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ᐅ Sanierung Einfamilienhaus Bj. 1962 – Allgemeine Fragen / Bauleiter Raum Bremen gesucht

Erstellt am: 09.12.25 20:42
L
lukasli
Guten Tag Zusammen,

nun bin ich schon einige Zeit stiller Mitleser weil wir vor knapp vier Jahren ein Einfamilienhaus aus 1962 gekauft haben, aber dieses mit Wohnrecht an die Verkäuferin vermietet haben. Nun wurden wir letzte Woche positiv überrascht, dass die Dame nun doch in eine Seniorenresidenz umziehen wird. Die Sanierung kann also geplant und ab Q2 26 theoretisch starten.

Ich bin leider nicht vom Fach aber lese mich gerne in Themen ein. Dennoch soll das Sanierungskonzept und die Begleitung natürlich durch einen Profi erfolgen. Wir sind über Tipps zu Sanierungsfirmen oder Vorzugsweise Bauleiter/Architekten im Raum Bremen sehr Dankbar!

- Das Dach haben wir dieses Jahr im vermieteten Zustand bereits komplett sanieren lassen mit 140 Steinwolle-Klemmfilz Zwischensparrend. und 140 Steinwollefaserdämmplatten Aufsparrend.

Folgende Punkte müssen gemacht werden (170qm Wohnfläche, 2,5 Vollgeschosse):

- Dämmung Außenwand mit WDVS
- Neue Fenster und Haustür
- Elektrik neu, wahrscheinlich KNX Verkabelung
- Frischwasser/Abwasser neu
- Luft-Wasser-Wärmepumpe für Öl
- Fußbodenheizung auf beiden Etagen
- Klimaanlage für DG zum Kühlen und Heizen
- 2 kleine Bäder neu
- Gäste-WC neu

- Fließen, Bodenbelag, Innentüren und Malerarbeiten können Bekannte übernehmen.

Wenn ich im Netz recherchiere sind wir mit etwa 200.000€ dabei. Was meint ihr dazu? Ich nehme auch gerne eure Gedanken zu den oben genannten Punkten.

Vielen lieben Dank und Grüße
Lukas
L
lukasli
10.12.25 09:57
Hallo Zusammen, vielen Dank für die Antworten. Das Dachgeschoss ist bis auf den Bodenbelag fertig, wurde von den Dachdeckern mitgemacht. Es bleiben also etwa 150qm2. Das Dach hat etwa 80k gekostet + 10k für Dachboden und Solarunterkontruktion.
Wenn ich jetzt eher von 300k ausgehe + 90k für das Dach = +/- 400k für eine Kernsanierung. Das ist wirklich viel mehr als ich dachte/hoffte. Sind das tatsächlich die aktuellen realistischen Kosten?
N
nordanney
10.12.25 10:20
lukasli schrieb:

Wenn ich jetzt eher von 300k ausgehe + 90k für das Dach = +/- 400k für eine Kernsanierung. Das ist wirklich viel mehr als ich dachte/hoffte. Sind das tatsächlich die aktuellen realistischen Kosten?
Ja, übliche und realistische Kosten (2.500-3.000€/qm Wohnfläche.) aus der Praxis. Ist quasi ein Neubau, bei dem Du Dir den Rohbau sparst. Dafür aber jede Menge Abbruch- und Entsorgungskosten hast und Mehraufwand im Altbestand.

Rechne doch mal anders herum.
Der Neubau kostet mit 3.000€/qm irgendwo um 500k (ohne Erdarbeiten & Co.).
Der Anteil der reinen Steine liegt dabei irgendwo um 30-35%. Es verbleiben dann noch +/- 350k für den Innenausbau nebst Dach, WDVS usw. Die musst Du bei der Kernsanierung auch bezahlen. Zuzüglich Abriss-/Abbruch-/Entsorgungskosten. Ich hoffe, mit der Rückrechnung wird es verständlich und plausibel. Am Ende auch völlig egal, ob es 20k mehr oder weniger werden; für eine Indikation ausreichend, um die Richtung zu sehen.
11ant10.12.25 13:50
Nimm´ Dir nicht nur einen baubegleitenden Sachverständigen (schreibe mich extern an, dann leite ich Deine Anfrage gerne weiter), sondern auch einen explizit im Bauen im Bestand erfahrenen Architekten. Ein Baujahr 1962 wirst Du auf 1993 hochziehen können, jünger würde teurer als neu.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
J
Joedreck
10.12.25 16:06
Die 10k Entkernung hab ich in der Höhe nicht berechnet, da das ein teurer Posten mit Handwerkern wird. Da hab ich dann auf die EL verwiesen. Fenster/Haustüren, WDVS, Wasser/Abwasser war ich drunter.
WP hab ich 30k überschlagen. Fußbodenheizung auch gesondert und sehe ich auch nicht bei 20k.
Vielleicht bin ich auch nicht so auf Stand wie ich es glaube...
dachkernsanierungneubauabbruchentsorgungskostenwdvs