Smarte Heizungssteuerung über 2 Geschosse mit 2 Heizkesseln

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S

StetsMotiviert

Hallo zusammen,

ich plane aktuell die vorhandenen Heizungsthermostate und Heizkörperthermostate durch smarte zu ersetzen. Ich bin mir noch unschlüssig, ob es Netatmo oder Tado wird.

Ausgangssituation: Die Wohnfläche erstreckt sich im Altbau über zwei Etagen mit jeweils einer separaten Etagenheizung. Jede Heizung versorgt auf der jeweiligen Etage 5 bis 7 Heizkörper. Ein gemeinsames WLAN ist über beide Etagen vorhanden.

Frage:
1. Kann ich beide Heizungsthermostate und alle Heizkörperthermostate in einer Übersicht in der App bündeln? Oder müssen das zwei separate "Zonen" werden? Das wäre natürlich etwas unkomfortabler vom Handling her.
2. Ich habe verstanden, dass die Heizungsthermostate mit den Heizkörperthermostaten über Funk kommunizieren. Kann das zu einer falschen Zuordnung führen? Wie weit ist die Reichweite?
3. Wäre es eine sinnvolle Möglichkeit die alten "dummen" Heizungsthermostate zu behalten und nur die Heizkörperthermostate durch smarte auszutauschen?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe. Über weitere Tipps & Tricks zu meinem Vorhaben würde ich mich auch sehr freuen.

Viele Grüße!
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
1. Ja und nein aber in einer übergeordeneten Instanz könnte man alles so anordnen wie man das möchte.
2. Nein die Thermostate werden so angelernt und so zugewiesen wie es gewünscht wird. Die Reichweite hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Wanddicke und Aufbau, Strörquellen etc.
3. Kommt darauf an was das Ziel des Vorhabens ist u.U. ist die eine oder die andere Vorgehensweise die Lösung.
 
S

StetsMotiviert

Vielen Dank Mycraft.
1. Also ich kann in einer App alles gleichzeitig Steuern, aber nicht ganz so komfortabel wie mit nur einer Heizung?
2. Es handelt sich um einen Altbau mit ca. 25 bis 50 cm Wanddicke aus Backstein. Es sind etwa 120 m² pro Etage. Verständlich, dass man das final nur im Einzelfall mit vielen Details beurteilen kann, aber klingt es möglich und vernünftig?
3. Ziel ist es die Temperatur präzise aus der Entfernung zu regeln und Automatismen einzustellen, bspw. kurz vor dem Wecker den Heizkörper im Bad etwas hochdrehen oder mit einer Fenster-offen Erkennung den Heizkörper runter zu regeln. Etwas Ersparnis bei den Heizkosten erhoffen wir uns auch.
 
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Mycraft

Mycraft

Moderator
1. Es kommt letztendlich darauf an was genau eingestezt wird und wie die Sache dann aufgezogen wird. Es kann sein dass alles oder gar nichts geht ohne Know-how und zusätzliches. Die Werbung verschweigt mitunter grundlegende Sachen, es sieht alles immer toll aus aber hinterher ist die Frage was man denn genau braucht um es dann auch genauso zum funktionieren zu bringen.

2. Die Wanddicke ist teilweise problematisch für Funk. Wie ist die WLAN Abdeckung momentan? Wobei natürlich beide Thermostate 868 MHz nutzen und dies möglicherweise klappen wird. 100% weisst du es aber erst wenn du es ausprobierst.

3. Die Temperaturregelung aus der Ferne klingt immer interessant, bis man sich damit befasst und merkt, dass es dann doch nur nötig ist wenn man längere Zeit abwesen ist(Urlaub). Die Präzision leidet in der Regel schon durch die Sensorerfassung in der Nähe zum Heizkörper. Aber für den Ottonormalverbraucher vernachlässigbar.

4. Eine Optimierung der Heizanlage und des vorhandenen Reglers kann auch schon etwas Ersparnis nach sich ziehen(sofern noch nicht passiert).
 
T

T_im_Norden

Eine Ersparnis bezweifle ich, da die Heizung weiterläuft auch wenn den du den Thermostat runterregelst.
 
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