einen fähigen Berater, der mich in diesen Fragen beraten kann? Kennst du einen aus der Nähe von Hamburg?
Habe mich erkundigt und erfahren, dass Tiefenbohrungen nur bis zu einer Tiefe von 35m möglich sind. Dann benötige ich wohl mehr als eine Bohrung,oder? Und das wird dann wohl wieder deutlich teurer?
Gruß corner
Habe mich erkundigt und erfahren, dass Tiefenbohrungen nur bis zu einer Tiefe von 35m möglich sind. Dann benötige ich wohl mehr als eine Bohrung,oder? Und das wird dann wohl wieder deutlich teurer?
Gruß corner
corner schrieb:
Wo finde ich denn einen fähigen Berater, der mich in diesen Fragen beraten kann? Für die Planung der Gesamtanlage bei einem Neubau muss man, dank dem I-Net, nicht unbedingt in Hamburg sitzen. Du kannst mir ja mal eine PN schicken. corner schrieb:
...Habe mich erkundigt und erfahren, dass Tiefenbohrungen nur bis zu einer Tiefe von 35m möglich sind. Dann benötige ich wohl mehr als eine Bohrung,oder? ...Und das wird dann wohl wieder deutlich teurer? Das hängt von der Heizlast ab, ist aber zu vermuten bzw. wahrscheinlich. Das mehrfache Umsetzen des Bohrgerüstes erhöht natürlich die Kosten.Mein Ansatz, dass die Quellenauslegung bei der Gebäudeplanung beginnt, betätigt sich in der Regel. Niedrige Heizlasten => geringe Kosten für die Quellenerschließung.
In nicht wenigen Fällen kann man sich diesen Aufwand ersparen, in dem man auf eine Luftwärmepumpe zurückgreift, sofern hierfür die Rahmenbedingungen stimmen. Welche Lösung letztendlich wirklich sinnvoll ist, lässt sich erst belastbar beantworten, wenn die Berechnungen auf Grundlage der Gebäudedaten vorliegen. Mit Luftwärmepumpe werden geringere Jahresarbeitszahl im Vergleich zu Sole Anlagen erreicht, dafür entfallen jedoch die Kosten der Quellenerschließung. Es ist eine reine Wirtschaftlichkeitsberechnung, wofür man sich entscheiden sollte. Künftige Energiekosten werden durch Investitionen reduziert. Für eine Entscheidung muss man zunächst den tatsächlichen Energiebedarf für Heizung u. Warmwasser-Bereitung auf Grundlage der Gebäudedaten und des Nutzerverhaltens kennen (berechnen).
Marschland (feuchter Boden) wäre eigentlich eine gute Voraussetzung für einen Grabenkollektor, sofern die Fläche hierfür ausreicht.
v.g.
Ähnliche Themen