TECALOR Stiebel Eltron LWZ FBH KWL heizen Wärmepumpe

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Warum müssen Lüftung und Heizung getrennt sein?
Techisch gibt es keinen Grund KWL und (wasserführende!) WP zu kombinieren: die KWL nutzt die Abwärme des Hauses bereits, welche für die WP so oder so nicht reichen würde.

Im Ersatz- und Wartungsfall bist Du gebunden: EIN sündhaft teures exotisches Gerät von einem oder wenigen Herstellern. Warum sollte man das tun?

Eine KWL ersetzt Du für 3t€. Wasserführende LWWPs fangen als Monoblock auch bei ca. 3t€ an, der WW Speicher kann extra stehen. Split-WPs mit integriertem Trinkwasserspeicher sind natürlich teurer. Selten geht alles gleichzeitig kaputt. Die Entwicklung der Geräte geht weiter und im Ersatzfall möchtest Du freie Wahl am freien Markt haben.

Unpassende Kombigeräte werden in der Praxis scheinbar gerne von einigen GUs eingesetzt, auf die Spitze getrieben sind es reine Luftheizungen. In Foren schlagen Bauherren nach einigen Jahren auf, die sich über die enormen Stromrechnungen wundern, da sind weitestgehend direkt mit Strom heizen, trotz teurer Heizung.

Kombigeräte sind für mich erstmal ein Indikator, dass es schief laufen wird. Im Optimalfall kommst Du bei guter Planung beim laufenden Verbrauch in die Nähe des Verbrauches von einer guten separaten Wärmepumpe.
 
aber, ruf ihn mal an, er soll Hersteller und modelbezeichnung nennen, dann kann man weiter sehen.
Und dazu den Transmissionswärmeverlust des Hauses, sowie die Heizlast.

Was Lüftung betrifft sind wir offen, von. Mir aus könnte es auch ohne gehen, habe mit lüften kein Problem..
Dann lass sie doch weg. Zentrale KWL kostet ab ca. 10t€ und ist reiner Komfort.
 
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Könnte Stiebel Eltron LWZ 604 Air oder Tecalor TCO 2.5 gemeint sein.

Kombigeräte für Warmwasser, KWL und Heizen mit Inverter Luft Wasser Wärmepumpe.

Ist ein Zwitter. Am einen Ende ist eine LWWP mit Kühlmittelkreis, Verdichter wie z.b die LWZ 504. dadurch sind die Nachteile der reinen Luftwärmepumpe weg. Am anderen Ende hängt dann keine FBH, sondern die Lüftung.

Ist seit Herbst 2018 meine ich auf dem Markt. 2017 hieß es für Passivhäuser. Im Winter hörte ich, das sie auch in etwas schlechter gedämmten Häusern verbaut wird
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Die Warme Luft wird vom Lüftungssystem
'verteilt' , der komplette Schrank kostet ca. 20K € und ist sehr wartungsarm.

Für mich klingt das traumhaft. Wir könnten unser Wunsch holzboden einbauen, ohne FBH, und dazu viel Geld sparen und mit weniger Wartung rechnen.
Was viel schlechteres zum Heizen kann man eigentlich nicht bauen, außer vlt. man hat ein richtiges Passivhaus.
Wieso könnt ihr bei 20t€ viel Geld sparen? Wieso wollte ihr auf eine FBH verzichten.
FBH ist eigentlich immer die beste Lösung, und man ist an keinen Erzeuger gebunden.
 
Lieben Dank für eure Antworten!!

@haydee du bist spitze :) genau das ist das Gerät wovon der Berater sprach.

Ich weiß ganz wenig über Heizung und Technik, weswegen ich diese Frage gestellt habe.
Resümee ist also, dass Wasser, wie üblich, als Wärmespeicher am besten geeignet ist.
Nur wenn es sich um ein richtiges Passivhaus handelt, das nur minimalen und punktuellen heizbedarf hat, könnte sich dieses hybrid lohnen: wird schnell gewärmt, würde aber schnell wieder verpuffen.
Habe ich es richtig?

FBH
Ich liebe dicke Holzböden. Natürlich sind die mit FBH auch kombinierbar, allerdings ist die Wärmelitung miserabel.

Als Alternative kenne ich nur noch wandheizung (mit Lehm fände ich sie perfekt), die aber um einiges teurer als FBH ist. Darum dachte ich, dieses "Schrank Konzept" könnte interessant sein :)
 
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Nur wenn es sich um ein richtiges Passivhaus handelt, das nur minimalen und punktuellen heizbedarf hat, könnte sich dieses hybrid lohnen: wird schnell gewärmt, würde aber schnell wieder verpuffen.
Habe ich es richtig?
Im Ergebnis richtig. Nur schnell wärmen kann man mit einer Wärmepumpe nicht. Idealerweise läuft sie permanent mit geringer/passender Leistung und ist nicht überdimensioniert.

Das Problem mit Luftheizung ist, dass Luft im Gegensatz zu Wasser wenig Wärme überträgt. Damit es im Haus warm wird müsste im normal gedämmten Haus die Lufttemperatur so stark angehoben werden, dass die Effizienz der Wärmepumpe deutlich sinkt. Das Problem an reinen Abluftwärmepumpen ist, das die aus Energie der Abluft nicht ausreicht um das Haus zu wärmen. Im Ergebnis wird ein Heizstab zugeschaltet. Mit Pech ist es so schlecht, dass Du auch direkt mit Strom hättest heizen können.

Von dem Hersteller des genannten Gerätes habe ich den Eindruck, dass i.d.R. vernünftig geplant wird und man nicht komplett auf die Nase fällt. Würde dennoch eine konventionelle Lösung deutlich bevorzugen.
 
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