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Realistisch oder Träumerei? (Immobilienkauf ohne EK)

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Ich würde in eurer Situation auch kaufen statt sparen. Wir haben Kredit in ähnlicher Höhe aufgenommen und hätten ohne Eigenkapital einen Zins von 2,0% auf 10 Jahre bekommen, obwohl wir beide "nur" abhängig beschäftigt sind. Vielleicht reichen euch ja auch 10 Jahre Zinsbindung, für uns war und ist es okay.

Hauptgrund wäre aber für mich: Eure Kinder hätten jetzt noch etwas davon.
 
10 Jahre Zinsbindung? Danach ist aber noch ein riesiger Posten offen der sich Restschuld nennt! Vorsicht, vorsicht, man will ja auch keine Schulden vererben.
 
Ich würde aus dem Bauch heraus auch zum Kauf raten. Ihr müsst es ja auch so sehen: bis ihr ein Haus gefunden habt, dass wirklich passt, kann noch einiges an Zeit vergehen. In der Zeit heißt es eisern sparen, sodass vielleicht noch der eine oder andere Tausender dazu kommt. Wir hatten damals 20k EK vorzuweisen. Selbst damit hätten wir den Kredit bekommen. Kam dann zum Glück von meinen Eltern noch was drauf.

Wenn ihr an die 10 Jahre Zinsbindung, dann überlegt euch aber auch, wie ihr die Restschuld abfangen wollt. Wir haben es ja auch so gemacht, weil die Zinsen einfach zu gut waren. Allerdings haben wir einen Bausparer dran gehängt der uns im Notfall die Zinsen sichert, dafür dann aber auch eine hohe monatliche Belastung erzeugt.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Alle 2-3 Wochen immer die gleiche Frage, kein Eigenkapital wegen Studium- Hochzeit oder Weltreise, aber ein riesen Batzen Geld haben wollen..
Eine gewisse Vernunft erwarte ich doch von Erwachsenen studierten Menschen.

Warum tut es nicht eine Wohnung?

Ich errinert mich an einen Fall beim Peter Zwegert "oder wie er heißt" da hat ein Pärchen in die Insolvenz müssen trotz 5000 euro netto...
2 Handys , Autos auf pump, ein Riesen Haus Versicherungen usw...
 
Noch mal zur Miete ... Derzeitige Warmmiete 1000 Euro/Monat, Ersparnisse keine, aber die nötige Gesamtbelastung nach dem Kauf wird bei (Größenordnung) 2000 Euro/Monat liegen (Tilgung, Zins, Nebenkosten). So, nun rechnen wir umgekehrt, dass zusätzlich zur heutigen Miete (1000 Euro) zukünftig monatlich 1000 Euro aufgebracht werden müssen. Heute versickern die irgendwo*. Man muss also schauen, worauf man verzichten kann und will, um den Kauf zu stemmen. Oder: Zuerst erhöht die Frau das Arbeitspensum, das Mehr-Netto wird 1:1 auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt. Nach sechs Monaten prüft man dort mal den Kontostand.

Anmerkung: Die Gesamtvermögungsplanung könnte auch mal auf den Prüfstand. Ich kenne mich mit Beamten nicht aus, bei allen anderen würde ich fragen, wie es mit privater Altersvorsorge aussieht. Das sollte man nicht leichtfertig mit "das Haus ist die Vorsorge" beantworten. Ihr habt "gar nichts" -- abgesehen vom sehr guten sicheren Einkommen und dem Pensionsanspruch -- und wollt nun "alles" in ein Haus stecken. Darüber sollte man zumindest nachgedacht haben.

*Disclaimer: Ich sehe das nicht als Vorwurf und will auch keine Rechtfertigung lesen. Mir ist das wumpe. Aber aus meiner Sicht ist das die kritische Frage in dieser Finanzierung.
 
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Ich würde auch kaufen. Warum auch nicht? Einkommen ist mit A13 bis zur Pension gesichert. Sofern ihr schon ein Objekt im Auge habt das auf jeden Fall passt, dann los zur Bank...
Und solange ihr das Objekt nicht habt heißt es sparen. Evtl trifft euch euer Traumhaus erst in einem Jahr. In der Zeit könnt ihr dann 20000€ ansparen.
Wolltet ihr euch anders entscheiden, dann schließt einen hohen Bausparvertrag ab der euch die Zinsen sichert. Weiter sinken werden sie nicht, steigen evtl.
Ich beobachte den Immomarkt seit 2010 kontinuierlich und die Preise orientierten sich bisher immer an den Zinsen.
Ich würde aber konkret mal bei der Bank anfragen was möglich wäre. Und wenn es eine "seriöse" Bank ist handelt sie auch halbwegs in eurem Interesse, weil sie ja auch nicht will, dass ihr die Rate nicht mehr tragen könnt und die Bude in die Zwangsversteigerung etc geht
 
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