Guten Abend zusammen,
ich plane derzeit eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus. Dazu habe ich Angebote eingeholt und nach einer ersten Besichtigung und Gesprächen ein Komplettangebot (Schlüsselfertig) zum Festpreis erhalten.
Dieses beläuft sich auf 450.000€ plus weitere 18.500€ für eine Photovoltaikanlage. Nach aktuellen Berechnungen erreichen wir damit das Effizienzhaus 55EE - eventuell auch 40EE, ob sich die Mehrkosten lohnen, wird gerade berechnet. So kommen wir aktuell auf eine Förderung von ca. 135.000€.
Hier ein paar Eckpunkte zur Schlüsselfertigen Sanierung:
Das Gebäude hat eine Wohnfläche von 126 m² sowie eine Kellerfläche von 17 m². Baujahr 1969 -1999 wurde noch etwas angebaut, eine bemerkenswerte Sanierung hat das Haus aber nie erfahren.
Da das eine ganze Stange Geld ist und ich vorher noch keine wirklichen Berührungspunkte mit dem Thema (Energetische)Sanierung hatte, möchte ich mir so eine erste Einschätzung bzw. Orientierung besorgen. Dafür schonmal vielen Dank und ich hoffe auf gute Ratschläge und/oder Verbesserungsvorschläge!
Vielen Dank und Grüße
Jan
ich plane derzeit eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus. Dazu habe ich Angebote eingeholt und nach einer ersten Besichtigung und Gesprächen ein Komplettangebot (Schlüsselfertig) zum Festpreis erhalten.
Dieses beläuft sich auf 450.000€ plus weitere 18.500€ für eine Photovoltaikanlage. Nach aktuellen Berechnungen erreichen wir damit das Effizienzhaus 55EE - eventuell auch 40EE, ob sich die Mehrkosten lohnen, wird gerade berechnet. So kommen wir aktuell auf eine Förderung von ca. 135.000€.
Hier ein paar Eckpunkte zur Schlüsselfertigen Sanierung:
- Baustelleneinrichtung (Toilette, Baustromverteiler, Gerüst, Kran)
- Anpassungen an Mauerwerk für neue Fenster, Türen und Trennwände
- Neuer Estrich EG/DG
- Lieferung und Einbau von ca. 10 Fenstern sowie Haustür/Seitentür (Veka V 82 MD, Wärmeschutzglas)
- Spritzschaumdämmung der Kellerdecke
- Erneuerung der kompletten Elektrik, Vorbereitung Wallbox
- Erneuerung der kompletten Zu- und Abwasserleitungen
- Installation Fußbodenheizung EG/DG
- Installation Luft/Wasser-Splitwärmepumpe
- Installation ~ 9 kWp Photovoltaikanlage sowie 10 kWh Speicher
- Dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- Erneuerung Treppe (Stufen/Geländer)
- Neue sanitäre Einrichtungen für 2x Bäder und 1x WC – alle gefliest
- Alle Wände und Decken mit Q4 Putz gespachtelt und mit Glattvlies tapeziert
- Fassadenputz und -anstrich
- Vinylbodenbelag in Wohnräumen
- Neue Außenwände in Holzrahmenbauweise mit Zellulosedämmung
- Dachsanierung: Neue Sparren, Dämmung (24 cm Zellulose), neue Tonziegel
- Neue Gaube mit Naturschieferverkleidung
Das Gebäude hat eine Wohnfläche von 126 m² sowie eine Kellerfläche von 17 m². Baujahr 1969 -1999 wurde noch etwas angebaut, eine bemerkenswerte Sanierung hat das Haus aber nie erfahren.
Da das eine ganze Stange Geld ist und ich vorher noch keine wirklichen Berührungspunkte mit dem Thema (Energetische)Sanierung hatte, möchte ich mir so eine erste Einschätzung bzw. Orientierung besorgen. Dafür schonmal vielen Dank und ich hoffe auf gute Ratschläge und/oder Verbesserungsvorschläge!
Vielen Dank und Grüße
Jan
Janiiii schrieb:
Quasi: Die Planung/Berechnungen wird von einem Bauunternehmer mit Energieberater übernommen.Super Voraussetzung - aber nur für den Bauunternehmer.Janiiii schrieb:
sehe ich hier momentan noch den Vorteil der Sanierung.Derzeit liest es sich so, als wenn ihr einen Teilabriss mit Wiederaufbau machen wollt. Gerade auch, weil ja wohl der Grundriss zu 95% gefallen tut, aber Abriss und serielle Sanierung hier eine Rolle spielt. Man kann es natürlich für das Bauamt sowie der Förderungsbanken anders verkaufen. Aber was soll das? . . Muss man sich da ehrlich selbst fragen.Grundsätzlich bin ich Sanierungen sehr wohlwollend aufgeschlossen - gerade wenn man bedenkt, dass man dadurch einen Beitrag zum Recycling bringt. Allerdings muss man da auch irgendwann die Bremse drücken, gerade auch dann, wenn Fremdgelder, hier staatliche Finanzspritzen einigeres auffangen soll.
Für 450000€ bekommt man grob 150qm Neubau.. mag sein, dass da dann noch die Abrisskosten eine Rolle spielen.
wie auch immer: wirtschaftlich wohl eine Null-Nummer.
Dezentral ist immer ein Kompromiss und eine Lösung für einen Umbau.
Janiiii schrieb:
Quasi: Die Planung/Berechnungen wird von einem Bauunternehmer mit Energieberater übernommen.Darf das mittlerweile sein? Zu meiner Zeit durfte das nicht aus einer Hand sein.