ᐅ Rauschen durch Heizung, Ursache, wer trägt Kosten Schallschutz?
Erstellt am: 14.01.13 11:45
O
Orschel
Hallo,
wir haben unseren Heizkreisverteiler für das Erdgeschoss, sowie die Heizung (Luft-Wasser Wärmepumpe) in einem kleinen Anbau außerhalb unseres Hauses platziert, welcher direkt an unser Haus anliegt. Aus diesem Räumchen führen die Rohre für den Heizkreis direkt durch die Mauer in unser Gäste/-Arbeitszimmer und von dort aus in das gesamte Erdgeschoss.
Nun ist uns aufgefallen das man (nur in diesem Raum) ein leises Rauschen hört wenn die Heizung läuft. Es ist nicht wirklich laut, aber doch bei Stille im Zimmer zu vernehmen.
Den Grund wieso sich das Geräusch auf dieses Zimmer überträgt, müssen wir jetzt mit dem Architekten und dem Heizungsbauer genauer untersuchen.
Angenommen das Rauschen kann durch diverse Schallschutzmaßnahmen abgestellt werden und diese Kosten Geld. Wer trägt diese Kosten dann? Muß ein Heizungsbauer dafür geradestehen das alles nicht zu hören ist oder wenn das falsch geplant ist, gewährleistet der Architekt das dieses abgestellt wird? Oder gibt es Messwerte die besagen das das Geräusch nicht zu laut ist und durch unseren finanziellen Aufwand geändert werden kann? Normalerweise gehe ich davon aus das bei dem Geld was man in Firmen und Architekten investiert, auch eine Leistung bekommt wo man nicht im Nachhinein sagen muß, das es zwar nicht schön aber erträglich ist...
Die anderen Heizkreise (Keller und OG) sind nicht zu hören...
wir haben unseren Heizkreisverteiler für das Erdgeschoss, sowie die Heizung (Luft-Wasser Wärmepumpe) in einem kleinen Anbau außerhalb unseres Hauses platziert, welcher direkt an unser Haus anliegt. Aus diesem Räumchen führen die Rohre für den Heizkreis direkt durch die Mauer in unser Gäste/-Arbeitszimmer und von dort aus in das gesamte Erdgeschoss.
Nun ist uns aufgefallen das man (nur in diesem Raum) ein leises Rauschen hört wenn die Heizung läuft. Es ist nicht wirklich laut, aber doch bei Stille im Zimmer zu vernehmen.
Den Grund wieso sich das Geräusch auf dieses Zimmer überträgt, müssen wir jetzt mit dem Architekten und dem Heizungsbauer genauer untersuchen.
Angenommen das Rauschen kann durch diverse Schallschutzmaßnahmen abgestellt werden und diese Kosten Geld. Wer trägt diese Kosten dann? Muß ein Heizungsbauer dafür geradestehen das alles nicht zu hören ist oder wenn das falsch geplant ist, gewährleistet der Architekt das dieses abgestellt wird? Oder gibt es Messwerte die besagen das das Geräusch nicht zu laut ist und durch unseren finanziellen Aufwand geändert werden kann? Normalerweise gehe ich davon aus das bei dem Geld was man in Firmen und Architekten investiert, auch eine Leistung bekommt wo man nicht im Nachhinein sagen muß, das es zwar nicht schön aber erträglich ist...
Die anderen Heizkreise (Keller und OG) sind nicht zu hören...
Orschel schrieb:
Naja, wir bauen mit einem Architekten, von daher hatte er gewußt für was dieser Raum gedacht ist. Somit gehe ich davon aus (hoffe ich mal) das er dem Statiker dieses mitgeteilt hat. Hoffnungen sind selten materiell begründet, sofern nicht vertraglich vereinbart! Zudem sind weder Architekt noch Statiker ausgebildete TGA Planer! Hat der Architekt Dir das nicht mitgeteilt aber auf Zuarbeit von Fachingenieuren verzichtet, damit die Gesamtsumme unten rechts möglichst niedrig bleibt? Wenn allerdings ein Architekt in Eigenermächtigung hier gesamtschuldnerisch tätig war, hat er nun die sog. A...Karte! Nun nimm ihn in doch mal in die Pflicht!Vermutlich wirst Du in Zukunft mit deutlich überzogenen Verbrauchskosten für Heizung u. Warmwasser rechnen müssen, da spielt der Mehrverbrauch der Heizkreispumpe vermutlich nur eine untergeordnete Rolle.
v.g.
@Euro: Danke schon mal für die Antwort. Die Unterlagen habe ich leider nicht zur Hand, da ich momentan im Büro bin. Ich habe meinem Architekten jetzt aber noch mal Bescheid gegeben, dass er es dem Heizungsbauer weiterleiten soll und er sich die Sache mal anschauen soll.
Was das andere angeht ist es nun mal so, dass man als Laie erst mal keine Ahnung hat von TGA Planern etc. Man plant mit Architekten und Heizungsbauer und normalerweise sollte man Bescheid bekommen wenn sowas passieren kann, denn normalerweise gehe ich schon davon aus das der Architekt das korrekt, auch mit Nutzung der benötigten Fachingenieuren plant. Bzw. er mir mitteilt das man einen benötigt es dann aber X mehr kostet.
Was das andere angeht ist es nun mal so, dass man als Laie erst mal keine Ahnung hat von TGA Planern etc. Man plant mit Architekten und Heizungsbauer und normalerweise sollte man Bescheid bekommen wenn sowas passieren kann, denn normalerweise gehe ich schon davon aus das der Architekt das korrekt, auch mit Nutzung der benötigten Fachingenieuren plant. Bzw. er mir mitteilt das man einen benötigt es dann aber X mehr kostet.
Hallo,
M.E. absolut nicht mehr zeitgemäß bzw. den heutigen Notwendigkeiten entsprechend. Die neue Technik kann sehr effizient sein, ist gleichzeitig aber auch sehr sensibel und entsprechend teuer. Fehlende oder falsche Planung/Ausführung werden schnell z.B. mit überhöhten Verbrauchskosten quittiert. Oftmals von den Betriebern unbemerkt. Viele wissen nicht einmal, dass ihr Verbrauch eigentlich z.T. deutlich zu hoch ist.
Wie sollten sie auch, da eine solide Grundlagenermittlung ( tatsächlicher Bedarf/Verbrauch (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser) in aller Regel fehlt.
Ob hier ggf ein System zu vermuten ist, mag jeder Leser für sich entscheiden.
Du kannst ja mal berichten, ob man Dir vorab eine Bedarfs- und Verbrauchskalkulation übergeben hat.
v.g.
Orschel schrieb:Leider werden solch "kleine" Einheiten wie Einfamilienhaus planungsseitig bzgl. der Anlage oft sehr stiefmütterlich behandelt. Sowohl Heizungsbauer wie auch Architekten sind oftmals der Auffassung, dass es auch ohne geht. Es wird Geschätzt, Vermutet und Angenommen.
..., denn normalerweise gehe ich schon davon aus das der Architekt das korrekt, auch mit Nutzung der benötigten Fachingenieuren plant. Bzw. er mir mitteilt das man einen benötigt es dann aber X mehr kostet.
M.E. absolut nicht mehr zeitgemäß bzw. den heutigen Notwendigkeiten entsprechend. Die neue Technik kann sehr effizient sein, ist gleichzeitig aber auch sehr sensibel und entsprechend teuer. Fehlende oder falsche Planung/Ausführung werden schnell z.B. mit überhöhten Verbrauchskosten quittiert. Oftmals von den Betriebern unbemerkt. Viele wissen nicht einmal, dass ihr Verbrauch eigentlich z.T. deutlich zu hoch ist.
Wie sollten sie auch, da eine solide Grundlagenermittlung ( tatsächlicher Bedarf/Verbrauch (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser) in aller Regel fehlt.
Ob hier ggf ein System zu vermuten ist, mag jeder Leser für sich entscheiden.
Du kannst ja mal berichten, ob man Dir vorab eine Bedarfs- und Verbrauchskalkulation übergeben hat.
v.g.
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