Hallo zusammen....
Ich habe derzeit ein Problem mit der integrierten Lüftungsanlage in meiner Stiebel Eltro LWZ 404 SOL.
Seit zwei Tagen ist die Leistung / Luftvolumenstrom der Luftüngsanlage deutlich erhöht, was sich dann natürlich auch in einer deutlich lauteren Geräuschkulisse kenntlich macht.
Die Leistungsstufen (am Tag Stufe 2, in der Absenkung Stufe 1) und die zugehörigen Einstellungen wurden nicht geändert. Mein erster Gedanke war, dass ggf. zugesetzte Filter zu der Leistungserhöhung führen, aber die Filter hatte ich erst vor kurzem komplett getauscht und waren auch beim Nachschauen noch frei. Auch der Filter hinter der Wärmetauscher-Kassette.
Als ich die Filter kontrollieren wollte, ist mir aufgefallen, dass auch trotz der kurzzeitig abgeschalteten Lüftung viel Luft von außen angesaugt / nach außen geblasen wird. Musste die Anlage komplett abschalten, um ohne laufendem Lüfter die Filter kontrollieren zu können.
Meine Überlegung (als absoluter Laie) war, dass die (trotz deaktivierter Lüftung) laufende Lüfter, vermutlich dazu dient die Heizung / Warmwasser mit Wärme aus der Umgebungsluft zu versorgen. Da es aktuell draußen recht kalt ist (ca. 0 Grad), die elektrische Zuheizung aber erst beim Bivalenzpunkt von "-5 Grad" anspringt, könnte ich mir natürlich vorstellen, dass die LWZ deutlich mehr arbeiten (d.h. Luft austauschen) muss, als bei Plus-Temperaturen. Soweit wäre das natürlich ok. (Kann jemand die Richtigkeit dieser Annahme bestätigen?)
Was ich jedoch nicht verstehe, ist die Sache mit der erhöhten Leistung bei der zentralen Lüftung. Eigentlich sollte sich eine erhöhte Leistung bei der Wärmegewinnung für Heizung / Warmwasser doch nicht unbedingt auf die Leistung / Luftvolumenstrom der Luftüngsanlage auswirken, oder lieg ich da falsch???
Falls das nichts miteinander zu tun hat, habt ihr ggf. eine Idee worin die erhöhte Leistung der Luftüngsanlage noch begründet sein kann? Wie gesagt, bis vor 2-3 Tagen lief noch alles ganz normal. Aktuell machen wir nachts die Lüftung komplett aus, obwohl und sonst die Lüftung überhaupt nicht beeinträchtigt hat.
Würd mich über Eure Hilfe sehr freuen. Bin für jeden Hinweis dankbar.
Viel Glück Florian
Ich habe derzeit ein Problem mit der integrierten Lüftungsanlage in meiner Stiebel Eltro LWZ 404 SOL.
Seit zwei Tagen ist die Leistung / Luftvolumenstrom der Luftüngsanlage deutlich erhöht, was sich dann natürlich auch in einer deutlich lauteren Geräuschkulisse kenntlich macht.
Die Leistungsstufen (am Tag Stufe 2, in der Absenkung Stufe 1) und die zugehörigen Einstellungen wurden nicht geändert. Mein erster Gedanke war, dass ggf. zugesetzte Filter zu der Leistungserhöhung führen, aber die Filter hatte ich erst vor kurzem komplett getauscht und waren auch beim Nachschauen noch frei. Auch der Filter hinter der Wärmetauscher-Kassette.
Als ich die Filter kontrollieren wollte, ist mir aufgefallen, dass auch trotz der kurzzeitig abgeschalteten Lüftung viel Luft von außen angesaugt / nach außen geblasen wird. Musste die Anlage komplett abschalten, um ohne laufendem Lüfter die Filter kontrollieren zu können.
Meine Überlegung (als absoluter Laie) war, dass die (trotz deaktivierter Lüftung) laufende Lüfter, vermutlich dazu dient die Heizung / Warmwasser mit Wärme aus der Umgebungsluft zu versorgen. Da es aktuell draußen recht kalt ist (ca. 0 Grad), die elektrische Zuheizung aber erst beim Bivalenzpunkt von "-5 Grad" anspringt, könnte ich mir natürlich vorstellen, dass die LWZ deutlich mehr arbeiten (d.h. Luft austauschen) muss, als bei Plus-Temperaturen. Soweit wäre das natürlich ok. (Kann jemand die Richtigkeit dieser Annahme bestätigen?)
Was ich jedoch nicht verstehe, ist die Sache mit der erhöhten Leistung bei der zentralen Lüftung. Eigentlich sollte sich eine erhöhte Leistung bei der Wärmegewinnung für Heizung / Warmwasser doch nicht unbedingt auf die Leistung / Luftvolumenstrom der Luftüngsanlage auswirken, oder lieg ich da falsch???
Falls das nichts miteinander zu tun hat, habt ihr ggf. eine Idee worin die erhöhte Leistung der Luftüngsanlage noch begründet sein kann? Wie gesagt, bis vor 2-3 Tagen lief noch alles ganz normal. Aktuell machen wir nachts die Lüftung komplett aus, obwohl und sonst die Lüftung überhaupt nicht beeinträchtigt hat.
Würd mich über Eure Hilfe sehr freuen. Bin für jeden Hinweis dankbar.
Viel Glück Florian
B
Bieber081509.12.16 06:47Wir hatten das neulich auch, aber hiermit
Neulich änderte sich von jetzt auf gleich (in einem Moment) das Geräusch der Kontrollierte-Wohnraumlüftung von normal (leise) auf Düsenflugzeug. Wir haben sie ausgemacht und weitergeschlafen , aber die Ursache war tatsächlich ein durch spontanen Nebel vereistes Zuluftgitter (Fliegengitter). Das Reinigen am nächsten Tag hat das Problem behoben.
Ich bin sozusagen beruhigt, dass auch andere solche Erlebnisse haben .
spyron schrieb:konnte ich nichts anfangen. Wenn bei uns mit der Zeit das Fliegengitter am Einlass für die Außenluft (Zuluft) verschmutzt, steigt die Ventilatorleistung entsprechend an. Der Volumenstrom bleibt dabei konstant (sonst müsste die Leistung/Drehzahl nicht zunehmen). Wenn es uns zu laut wird, reinigen wir dieses Filter.
Seit zwei Tagen ist die Leistung / Luftvolumenstrom der Luftüngsanlage deutlich erhöht
Neulich änderte sich von jetzt auf gleich (in einem Moment) das Geräusch der Kontrollierte-Wohnraumlüftung von normal (leise) auf Düsenflugzeug. Wir haben sie ausgemacht und weitergeschlafen , aber die Ursache war tatsächlich ein durch spontanen Nebel vereistes Zuluftgitter (Fliegengitter). Das Reinigen am nächsten Tag hat das Problem behoben.
Ich bin sozusagen beruhigt, dass auch andere solche Erlebnisse haben .
Vermutlich habe ich das als Laie nur fehlinterpretiert und daher falsch beschrieben: ich hab das lautere Geräusch der Lüftung mit einer Zunahme des Volumenstroms begründet, dabei ist der Volumenstrom vermutlich gleich geblieben und nur die Drehzahl des Lüfters hat sich erhöht - so wie ihr es beschrieben habt.
Unglaublich was so ein bisschen Nebel bei kalten Temperaturen ausrichten kann
Bin jedenfalls froh, dass das alles eher harmlos ist und auch anderen passiert.
Auf so was muss man erst mal kommen. Sowas steht in keiner Anleitung und kein Heizungsinstallateur bereitet einen auf sowas vor.
Umso besser das man zumindest hier kompetente und schnelle Hilfe bekommt.
Unglaublich was so ein bisschen Nebel bei kalten Temperaturen ausrichten kann
Bin jedenfalls froh, dass das alles eher harmlos ist und auch anderen passiert.
Auf so was muss man erst mal kommen. Sowas steht in keiner Anleitung und kein Heizungsinstallateur bereitet einen auf sowas vor.
Umso besser das man zumindest hier kompetente und schnelle Hilfe bekommt.
B
Bieber081509.12.16 13:31Die Art der Zuluftöffnung sollten wir noch diskutieren ... (Gedankennotiz ... ich komme darauf zurück).
B
Bieber081515.12.16 08:13Mittlerweile habe ich das Problem (so glaube ich) verstanden. Bei der Ansaugung durchs Ansauggitter kommt es zur Abkühlung der Luft und des Gitters (Wind chill effect) und so möglicherweise zur Taupunktsunterschreitung. Bei passender Witterung friert dann das Gitter zu. Auch ohne Frost, macht bei uns das Kondensat einen unschönen Streifen auf der Fassade. Wir haben tatsächlich putzbündig nur ein Kunststoffgitter vor der Ansaugöffnung montiert, es ist rundum mit Silikon(?) gegen den Putz abgedichtet. Mittig unter dem Gitter sieht man bereits (6 Monate Nutzung) einen unscheinbaren Streifen, verursacht durch herablaufendes Kondensat.
Ich denke, wir werden mittelfristig eine Wetterschutzhaube oder ähnliches nachrüsten. Also eine Blechhaube, die die Öffnung nach oben etwas abdeckt und die möglichst eine Tropfkante für Kondensat hat.
Wie sieht das bei euch aus?
Ich denke, wir werden mittelfristig eine Wetterschutzhaube oder ähnliches nachrüsten. Also eine Blechhaube, die die Öffnung nach oben etwas abdeckt und die möglichst eine Tropfkante für Kondensat hat.
Wie sieht das bei euch aus?
Ähnliche Themen