SmartHome ein muss? myGekko, KNX oder Z-Wave?

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P

Peter L

Sehr interessant alles... mal paar weitere Fragen

1. Was spart man, wenn man die Planung selbst macht?
2. Was spart man, wenn man die Installation selbst macht? E-Installation mit KNX kostet ja ganz grob 15k+15k. Ich kann aber nicht abschätzen, wie viel Arbeitslohn und Materialkosten das ca. sind.
3. Habt ihr bei eurer Planung auch überlegt, KNX-RF zu verwenden?
 
R

ruppsn

Ich hab das bisschen bedarfsorientiert gemacht.
In den beiden Kinderzimmern hab ich für die Steckdosen 5x1,5 verwendet, also neben Dauerstrom 2 Schaltmöglichkeiten.
Im Büro hingegen hab ich 2x5x1,5. Im Wohnzimmer dagegen 7x1,5 und für die TV-Ecke noch mal 7x1,5.
Hi! Vielen, vielen Dank zunächst erst mal für die Pläne. Entnehme ich den Plänen richtig, dass Du konsequent auf PMs mit vier Sektoren setzt? Bspw. BJ PM mini?

Sorry, wenn ich noch mal nachfrage, aber der TV-Bereich überzeugt mich bei mir auch noch nicht so ganz. Aktuell habe ich 6 Steckdosen, 1 SAT-Duplex-Dose und 2 LAN-Duplex-Dosen. Was mir nicht so ganz behagt, ist die Dosenbatterie (immerhin 9!!! Dosen). Jetzt bin ich am Überlegen, ob nicht 1x 4-fach Steckdose, 1x Duplex-LAN und 1x Duplex-SAT reicht, den Rest über einen Switch und Mehrfachsteckdosen. Zum Bedarf: Strom: TV (schaltbar), STB (Dauerstrom), Soundbase (Dauerstrom), FireTV (schaltbar), Playstation (schaltbar), Switch (Dauerstrom)

LAN: TV/STB, Playstation, Soundbase, ATV

Ich hab das schon an anderer Stelle mal gefragt, da meinte man, ich hätte recht viele „Boxen“. Finde ich jetzt aber gar nicht [emoji6]

Wie hast Du das gelöst?
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Was stört dich an der 9er? Ist doch meistens nicht direkt sichtbar da hinter Lowboard o.ä. versteckt.
 
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86bibo

Ich mein, es läuft ja hier mehr oder weniger auf KNX hinaus. Würde ich beim Neubau auch irgendwie versuchen mit unterzubringen. Da wir eine Bestandsimmobilie haben, blieb realistisch gesehen nur ein Funksystem. Aufgrund der bidirektionalen Verbindung und der extrem großen Kommunity habe ich mich für Homematic entschieden. Es hat alle Vorteile wie auch Nachteil eines Funksystems (keine Kabel ziehen, aber Funktraffic, nicht erreichbare Geräte, Batterieverbrauch, etc.). Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, muss aber klar sagen: Homematic macht nur Sinn, wenn man es selbst administriert, ausreichend Einarbeitungs- und Leidenszeit mitbringt und sich darum kümmert (Batteriewechsel, gelegentliche Updates der Zentrale, etc.). Gerade die wenigen aber doch vorhandenen Verbindungsprobleme sprechen aber eindeutig für eine Wired-Lösung.
Das nächste Problem von Funklösungen ist, dass sie aber Dauer ebenfalls kostenintensiv werden. Jeder Aktor liegt im Schnitt bei 50€, Fensterkontakt bei 20-30€, Präsenzmelder bei 70€. Ich habe fast das komplette Haus umgerüstet und dürfte wohl mittlerweile auch bei knapp 10.000€ liegen. Vorteil ist aber, das man sehr viele Systeme integrieren kann (Hue, Logitech Harmony, Lightyfy, Sonos, etc.).

Damit habe ich jetzt folgendes Umgesetzt
- Haustür- und Garagentorsteuerung über Funkferbedienung und RFID (Fingerabdruck hat uns nicht überzeugt)
- Alle Fenster und Türen überwacht (Absenkung der Radiatoren, sobald Fenster mehr als 5 min offen ist)
- Großteil der Rolläden ist ferngesteuert
--> bei Temperaturen unter 5° schließen sie in der Woche um 18:30 Uhr am WE um 21:00 Uhr, morgens gehen sie alle automatisch auf, sonnenabhängige Regelung kommt noch
- Markisensteuerung (Automatisches Einfahren bei Regen und Dunkelheit)
- Zisternenfüllstand
- Saugrobotersteuerung (An/Aus-Schaltung und Visualisierung)
- Gartenbewässerung (noch proprietär)
- Integration von Sonos (Visualisierung, Szenensteuerung)
- Heizungregelung der Radiatoren (Abwesenheit, Gäste, etc.), FBH wollte ich eigentlich auch regel, aber nach dem hydraulischen Abgleich läuft die bisher perfekt
- jede Menge Präsenzmelder nachgerüstet (Treppenhaus, Flur, Windfang, Außenbeleuchtung)
- im Flur wird z.B. uhrzeitabhängig die Deckenbeleuchtung (leider kein Dimmer) oder die Sockelleisten LED eingeschaltet um nachts nicht bei Flutlicht aufs WC zu gehen, bei Gästen im Haus brennt die LED minimal von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang
- Im Wohn-/Essbereich wurden über den bodentiefen Fenstern LED-Leisten angebracht. Gehen mit Sonnenuntergang an und um 24h aus, sofern im EG nicht schon alle anderen Lichter vorher ausgeschaltet sind. Ansonsten Anbindung ans Deckenlicht (mit nachleuchten um nicht im dunkeln zum Treppenhaus Präsenzmelder zu laufen (schlechte Anordnung der Schalter))
- Die LED-Leisten werden zudem zum Anzeigen von bestimmten Ereignissen geschaltet (Waschmaschine fertig=grün, Post=gelb, Zisterne leer=rot)
- Mehrere Lichtszenarien (Fernsehen, Lesen, Spielen, Essen, Unterhalten), die Dimmer, Hue, Vitrinen, etc. schalten.
- Verschiedene Abhängigkeiten:
-wenn TV an--> Sonos aus und Szene Fernsehen an), Wenn Terrassentür offen-->Rollo geht hoch und wird dort verriegelt,
-wenn Terrassentür verriegelt und nach 20 Uhr --> Markise einfahren und Terassenlicht aus,
-wenn Haustür verschlossen, alle Lichter aus, E-Mail wenn noch ein Fenster offen oder Präsenzmelder ausgelöst
- E-Mail, wenn Haus-, Garage- oder Keller mehr als 30 min offen stehen

Durch HM sind viele Dinge, insbesondere Lichtsteuerung deutlich ergonomischer geworden. Ich habe Präsenzmelder ergänzt, zusätzliche Lichtschalter und Zentralschalter (alle Lichter des Geschosses aus, etc.) installiert und Komponenten verknüpft, wie z.b. Vitrinenbeleuchtungen, die vorher nie manuell angeschaltet wurden, jetzt aber in den Szenarien integriert sind und täglich leuchten. Das hat sogar meine Frau überzeugt. Genauso wie die optische Benachrichtigung der fertigen Waschmaschine (höchster WAF). Das ganze ist über ein IPad visualisiert, welches alle Fenster- und Rolladenzustände sowie Soll/Ist-Temperaturen anzeigt, die Sonos-Geräte zentral steuert, Infos über Müllabfuhr, etc. darstellt, Gäste-WLAN an/ausschaltet, etc.
Als nächstes schweben mir eine "Alarmanlage light" vor (Fenster offen oder Präsenzmelder ausgelöst = Alarm), die Integration eines gemeinsamen Kalenders, sowie Einkaufszettels.

Nichts davon braucht man unbedingt und zum Stromsparen taugt es mMn auch nicht. Es macht aber das wohnen etwas komfortabler. Eine ebenerdige Dusche, ZV fürs Auto, elektrisches Garagentor, elektrische Rolläden, etc. braucht auch niemand unbedingt, aber trotzdem sind viele von uns bereit dafür Geld auszugeben.

PS: Vor der IPad-Installation war für viele Freunde das von mir umgesetzte SmartHome nur Spielerei, seitdem ist es der größte Highlight unseres Hauses, obwohl die Installation dadurch 0% smarter geworden ist, jetzt wird es nur noch visualisiert
Da sieht man, wie klein das Wissen der meisten über das Thema ist. Selbst der Schornsteinfeger stand begeistert davor und hat gefragt, ob er sich mal durchklicken darf.
 
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86bibo

Jetzt bin ich am Überlegen, ob nicht 1x 4-fach Steckdose, 1x Duplex-LAN und 1x Duplex-SAT reicht, den Rest über einen Switch und Mehrfachsteckdosen.

Ich hab das schon an anderer Stelle mal gefragt, da meinte man, ich hätte recht viele „Boxen“. Finde ich jetzt aber gar nicht [emoji6]
Steckdosen würde ich auch nicht mehr wie 4 machen. Wie du schon sagst, sind es eh nie genug und die Steckdosenleisten sind ja normalerweise nicht zu sehen. Die hängen vermutlich so oder so an der gleichen Sicherung, sodass zu hohe Lasten (aber woher?) keinen Unterschied machen würden. Bei LAN würde ich mich nicht festlegen. Ich hab auch eine einfache Duplex Lan-Dose und ein Unicable Sat-Dose liegen. Komme da mit einem Switch mehr als bequem aus. Da aber Streamingdienste und allgemein TV per LAN immer mehr im kommen sind, weiß ich nicht, wie das in 10-15 Jahren aussieht. Evtl. bist du dann froh noch mehr Bandbreite zu haben.

Zum Thema "recht viele Boxen":
Im WZ: TV, STB, Blu-ray Player, Soundbar, Wii-U, Switch
Kinozimmer: Beamer, AVR, STB, Xbox One, SACD-Player, Blu-ray Player, HD-DVD Player
 
Zuletzt aktualisiert 26.06.2022
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