Hallo zusammen,
wir haben im Juni ein Zweifamilienhaus von 1936 gekauft. Mehr dazu in diesem Thread zur Finanzierung. Wir sind immer noch sehr froh, gekauft zu haben. Im Dezember kommt unser Nachwuchs und spätestens, wenn K2 dann ein eigenes Zimmer zum Schlafen braucht, wird es hier in der Wohnung zu eng. Wir waren in der Zwischenzeit auch recht häufig vor Ort und sind super happy mit der Lage. Alles von Kita bis Gymnasium in fußläufiger Entfernung, Sportvereine en Masse ebenso, usw.
Seit dem Kauf ist relativ viel passiert. Unsere Finanzierung hat für den reinen Kauf auf Eigenkapital und Bankkredit gebaut, für die Sanierung wollten wir Kapital aus einem Immobilienverkauf holen. Der Verkauf ist inzwischen über die Bühne gegangen und hat etwas mehr eingebracht, als wir im optimistischen Fall geplant hatten (365.000€ vs 350.000€ optimistische Erwartung vs 300.000€ minimal Erwartung). Ich muss sagen, dass mir der Verkauf mehr Kopfschmerzen gemacht hat als der Kauf des neuen Hauses - obwohl es de fakto um deutlich weniger Geld ging. Vor allem die Nachrichten über rückgängige Preise überall haben uns schon etwas verunsichert und uns zweifeln lassen, ob der Käufer nicht doch abspringt. Wir hatten zwar mehrere Gebote und auch zwei im gleichen Bereich, aber der zweite hoch bietende Interessent hat auf die Absage sehr verschnupft reagiert. Dann hätten wir also neu inserieren müssen, was dann durch die seit Einigung gestiegenen Kosten in allen Lebensbereichen usw. für ein relativ altes Haus vermutlich zu weniger Erlös geführt hätte. Als der Notarvertrag unterschrieben war, haben wir erstmal gut durchgeatmet.
Jetzt geht es also los, wir haben bereits eine Architektin, mit der wir seit über 2 Jahren immer mal wieder Häuser angeschaut haben. Sie hat bisher alle Termine und Planungen umsonst gemacht und hat schon wirklich viel Zeit investiert. Wir waren schon mit Heizungsbauer, Elektriker und Fußboden-Menschen vor Ort. Alle haben die Substanz und Potenzial bisher gelobt, was schonmal sehr beruhigend ist.
Hier ist mal ein Bild im aktuellen Ist-Zustand von außen von der Gartenseite:

Das Haus wurde 1996 mit 8cm WDVS von außen gedämmt - ansonsten gab es leider keine großen energetischen Maßnahmen bisher - und hat aktuell laut Energieausweis einen Bedarf von ca 220 kwh/m2/a, was bei 187qm Wohnfläche 41.000 kwh bedeuten würde pro Jahr. Laut Gas-Abrechnungen wurden in 2020 (letztes bewohntes Jahr) allerdings "nur" 22.000kwh fällig, bei zwei Parteien, die dort jeweils alleine gewohnt haben. Das ist immer noch viel und wir wollen dort natürlich auch etwas moderneres draus machen. Es war jetzt allerdings während der Hitzewelle in den beiden Vollgeschossen eher kühler als bei uns in der schon recht kühlen Altbauwohnung, was für mich ein gutes Zeichen ist. Das Haus an sich hat zweischalige Massivwände.
Das bedeutet für uns:
- Dämmung oberste Geschossdecke: Der Spitzboden hat eine riesige Grundfläche und geht quasi über locker 80% des ausgebauten DGs. Daher haben wir uns dafür entschieden, hier erstmal kostengünstig statt des Daches den Spitzboden zu dämmen, da wir die Fläche dort oben auf absehbare Zeit nicht brauchen werden.
- Dämmung Kellerdecke
- Eliminierung einiger Wärmebrücken
- Komplett neue Fenster und Außentüren im ganzen Haus
Die Architektin meinte vor Hauskauf, dass wir damit sicher auf 150 oder weniger kwh/m2/a kommen werden und das weitere Optmierungen ggf nicht mehr wirtschaftlich wären. Es hat sich ja seitdem einiges an den Energiekosten getan...mal sehen, ob wir da nochmal an etwas anderes dran gehen (würdet ihr z.B. meinen, dass eine Fülldämmung zwischen die beiden Mauerreihen noch zusätzlich Sinn machen könnte? Oder verträgt sich das mit dem WDVS nicht?). Wie seht ihr das - realistische Einschätzung? Mir wäre es natürlich lieb, noch weiter runterzukommen, aber das Dach komplett neu zu machen, würde ich gerne vermeiden.
Dazu:
- Rohre und Leitungen im gesamten Haus austauschen
- Heizkörper neu
- Falls es Sinn macht / das Haus so vernünftig heizbar ist: Wärmepumpe
- Falls Wärmepumpe: Photovoltaikanlage (die im Bild linke Seite des Dachs ist direkt Süd gerichtet).
Soweit zum energetischen. Dann sollen dazu auch noch ein paar andere Arbeiten gemacht werden. Hier gibt es den aktuellen Grundriss, der im EG und OG fast gleich ist, allerdings ist in beiden Geschossen zwischen den beiden planrechten Zimmern ein schöner Durchgang mit zu erhaltender Schiebetür:

Und das DG:

Daraus soll grob skizziert folgendes werden:
EG:

OG:

Da beide Bäder eh neu "müssen" (Bilder von innen folgen später), verschieben wir sie nach vorne zur Straße. So haben wir dann unten Platz, um den Koch/Essbereich zu öffnen, und oben die Möglichkeit, das Bad etwas größer zu gestalten, als es aktuell ist. Wir wohnen gerade mit einem 3qm-Bad - das geht schon so zu dritt, aber komfortabel ist es dann doch nicht so richtig 😀
Ich arbeite fast 100% im HomeOffice, daher kommt das Arbeitszimmer ins EG. Das DG bleibt vom Grundriss wie es ist. Hier kommt dann noch das Arbeits/Bastelzimmer meiner Freundin hin, ein Gästezimmer und wir haben noch ein Zimmer übrig, über das noch verhandelt wird 🙂. Das schöne ist, dass wir im OG durch das steile Dach sogar noch höhere Decken (>2.60m) als in EG und OG (2.55m) haben und auch nur sehr wenig Schräge (Bilder folgen).
Im ganzen Haus sind alte Holzdielen unter teils mehreren Lagen Fußböden versteckt. Zum Glück in keinem Fall aufgeklebt, sondern überall nur aufgelegt, sodass wir mit dem Bodenmenschen schonmal überall drunter geschaut haben und der Zustand als gut empfunden wurde. Hier wird also nur aufgearbeitet! Das ist übrigens auch ein Grund, warum wir keine Fußbodenheizung installieren wollen - das zöge einen ganzen Rattenschwanz nach sich: der Boden wäre nicht mehr verwertbar (zu dicke Dielen, die wahrscheinlich auch kaputt gehen beim Ausbauen), die Türen würden nicht mehr passen (die wollen wir auch nur aufarbeiten/streichen), genau wie die Zargen, usw. Oben im Bad kommt allerdings wohl eine Fußbodenheizung rein. Die Innentreppe ist auch eine echt schöne alte Holztreppe, die unter Teppich versteckt wurde und wird ebenfalls "nur" aufgearbeitet wo nötig.
Erste Kostenschätzung der Architektin liegt bei 270.000€ für alle Maßnahmen (ohne Photovoltaik). Die drei Handwerker, die bereits da waren, haben die sie betreffende Kalkulation im Groben bestätigt. Nächste Woche kommen dann noch Statiker und Fensterbauer, wir sind gespannt 🙂
Aktuelle Sorgen:
- Kommen wir auf ein Energielevel, das eine Wärmepumpe einigermaßen wirtschaftlich zulässt (wir haben ja viel Dachfläche für Photovoltaik)?
- Passt der Rest der Kostenschätzung so?
- Welche Überraschungen warten noch auf uns?
- Wann wird es fertig? Angepeilt ist Frühsommer nächstes Jahr...
Wir freuen uns über euer Feedback!
wir haben im Juni ein Zweifamilienhaus von 1936 gekauft. Mehr dazu in diesem Thread zur Finanzierung. Wir sind immer noch sehr froh, gekauft zu haben. Im Dezember kommt unser Nachwuchs und spätestens, wenn K2 dann ein eigenes Zimmer zum Schlafen braucht, wird es hier in der Wohnung zu eng. Wir waren in der Zwischenzeit auch recht häufig vor Ort und sind super happy mit der Lage. Alles von Kita bis Gymnasium in fußläufiger Entfernung, Sportvereine en Masse ebenso, usw.
Seit dem Kauf ist relativ viel passiert. Unsere Finanzierung hat für den reinen Kauf auf Eigenkapital und Bankkredit gebaut, für die Sanierung wollten wir Kapital aus einem Immobilienverkauf holen. Der Verkauf ist inzwischen über die Bühne gegangen und hat etwas mehr eingebracht, als wir im optimistischen Fall geplant hatten (365.000€ vs 350.000€ optimistische Erwartung vs 300.000€ minimal Erwartung). Ich muss sagen, dass mir der Verkauf mehr Kopfschmerzen gemacht hat als der Kauf des neuen Hauses - obwohl es de fakto um deutlich weniger Geld ging. Vor allem die Nachrichten über rückgängige Preise überall haben uns schon etwas verunsichert und uns zweifeln lassen, ob der Käufer nicht doch abspringt. Wir hatten zwar mehrere Gebote und auch zwei im gleichen Bereich, aber der zweite hoch bietende Interessent hat auf die Absage sehr verschnupft reagiert. Dann hätten wir also neu inserieren müssen, was dann durch die seit Einigung gestiegenen Kosten in allen Lebensbereichen usw. für ein relativ altes Haus vermutlich zu weniger Erlös geführt hätte. Als der Notarvertrag unterschrieben war, haben wir erstmal gut durchgeatmet.
Jetzt geht es also los, wir haben bereits eine Architektin, mit der wir seit über 2 Jahren immer mal wieder Häuser angeschaut haben. Sie hat bisher alle Termine und Planungen umsonst gemacht und hat schon wirklich viel Zeit investiert. Wir waren schon mit Heizungsbauer, Elektriker und Fußboden-Menschen vor Ort. Alle haben die Substanz und Potenzial bisher gelobt, was schonmal sehr beruhigend ist.
Hier ist mal ein Bild im aktuellen Ist-Zustand von außen von der Gartenseite:
Das Haus wurde 1996 mit 8cm WDVS von außen gedämmt - ansonsten gab es leider keine großen energetischen Maßnahmen bisher - und hat aktuell laut Energieausweis einen Bedarf von ca 220 kwh/m2/a, was bei 187qm Wohnfläche 41.000 kwh bedeuten würde pro Jahr. Laut Gas-Abrechnungen wurden in 2020 (letztes bewohntes Jahr) allerdings "nur" 22.000kwh fällig, bei zwei Parteien, die dort jeweils alleine gewohnt haben. Das ist immer noch viel und wir wollen dort natürlich auch etwas moderneres draus machen. Es war jetzt allerdings während der Hitzewelle in den beiden Vollgeschossen eher kühler als bei uns in der schon recht kühlen Altbauwohnung, was für mich ein gutes Zeichen ist. Das Haus an sich hat zweischalige Massivwände.
Das bedeutet für uns:
- Dämmung oberste Geschossdecke: Der Spitzboden hat eine riesige Grundfläche und geht quasi über locker 80% des ausgebauten DGs. Daher haben wir uns dafür entschieden, hier erstmal kostengünstig statt des Daches den Spitzboden zu dämmen, da wir die Fläche dort oben auf absehbare Zeit nicht brauchen werden.
- Dämmung Kellerdecke
- Eliminierung einiger Wärmebrücken
- Komplett neue Fenster und Außentüren im ganzen Haus
Die Architektin meinte vor Hauskauf, dass wir damit sicher auf 150 oder weniger kwh/m2/a kommen werden und das weitere Optmierungen ggf nicht mehr wirtschaftlich wären. Es hat sich ja seitdem einiges an den Energiekosten getan...mal sehen, ob wir da nochmal an etwas anderes dran gehen (würdet ihr z.B. meinen, dass eine Fülldämmung zwischen die beiden Mauerreihen noch zusätzlich Sinn machen könnte? Oder verträgt sich das mit dem WDVS nicht?). Wie seht ihr das - realistische Einschätzung? Mir wäre es natürlich lieb, noch weiter runterzukommen, aber das Dach komplett neu zu machen, würde ich gerne vermeiden.
Dazu:
- Rohre und Leitungen im gesamten Haus austauschen
- Heizkörper neu
- Falls es Sinn macht / das Haus so vernünftig heizbar ist: Wärmepumpe
- Falls Wärmepumpe: Photovoltaikanlage (die im Bild linke Seite des Dachs ist direkt Süd gerichtet).
Soweit zum energetischen. Dann sollen dazu auch noch ein paar andere Arbeiten gemacht werden. Hier gibt es den aktuellen Grundriss, der im EG und OG fast gleich ist, allerdings ist in beiden Geschossen zwischen den beiden planrechten Zimmern ein schöner Durchgang mit zu erhaltender Schiebetür:
Und das DG:
Daraus soll grob skizziert folgendes werden:
EG:
OG:
Da beide Bäder eh neu "müssen" (Bilder von innen folgen später), verschieben wir sie nach vorne zur Straße. So haben wir dann unten Platz, um den Koch/Essbereich zu öffnen, und oben die Möglichkeit, das Bad etwas größer zu gestalten, als es aktuell ist. Wir wohnen gerade mit einem 3qm-Bad - das geht schon so zu dritt, aber komfortabel ist es dann doch nicht so richtig 😀
Ich arbeite fast 100% im HomeOffice, daher kommt das Arbeitszimmer ins EG. Das DG bleibt vom Grundriss wie es ist. Hier kommt dann noch das Arbeits/Bastelzimmer meiner Freundin hin, ein Gästezimmer und wir haben noch ein Zimmer übrig, über das noch verhandelt wird 🙂. Das schöne ist, dass wir im OG durch das steile Dach sogar noch höhere Decken (>2.60m) als in EG und OG (2.55m) haben und auch nur sehr wenig Schräge (Bilder folgen).
Im ganzen Haus sind alte Holzdielen unter teils mehreren Lagen Fußböden versteckt. Zum Glück in keinem Fall aufgeklebt, sondern überall nur aufgelegt, sodass wir mit dem Bodenmenschen schonmal überall drunter geschaut haben und der Zustand als gut empfunden wurde. Hier wird also nur aufgearbeitet! Das ist übrigens auch ein Grund, warum wir keine Fußbodenheizung installieren wollen - das zöge einen ganzen Rattenschwanz nach sich: der Boden wäre nicht mehr verwertbar (zu dicke Dielen, die wahrscheinlich auch kaputt gehen beim Ausbauen), die Türen würden nicht mehr passen (die wollen wir auch nur aufarbeiten/streichen), genau wie die Zargen, usw. Oben im Bad kommt allerdings wohl eine Fußbodenheizung rein. Die Innentreppe ist auch eine echt schöne alte Holztreppe, die unter Teppich versteckt wurde und wird ebenfalls "nur" aufgearbeitet wo nötig.
Erste Kostenschätzung der Architektin liegt bei 270.000€ für alle Maßnahmen (ohne Photovoltaik). Die drei Handwerker, die bereits da waren, haben die sie betreffende Kalkulation im Groben bestätigt. Nächste Woche kommen dann noch Statiker und Fensterbauer, wir sind gespannt 🙂
Aktuelle Sorgen:
- Kommen wir auf ein Energielevel, das eine Wärmepumpe einigermaßen wirtschaftlich zulässt (wir haben ja viel Dachfläche für Photovoltaik)?
- Passt der Rest der Kostenschätzung so?
- Welche Überraschungen warten noch auf uns?
- Wann wird es fertig? Angepeilt ist Frühsommer nächstes Jahr...
Wir freuen uns über euer Feedback!
Finch039 schrieb:
Freut mich, dass sich bei euch etwas tut.
Zum Dach: Die Aufsparrendämmung erfüllt doch den KfW Anspruch. Und damit sollte man das Dach auch sehr dicht bekommen. Warum überlegst du? Kostengründe, nehme ich an? Wie groß ist der Unterschied?Ja genau. Für die Geschossdecken/Abseitendämmung sind 20.000€ eingeplant, Angebot steht noch aus, aber der Trockenbauer hat einen QM-Preis genannt, womit es vermutlich etwas günstiger wird.
Aufsparrendämmung warten wir jetzt aufs Angebot. Architektin sagte auf keinen Fall unter 60.000€ (mit neuen Ziegeln). 60.000€ würden wir machen. 80.000€ wird grenzwertig...mal sehen 🙂
leschaf schrieb:
Ja genau. Für die Geschossdecken/Abseitendämmung sind 20.000€ eingeplant, Angebot steht noch aus, aber der Trockenbauer hat einen QM-Preis genannt, womit es vermutlich etwas günstiger wird.
Aufsparrendämmung warten wir jetzt aufs Angebot. Architektin sagte auf keinen Fall unter 60.000€ (mit neuen Ziegeln). 60.000€ würden wir machen. 80.000€ wird grenzwertig...mal sehen 🙂Verrätst du mir deinen Standort? Ich habe einen sehr guten, zuverlässigen Dachdecker, der mir 120 qm Dachfläche mit zwei Gauben komplett saniert, inkl. neu eindecken / schiefern. Mit vergrößerten Dachüberständen und allem drum und dran. 160er Aufsparrendämmung. Für 32.000 €. Vielleicht kann ich dir da etwas vermitteln.
Ich hatte auch durchaus Angebote, die sich um die 50.000 € bewegt haben. Die meisten lagen hier in der Region (Südwestfalen) um 35.000 - 40.000 €. Der Angebotsvergleich lohnt sich da wirklich. Hol dir auf jeden Fall 5-6 davon rein.
Finch039 schrieb:
Verrätst du mir deinen Standort? Ich habe einen sehr guten, zuverlässigen Dachdecker, der mir 120 qm Dachfläche mit zwei Gauben komplett saniert, inkl. neu eindecken / schiefern. Mit vergrößerten Dachüberständen und allem drum und dran. 160er Aufsparrendämmung. Für 32.000 €. Vielleicht kann ich dir da etwas vermitteln.
Ich hatte auch durchaus Angebote, die sich um die 50.000 € bewegt haben. Die meisten lagen hier in der Region (Südwestfalen) um 35.000 - 40.000 €. Der Angebotsvergleich lohnt sich da wirklich. Hol dir auf jeden Fall 5-6 davon rein.Wir sind in Südniedersachsen, das ist vermutlich etwas weit weg 🙂
Angebot ist da und ist günstiger als erwartet. Wir haben 160qm Dachfläche, ein großes (134x160cm) Dachflächenfenster geplant, 180er Aufsparren- und 120er Zwischensparrendämmung, auch neue Regenrinnen usw., und zusätzlich noch die Sanierung vom Balkondach für ca. 4000€ im Angebot stehen für insgesamt 50.000€ Brutto. Dach an sich ist damit bei ~46000€. Finde ich persönlich jetzt erstmal ok - wir haben ja ca 1/3 mehr Dachfläche als du und landen bei 1/3 mehr Preis :p
Photovoltaikanlage liegt mit 11,6kWp und 10,2kW Speicher bei 28500€. Das dürften wir dann wenn dann eher ohne Speicher machen (dann landet man vermutlich (?) bei ca 1600€/kW). Mal sehen.
Küchenangebot vom Tischler ist auch da und passt auch in die Kostenschätzung. 🙂
Jetzt fehlen "nur" noch die Fenster als Angebot.
So, es geht fleißig weiter! Die ersten Durchbrüche sind gemacht und Stahlträger installiert. Morgen kommt der Schornstein weg...wir sind sehr gespannt. Da gibt es ein gewisses Konfliktpotenzial mit dem Bad im DG, was wir ja eigentlich nicht anfassen wollten. Es wird sich rausstellen, ob es das komplett überlebt oder wir neue Wand + Fliesen brauchen.
Fensterangebot ist da und ungefähr 4000€ teurer als in der Kostenschätzung, aber für uns immer noch im Rahmen (31.000€ inkl Entsorgung, Fensterbänke usw), vor allem da wir uns dann doch noch für eine Hebe-Schiebe-Tür zur Terrasse hin entschieden haben.
Aktuell sind Heizungsbauer, Elektriker und Rohbauer auf der Baustelle.
Es zeichnen sich aber noch weitere Mehrkosten ab. Die Fensteranschläge sind aktuell ungedämmt. An den Seiten können wir die wohl einfach wegflexen lassen, aber oben im Sturz sind scheinbar Stahlträger drin. D.h. man hätte wenn man es so lässt eine ungedämmte Kältebrücke. Wenn man jetzt hingeht und den Sturz "neu" macht mit neuen Trägern, dann könnte man aber auch den Sturz kleiner machen und damit noch ein bisschen mehr Licht rausholen. Kosten dürften so grob 5000€ für alle relevanten Fenster sein. Mal schauen...
Fensterangebot ist da und ungefähr 4000€ teurer als in der Kostenschätzung, aber für uns immer noch im Rahmen (31.000€ inkl Entsorgung, Fensterbänke usw), vor allem da wir uns dann doch noch für eine Hebe-Schiebe-Tür zur Terrasse hin entschieden haben.
Aktuell sind Heizungsbauer, Elektriker und Rohbauer auf der Baustelle.
Es zeichnen sich aber noch weitere Mehrkosten ab. Die Fensteranschläge sind aktuell ungedämmt. An den Seiten können wir die wohl einfach wegflexen lassen, aber oben im Sturz sind scheinbar Stahlträger drin. D.h. man hätte wenn man es so lässt eine ungedämmte Kältebrücke. Wenn man jetzt hingeht und den Sturz "neu" macht mit neuen Trägern, dann könnte man aber auch den Sturz kleiner machen und damit noch ein bisschen mehr Licht rausholen. Kosten dürften so grob 5000€ für alle relevanten Fenster sein. Mal schauen...
W
WilderSueden08.02.23 14:19Das mit den Anschlägen klingt nach einer Stelle, an der man jetzt spart und sich dann den Schimmel einfängt
so, mal wieder ein Update.
Wir haben uns tatsächlich gegen die Entfernung der Anschläge entschieden. Sowohl Rohbauer, als auch Fensterbauer als auch Architektin waren dagegen, da es wohl sehr teuer geworden wäre und der Kosten-Nutzen-Faktor überhaupt nicht gegeben wäre. Die Fenster bekommen jetzt noch eine Falzlüftung um eventueller Problematik vorzubeugen.
Der Rohbauer ist so gut wie fertig und das Haus sieht schon ganz anders aus. Hier mal unser Schlafzimmer:
Fenster raus und Wand zur zukünftigen Ankleide raus:

Ein Haufen Steine:

"Fertig":

Und unten im EG sah es zwischenzeitlich auch ziemlich wild aus. Aber jetzt ist schon zu erkennen, wo es hingeht:

Es fehlt nur noch der Durchbruch zum Garten für die Schiebetür. Es gab mehrere Überraschungen, was den Wandaufbau angeht und da, wo jetzt der dickste Stahlträger liegt, kam noch ein Holzbalken zum Vorschein, den uns der Statiker zum Glück hat wegmachen lassen. Ansonsten hätten wir 10cm Fensterhöhe verloren. Die Holzbalken der Decke sind aber soweit alle (die man gesehen hat) intakt.
Der Schornstein wurde auch erfolgreich und ohne Kollateralschäden entfernt und der Elektriker ist im DG durch. Nächste oder übernächste Woche sollen auch die Fenster kommen (mit Ausnahme Haustür und Schiebetür, erstere kommt zum Schluss, letztere hat etwas längere Lieferzeit).
Endlich gibt es auch eine Heizlastberechnung und wir können die Wärmepumpe bestellen. Deren Liefertermin wird unseren Einzugstermin bestimmen.
Wir haben uns tatsächlich gegen die Entfernung der Anschläge entschieden. Sowohl Rohbauer, als auch Fensterbauer als auch Architektin waren dagegen, da es wohl sehr teuer geworden wäre und der Kosten-Nutzen-Faktor überhaupt nicht gegeben wäre. Die Fenster bekommen jetzt noch eine Falzlüftung um eventueller Problematik vorzubeugen.
Der Rohbauer ist so gut wie fertig und das Haus sieht schon ganz anders aus. Hier mal unser Schlafzimmer:
Fenster raus und Wand zur zukünftigen Ankleide raus:
Ein Haufen Steine:
"Fertig":
Und unten im EG sah es zwischenzeitlich auch ziemlich wild aus. Aber jetzt ist schon zu erkennen, wo es hingeht:
Es fehlt nur noch der Durchbruch zum Garten für die Schiebetür. Es gab mehrere Überraschungen, was den Wandaufbau angeht und da, wo jetzt der dickste Stahlträger liegt, kam noch ein Holzbalken zum Vorschein, den uns der Statiker zum Glück hat wegmachen lassen. Ansonsten hätten wir 10cm Fensterhöhe verloren. Die Holzbalken der Decke sind aber soweit alle (die man gesehen hat) intakt.
Der Schornstein wurde auch erfolgreich und ohne Kollateralschäden entfernt und der Elektriker ist im DG durch. Nächste oder übernächste Woche sollen auch die Fenster kommen (mit Ausnahme Haustür und Schiebetür, erstere kommt zum Schluss, letztere hat etwas längere Lieferzeit).
Endlich gibt es auch eine Heizlastberechnung und wir können die Wärmepumpe bestellen. Deren Liefertermin wird unseren Einzugstermin bestimmen.
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