Hallo liebe Gemeinde,
wir stehen noch recht am Anfang unserer Hausplanung und ich zermatere mir mein Köpfchen über das passende Heizsystem für uns. Hier dazu erst einmal ein paar Eckpunkte...
- Baustil: Stadtvilla mit integrierter Doppelgarage
- Wohnfläche: 160 m²
- Bewohner: momentan 3, soll sich aber noch auf 4 erhöhen
- beide berufstätig: in Vollzeit
- Kein Keller
- KFW 55 ist angepeilt
- Außenwände aus Ytong
- wahrscheinlich Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (muss ich persönlich nicht unbedingt haben)
- Pelletofen (wahrscheinlich wasserführend)
- wahrscheinlich Fußbodenheizung
- wahrscheinlich Solarthermie für Warmwasser
- Kein Gasnetzanschluss vorhanden/möglich
- Großes Grundstück, ab 3,00 - 3,50 m harter Lehmboden (Kein Bohrfortschritt)
- Keine Verschattung des Daches, gute Südausrichtung.
Haben wollen wir auf jeden Fall einen Pelletofen für den Wohn-Küchen-Dielen-Essbereich (ca. 55 m²), schon allein des Ambiente Wegen des und ich spiele mit dem Gedanken, damit das ganze Haus zu beheizen (wasserführend). Klar, die Lagerung und Zufuhr der Holzpellets sind noch 2 Aspekte, die man berücksichtigen muss. Im Sommer soll der Warmwasserbedarf im besten Falle über eine Sollarthermie-Anlage erzeugt werden. So ganz möchte ich mich aber auf einen "Wohnzimmer"-Kamin als Zentralheizung nicht verlassen. Für ein weiteres Wärmepumpensystem ist der Kosten-Nutzenfaktor wahrscheinlich viel zu groß, falls es mit dem Pelletofen wirklich funktionieren sollte.
Kann man über der Kontrollierte-Wohnraumlüftung oder Puffer-/ Schichtenspeicher wirtschaftlich elektrisch zuheizen, im Falle eines Ausfalls des Pelletofens? Habt ihr vielleicht noch eine andere Idee?
Ich liebe wirklich Fußbodenheizungen aber da wir tagsüber nicht zuhause sind, bin ich auch kein Freund davon, permanent zu heizen, schon gar nicht mit einem Pelletofen. Die Fußbodenheizung ist aber bekannterweise sehr träge. Heizkörper wollen wir aber auch nicht stehen/hängen haben. Oder reicht es sogar aus, wenn man einen Pufferspeicher von ~800 l einmal am Abend auflädt, bis zum nächsten Abend?
Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen mit Bodenkanalheizungen gemacht?
Die gibt es wohl mit Ventilatoren und ohne. Mit Ventilatoren würde wahrscheinlich die Kontrollierte-Wohnraumlüftung nicht mitspielen, nehme ich stark an. Ohne dauert wahrscheinlich die Erwärmung der Zimmer viel länger oder?
Wie schnell kann eigentlich die Kontrollierte-Wohnraumlüftung die Wärme eines Ofens/Kamin im Ganzen Haus verteilen über Wärmerückgewinnung? Wahrscheinlich auch zu lange oder?
So ich denke, ich habe erst einmal genug Fragen gestellt ops:
Ich würde mich sehr über eure Hilfe und Erfahrungen freuen.
Vielen Dank schon einmal im Voraus.
Mit besten Grüßen
Judyyy
wir stehen noch recht am Anfang unserer Hausplanung und ich zermatere mir mein Köpfchen über das passende Heizsystem für uns. Hier dazu erst einmal ein paar Eckpunkte...
- Baustil: Stadtvilla mit integrierter Doppelgarage
- Wohnfläche: 160 m²
- Bewohner: momentan 3, soll sich aber noch auf 4 erhöhen
- beide berufstätig: in Vollzeit
- Kein Keller
- KFW 55 ist angepeilt
- Außenwände aus Ytong
- wahrscheinlich Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (muss ich persönlich nicht unbedingt haben)
- Pelletofen (wahrscheinlich wasserführend)
- wahrscheinlich Fußbodenheizung
- wahrscheinlich Solarthermie für Warmwasser
- Kein Gasnetzanschluss vorhanden/möglich
- Großes Grundstück, ab 3,00 - 3,50 m harter Lehmboden (Kein Bohrfortschritt)
- Keine Verschattung des Daches, gute Südausrichtung.
Haben wollen wir auf jeden Fall einen Pelletofen für den Wohn-Küchen-Dielen-Essbereich (ca. 55 m²), schon allein des Ambiente Wegen des und ich spiele mit dem Gedanken, damit das ganze Haus zu beheizen (wasserführend). Klar, die Lagerung und Zufuhr der Holzpellets sind noch 2 Aspekte, die man berücksichtigen muss. Im Sommer soll der Warmwasserbedarf im besten Falle über eine Sollarthermie-Anlage erzeugt werden. So ganz möchte ich mich aber auf einen "Wohnzimmer"-Kamin als Zentralheizung nicht verlassen. Für ein weiteres Wärmepumpensystem ist der Kosten-Nutzenfaktor wahrscheinlich viel zu groß, falls es mit dem Pelletofen wirklich funktionieren sollte.
Kann man über der Kontrollierte-Wohnraumlüftung oder Puffer-/ Schichtenspeicher wirtschaftlich elektrisch zuheizen, im Falle eines Ausfalls des Pelletofens? Habt ihr vielleicht noch eine andere Idee?
Ich liebe wirklich Fußbodenheizungen aber da wir tagsüber nicht zuhause sind, bin ich auch kein Freund davon, permanent zu heizen, schon gar nicht mit einem Pelletofen. Die Fußbodenheizung ist aber bekannterweise sehr träge. Heizkörper wollen wir aber auch nicht stehen/hängen haben. Oder reicht es sogar aus, wenn man einen Pufferspeicher von ~800 l einmal am Abend auflädt, bis zum nächsten Abend?
Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen mit Bodenkanalheizungen gemacht?
Die gibt es wohl mit Ventilatoren und ohne. Mit Ventilatoren würde wahrscheinlich die Kontrollierte-Wohnraumlüftung nicht mitspielen, nehme ich stark an. Ohne dauert wahrscheinlich die Erwärmung der Zimmer viel länger oder?
Wie schnell kann eigentlich die Kontrollierte-Wohnraumlüftung die Wärme eines Ofens/Kamin im Ganzen Haus verteilen über Wärmerückgewinnung? Wahrscheinlich auch zu lange oder?
So ich denke, ich habe erst einmal genug Fragen gestellt ops:
Ich würde mich sehr über eure Hilfe und Erfahrungen freuen.
Vielen Dank schon einmal im Voraus.
Mit besten Grüßen
Judyyy
Alex85 schrieb:
Um es noch mal zu sagen, der Pelletofen ist im Sinne von "Haus heizen" quatsch. Diese punktuellen, hohen Heizleistungen sind im hochwärmegedämmten Neubau Unsinn. Da Hilfen auch Warmwassertaschen und sonstige Krücken nicht drüber hinweg.
Bau dir nen Ofen fürs Ambiente und achte darauf, dass seine Heizleistung möglichst gering ist.Moin Alex
was verleitet Dich denn zu dieser Aussage.
Richtig geplant und ausgeführt eignet sich ein Pelletofen mit Wasserwärmetauscher sehr wohl zur Beheizung eines Einfamilienhaus.
Olli
wrobel schrieb:
Richtig geplant und ausgeführt eignet sich ein Pelletofen mit Wasserwärmetauscher sehr wohl zur Beheizung eines Einfamilienhaus.Auch das hast du auseinander gezogen. Es ging um die zusätzliche(!) Heizung mittels Pelletofen bei ebenfalls vorhandener Wärmepumpe. Lies doch mal den Thread ganz und picke nicht einzelne Aussagen aus dem Kontext.
Davon ab eignet sich ein Pelletofen natürlich um ein Einfamilienhaus zu heizen. Ist schließlich nen Wärmeerzeuger. Warm machen sie alle.
Man sollte sich aber fragen, warum in modernen, gedämmten Neubauten mit 5-6kw Heizlast Wärmeerzeuger eingesetzt werden sollen, die bauartbedingt nicht weniger als das Doppelte liefern, sobald sie anfangen zu heizen. Und dann noch ne Krücke finden, wie man diese übertriebene Heizleistung auf eine Flächenheizung bringt, denn sich um den Ofen drängeln, Türen offen lassen und auf Konvektion vertrauen, ist dann doch zu viel des guten.
Das ist einfach nicht passig.
So ich habe es endlich auch mal wieder an den PC geschafft
Erst einmal vielen Dank für eure Hilfe und an wrobel für das positives Feedback für Pelletkamine.
Jedoch zieht es mich leicht in Richtung Wärmepumpe, gerade in der Kombination mit einer Photovoltaikanlage.
Noch sind wir aber momentan bei der Grundrissplanung und dann warte ich erst einmal die Heizbedarfsrechnung ab, bevor ich mich endgültig entscheide.
Schönen Dank noch einmal.
Mit besten Grüßen
Judyyy
Erst einmal vielen Dank für eure Hilfe und an wrobel für das positives Feedback für Pelletkamine.
Jedoch zieht es mich leicht in Richtung Wärmepumpe, gerade in der Kombination mit einer Photovoltaikanlage.
Noch sind wir aber momentan bei der Grundrissplanung und dann warte ich erst einmal die Heizbedarfsrechnung ab, bevor ich mich endgültig entscheide.
Schönen Dank noch einmal.
Mit besten Grüßen
Judyyy
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