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Rensch Haus Fertighaus-Anbieter Erfahrungen

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Guten Tag allerseits,

wir sind gerade dabei, unser EFH zu planen und haben dabei einen Anbieter als Favoriten: Rensch Haus . Eine vertrauensvolle Beratung, gutes Preis-Leistungsverhältnis und gutes Bauchgefühl haben bei uns den Ausschlag gegeben.

Leider kann man im Internet und gängigen Foren keine Erfahrungsberichte über Rensch Haus finden. Hat jemand hier im Forum Erfahrungen, positive wie negative, gemacht und wäre so freundlich, uns davon zu erzählen?

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!
 
Ich kann dir die FB-Gruppe empfehlen, dort findest du einige Erfahrungen von Bauherren.
Wir bauen im Mai/Juni mit Rensch und bislang sind wir zufrieden.
 
Hi, wir haben mit der Firma Rensch gebaut.

Vorweg, ich würde wieder mit Rensch bauen, MIT EINSCHRÄNKUNGEN.

Die Qualität des Hauses wirklich gut, wir haben in der Nähe von Wuppertal gebaut und hatten dort in der Ausstellung der Fertighauswelt einen sehr angenehmen und rührigen Verkäufer (Herr E.)

Die Architektin die ebenfalls aus Wuppertal (Nähe des gelb blauen Möbelhauses) ihr Büro hat, kann ich absolut NICHT empfehlen, ebenso wenn der Bauleiter Herr F. mit im Boot ist. Aber zum Anfang.

Im August 2018 haben wir nach langer Suche bei Rensch unterschrieben. Es sollte ein Haus der Clou Serie werden, wobei der Grundriss angepasst wurde.
In der Fertighauswelt sind wir nach einigen Planungen und Kalkulationen mit Herrn E. vertragseinig geworden. Es wurde ein Ausbauhaus (wirklich nur die komplett fertige Hülle) mit Keller von Rensch. es sollte ein KFW40 (+) Haus werden mit voller Dämmung des Kellers da Hangseitig im Berg und vorne Wohnfläche. Wir wollten keine KFW Förderung, dass war von Anfang an klar und wurde kommuniziert. Somit war 200mm Dämmung um den Keller gesetzt und bestellt (nur mal merken ;))

Nach dem wir den Vertrag unterzeichnet hatten wurde uns die Partnerarchitektin von Rensch empfohlen, Frau H. aus Wuppertal. erst mal ein sympathischer Eindruck, es stellte sich jedoch heraus dass mit ihr jede Anpassung ein Kampf war, und ihr Verständniss von Zeitnahen Änderungen ein anderes ist als unseres. wir haben ihr wochenlang und Monatelang hinterher telefonieren müssen, bis wir endlich im März 2019!! den Bauantrag einreichen konnten.
Nachdem der Bauantrag endlich durch war ging es zur Bemusterung. Diese wurde vom Leiter selbst durchgeführt, auch wenn es bei einem Ausbauhaus nicht all zu viel außer der Hülle zu bemustern gab. Die Bemusterung verlief angenehm und professionell.

Als dann soweit alles bemustert war und es zur Kalkulation kam, ein Schock. Es war ein kleiner Punkt "Gutschrift Entfall Dämmung Keller 200mm" aufgeführt. Warum, diese sollte nicht geändert werden????
Ganz einfach, die Architektin hatte eigenmächtig entschieden, nachdem wir keine KFW Förderung haben wollten, brauchen wir auch keine Dämmung die dem entspricht und hatte dass in der Planung schlicht gegen 80mm geändert (immerhin noch gedämmt).
Eine Änderung hier hätte einen neuen Bauantrag und weitere Folgeverzögerungen mit sich gebracht, mal davon abgesehen dass die Heizungsanlage die bereits ausgelegt war (auf das KFW 40 Haus) nun zu klein ausfallen kann Frau H. war absolut uneinsichtig.
Nach langem Hin und Her und nahezu Abbruch der Bemusterung haben meine Frau und ich uns dazu entschieden die Änderung zu akzeptieren und eben kein Niedrigenergiehaus zu haben (wir leben im Haus und haben es bisher nicht bereut)

So viel zur Architektin und Bemusterung.

Nachdem diverse Termine für Baustellengespräche etc anstanden wurde mir der Kontakt zum Bauleiter Herr F. mitgeteilt. nach einem Ersten Kontakt für die Termine mit dem Kellerbauleiter hörte ich von Herrn F. nichts mehr, er wolle sich um einen Termin kümmern. Laut Zeitschiene der Firma Rensch sollte der Baustellentermin zu diesem Zeitpunkt in 3 Wochen sein, keine Antwort von Herrn F.. Noch 1 Woche, ich versuche Herrn F. seit über einer Woche zu erreichen, als man mir sagte, der sei im Urlaub. -Kein Termin abgesprochen. Also durchtelefoniert zum Vertreter der mir einen Termin verschaffen konnte, 1 Woche verspätet.

Der Keller kam von der Firma Knecht (Knecht und Bürkle sind die Kellerhersteller von Rensch) Der Bauleiter von Knecht, Herr C. kam zur Baustelle und besprach alles weitere mit meinem Tiefbauer, da er keinen eigenen dann benötigen würde. Diese Absprachen waren aber scheinbar nicht ganz so eindeutig, an wem das lag, an Tiefbauer oder Knecht, sei mal dahin gestellt, ich war leider bei diesem Teil nicht anwesend.
Ebenso hatte ich mit Herrn C von Knecht abgesprochen dass die Mehrsparte eingebaut werden muss, und WIE! da es hierfür von den Stadtwerken exakte Vorschriften gab.

wenige Wochen später kam der Trupp für die Bodenplatte, einer von ihnen sprach gebrochenes deutsch und war extrem unfreundlich! Ein absolutes NO GO
Weitere Details zum erstellen der Bodenplatte erspare ich, nur so viel, die Mehrsparte wurde falsch eingebaut, so dass die Stadtwerke sich nur mit Engelszungen haben überreden lassen die Kabel und Leitungen einzuziehen.
Die Bodenplatte selbst hatte einen Höhenunterschied von 3cm, der Trupp der den Keller stellte sagte mir, wäre das nicht von Knecht selbst gewesen wären sie ohne den Keller zu stellen wieder von der Baustelle verschwunden.
Zum Trupp der den Keller stellte kann ich nur sagen, Ihr seid jederzeit herzlich willkommen bei mir, eine super Arbeit, sehr freundlich und die Kellerdecke war absolut (+-1mm!)eben.

Nach ca. 4 Wochen, in welchen der Keller angefüllt wurde, kam dann dass Haus (und die Zapf Doppelgarage die separat geordert wurde)
Das Haus stand Anfang September in 3 Tagen fertig da, wie es sein sollte. natürlich Ohne den Deckputz und die Fensterbänke.
Ein paar kleine Mängel sind auch immer da, über die kann man ja reden, und die werden im Nachgang beseitigt...

Die Fenster und Terrassentür im Keller wurde eingebaut, doch warum ist da noch ein großes Loch in Richtung Garage? Ach ja, da sollte ja noch eine Brandschutztür hinein, die ich bei Rensch bestellt und bezahlt habe, wurde vergessen... aber unterzeichne doch bitte die Montageabnahme, die Türe kommt ja schnell...
großer FEHLER. Nachdem ja nun die Montagerechnung und somit 90% des Hauses bezahlt waren, passierte ewig nichts. Der Bauleiter war nur mit extremem Nachdruck dazu zu bewegen etwas zu unternehmen. Trotz bald täglicher Nachfrage nach 4 Wochen tat sich nichts, bis plötzlich eine finale Hausabnahme erfolgen sollte von Seiten Rensch. Wohlgemerkt es fehlte noch die Türe in die Garage, die Fensterbänke und das Gerüst stand auch noch. obwohl schon fertig verputzt und das Wetter mehr als gut genug war zum montieren der Fensterbänke.
Rensch wollte das Haus aus der Buchhaltung raus haben, inzwischen war es Ende Oktober, die Hausabnahme solle in 4 Tagen erfolgen wurde mitgeteilt (Vertraglich muss dies 14 Tage vorher angekündigt werden). Nachdem die Türe nicht eingebaut war habe ich mich mal zurück gelehnt und den Bauleiter darauf hingewiesen dass eine Abnahme nicht erfolgen kann aufgrund der Mängel. Er kam und ging an dem Termin erfolglos.
Ich bekam von seinem Vorgesetzten einen Anruf warum ich die Abnahme verweigerte, nach Erklärung wurde plötzlich wieder gearbeitet und die Türe sowie ein paar weitere Mängel (nicht alle) wurden beseitigt und es wurde ein weiterer Termin vereinbart, unter der Voraussetzung dass alle Mängel beseitigt werden.
Der Termin kam, die Mängel blieben. Ich habe eine Klausel in das Abnahmeprotokoll einfügen lassen demnach ich bis zur finalen Beseitigung einen Sicherheitseinbehalt aus der Rechnung behalte. Hierfür war der Bauleiter nicht berechtigt und die Abnahme war wieder kurz vorm platzen nachdem Herr F., ich vermute mit der Geschäftsleitung, telefoniert hat wurde diese Klausel akzeptiert und eine Abnahme konnte erfolgen, dass war im November.

vor ein paar Tagen wurden die restlichen Mängel beseitigt und ich habe den Einbehalt ausgezahlt. Aus heutiger Sicht würde ich die Montageabnahme verweigern, vielleicht wäre einiges noch schneller gegangen.

Zum Technischen, das Haus ist wirklich qualitativ hochwertig gearbeitet, die verwendeten Materialien sind ebenfalls alle von namhaften Herstellern in guter bis sehr guter Qualität. Die Mängelpunkte waren im Bereich der Bauleitung und deren Verlässlichkeit.
Meine Empfehlung, wenn Ihr Probleme mit der Bauleitung habe, geht direkt an den Oberbauleiter Herr L. dann geht auch einiges schneller.

Da es sich bei mir um ein Ausbauhaus handelt, denke ich habe ich weniger Probleme oder die, die es gab bereits selbst korrigiert. Ob ich ein Schlüsselfertiges mit Rensch bauen würde, weiß ich nicht.


Viele Grüße
Dirk
 
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Hallo zusammen,

seit Tagen durchforste ich das Netz nach Informationen über Rensch Haus.

Die bisherigen Beratungsleistungen waren ok, ich gehe davon aus, dass diese doch stark vom jeweiligen Verkaufsberater abhängig sind.
Insbesondere der Erfahrungsbericht von Dirk war sehr hilfreich und aufschlussreich.
Bei der Durchsicht des derzeitigen Angebots stechen 2 Posten hervor, die ich hier gerne diskutieren möchte.
Es sind die Positionen Spachtel- und Tapezierarbeiten in Q2 Qualität sowie Anbringung von Raufasertapeten mit Anstrich sowie Bodenbeläge im EG sowie OG mit Fliesen bzw. Laminat. Dafür veranschlagt Rensch Haus Kosten in Höhe von insgesamt knapp 25.000€!
Habt ihr diese Arbeiten selbst durchgeführt, diese von Rensch laut Angebot machen lassen oder von externen Unternehmen durchführen lassen? Ich bin gerade dabei, externe Firmen anzufragen bzgl. der ungefähren Kosten.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

Grüße
 
Hab die Arbeiten selbst durchgeführt, daher kann ich den Preis nicht bestätigen.
Wobei der veranschlagte Preis gerade mit Material schnell bei der Bemusterung steigen kann.
 
Leider kann man im Internet und gängigen Foren keine Erfahrungsberichte über Rensch Haus finden. Hat jemand hier im Forum Erfahrungen, positive wie negative, gemacht und wäre so freundlich, uns davon zu erzählen?
Ich selbst baue nicht, und kann insofern zu Rensch "nur" folgendes sagen: ich habe Anfang/Mitte der 80er Jahre die Fertighausbranche "in- und auswendig gekannt" und dann bis vor drei Jahren mit dem Thema Hausbau eine lange Pause gemacht. Rensch hatte schon damals einen guten Namen und gehört zu den wenigen, die heute noch die gleichen Eigentümerstrukturen haben. Viele Mitbewerber von damals - gerade solche mit einem guten Ruf in der Branche - existieren heute nur noch als von "Private Equity" aufgekaufte Markennamen. In der Branche sind auch einige auf der Strecke geblieben, als die Umstellung auf die "Made to Measure" Kultur kam. Bei den "Massivbau" Anbieter(Kooperationen)n ist das allerdings ebenso.
 

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