Hallo zusammen,
bei unserem Altbauprojekt möchte ich sämtliche (Rohr-)Leitungen neu verlegen.
Jedoch habe ich vorab schon 2 Fragen:
- für Aluminium-Verbundrohr, welches System ist besser: zum Quetschen oder zum Verschrauben?
- welche Durchmesser nutzt man generell für Heizkörper und Brauchwasser?
Aufteilung wird sein:
Keller: Heizungsanlage im Keller, dort zusätzlich nur 1x Kaltwassernetnahme (Waschmaschine extra, mit Regenwasserspeisung)
EG: Küche mit 1 Spüle (warm + kalt) + Geschirrspüler,
Bad mit Dusche + waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
5 Heizkörper für 5 Räume, zus. 90m²
DG: Bad mit mit Dusche + Waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
4 Heizkörper für 4 Räume, zus. 65m²
bei unserem Altbauprojekt möchte ich sämtliche (Rohr-)Leitungen neu verlegen.
Jedoch habe ich vorab schon 2 Fragen:
- für Aluminium-Verbundrohr, welches System ist besser: zum Quetschen oder zum Verschrauben?
- welche Durchmesser nutzt man generell für Heizkörper und Brauchwasser?
Aufteilung wird sein:
Keller: Heizungsanlage im Keller, dort zusätzlich nur 1x Kaltwassernetnahme (Waschmaschine extra, mit Regenwasserspeisung)
EG: Küche mit 1 Spüle (warm + kalt) + Geschirrspüler,
Bad mit Dusche + waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
5 Heizkörper für 5 Räume, zus. 90m²
DG: Bad mit mit Dusche + Waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
4 Heizkörper für 4 Räume, zus. 65m²
*Wasserhahn installieren meinte ich, wie oben schon mal geschrieben.
In einem Haus die komplette Installation neu zu machen fällt sicher runter wesentliche Änderung.
Aber hier soll es ja nicht um Rechtsfragen gehen, sondern dass das einfach keine DIY Arbeit ist und sein sollte. Und man sollte m.E. in keinster Weise den TE dazu ermutigen das zu tun.
2 Szenarien aus meinem Umfeld:
Fall 1) Die TW Installation wird komplett von einem Fachbetrieb gemacht. Leider wurde ein Fitting nicht richtig verpresst. Die Folge hat sich etwa 1 Jahr nach Einzug gezeigt, als das Wasser die Wände hochgekrochen und durch die Fugen der bodentiefen Fenster gelaufen ist.
Folge: Das EG wurde komplett entkernt und neu gemacht. Kosten fast 100k€, wurde alles durch die Versicherrung des Installateurs bezahlt.
Im Falle des TEs bleibt er auf seinen Kosten sitzen und steht vor einem finanziellen Abgrund.
Fall 2) Die Installation wurde komplett selbst gemacht von einem auch handwerklich begabten Handwerker. Als er fertig war haben die Wasserwerke die Installation des Wasserzählers verweigert, bis die Leitungen durch einen eingetragen Betrieb abgenommen wurden. Er hat 3 Monate gebraucht bis er jemanden gefunden hat der dazu bereit war - mit dem was er dafür dann Zahlen musste hätte er es auch gleich machen lassen können.
--------------------
Ich kann mich also nur als gut gemeinter Rat wiederholen, das einen Fachbetrieb machen zu lassen.
In einem Haus die komplette Installation neu zu machen fällt sicher runter wesentliche Änderung.
Aber hier soll es ja nicht um Rechtsfragen gehen, sondern dass das einfach keine DIY Arbeit ist und sein sollte. Und man sollte m.E. in keinster Weise den TE dazu ermutigen das zu tun.
2 Szenarien aus meinem Umfeld:
Fall 1) Die TW Installation wird komplett von einem Fachbetrieb gemacht. Leider wurde ein Fitting nicht richtig verpresst. Die Folge hat sich etwa 1 Jahr nach Einzug gezeigt, als das Wasser die Wände hochgekrochen und durch die Fugen der bodentiefen Fenster gelaufen ist.
Folge: Das EG wurde komplett entkernt und neu gemacht. Kosten fast 100k€, wurde alles durch die Versicherrung des Installateurs bezahlt.
Im Falle des TEs bleibt er auf seinen Kosten sitzen und steht vor einem finanziellen Abgrund.
Fall 2) Die Installation wurde komplett selbst gemacht von einem auch handwerklich begabten Handwerker. Als er fertig war haben die Wasserwerke die Installation des Wasserzählers verweigert, bis die Leitungen durch einen eingetragen Betrieb abgenommen wurden. Er hat 3 Monate gebraucht bis er jemanden gefunden hat der dazu bereit war - mit dem was er dafür dann Zahlen musste hätte er es auch gleich machen lassen können.
--------------------
Ich kann mich also nur als gut gemeinter Rat wiederholen, das einen Fachbetrieb machen zu lassen.
Da hast du natürlich Recht. Immer mehr Gemeinden/Stadtwerke schreiben vor, die Installation von einem eingetragenen Betrieb machen zu lassen.
Die wenigstens haben Lust auf Estrich rausreißen, oder Regenwasser im Trinkwasser.
Wenn man sich in einer Branche nicht auskennt, sollte man sich helfen lassen.
Die wenigstens haben Lust auf Estrich rausreißen, oder Regenwasser im Trinkwasser.
Wenn man sich in einer Branche nicht auskennt, sollte man sich helfen lassen.
Lumpi_LE schrieb:
Wenn morgen zu dir ein Klempner kommt und sagt er will ab nächste Woche eine 10. Klasse in Deutsch und Geschichte unterrichten und brauch dafür mal noch schnell den Stoff was man denen jetzt beibringt und wie man das vermittelt - was sagst du dem?"Sorry, aber ich bin Sozialpädagoge und kein Lehrer."Lumpi_LE schrieb:
Fall 2) Die Installation wurde komplett selbst gemacht von einem auch handwerklich begabten Handwerker. Als er fertig war haben die Wasserwerke die Installation des Wasserzählers verweigert, bis die Leitungen durch einen eingetragen Betrieb abgenommen wurden. Er hat 3 Monate gebraucht bis er jemanden gefunden hat der dazu bereit war - mit dem was er dafür dann Zahlen musste hätte er es auch gleich machen lassen können.Na das klingt doch nach einer brauchbaren Alternative - nur dass man sich eben am besten im Vorfeld um einen geeigneten Betrieb kümmert um die Konditionen und Auflagen abzusprechen und nach erfolgter Installation diese dann prüft und abnimmt.
Ähnliche Themen