Photovoltaikanlage Vor- und Nachteile, Erfahrungen, Lohnenswert?

"Solar / Energie" erstellt 9. 07. 2014.

Photovoltaikanlage Vor- und Nachteile, Erfahrungen, Lohnenswert? 4.7 5 3votes
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  1. Fortuna86

    Fortuna86

    2. 07. 2013
    54
    1
    Frage / Anliegen:

    Erfahrungen Finanzierung einer Photovoltaikanlage, eventuell mit Förderung?

    Hallo,

    ich hätte gerne gewusst wie ihr zu dem Thema Photovoltaikanlage steht?
    Geplant wäre sie für ein Haus mit 140qm mit einem nach Süden ausgerichteten Dach.
    Lohnt sich die Finanzierung einer solchen Anlage?
    Wie sind eure persönlichen Erfahrungen in dieser Richtung?
    Muss man den Strom ins Netz einspeisen oder darf/kann man ihn auch selber nutzen?
    Gibt es dafür noch besondere Förderungen?

    Was für Nachteile hat der Bau einer solchen Anlage (bitte kommt mir jetzt aber nicht mit "Optik")
     
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  3. Wastl

    Wastl

    7. 05. 2012
    1.191
    65
    Ob es sich lohnt ist eine sehr individuelle Rechnung.
    a) Dachneigung
    b) Dachfläche
    c) Verschattung
    d) Ausrichtung gen Süden
    e) Anteil des Eigenstromverbrauchs: Achtung: Es zählt nur was du zum Zeitpunkt der Erzeugung nutzt. Wenn du z.B. Mittags deinen Whirlpool heizt könnte es sich eher lohnen, wie wenn tagsüber keiner daheim ist und ihr fast nur nachts Strom benötigt.
    f) Strom-Speicher sinnvoll nutzbar?
    g) Was bekommst du noch als Einspeisevergütung
    h) Welche PV-Module sind gerade verfügbar und günstig?

    Wir haben eine 4,7 kwp Anlage auf dem Dach. Nachteil: Kein Dachflächenfenster Richtung Süden möglich. Vorteil: ROI nach ca 7 Jahren.
     
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    Doc.Schnaggls gefällt das.
  4. Fortuna86

    Fortuna86

    2. 07. 2013
    54
    1
    Was bedeutet den ROI? :)
    Dachneigung ist standart.
    Schatten = 0,0

    Wir sind aktuell beide Vollzeit berufstätig. Könnte ich aber so in 3-4 Jahren ändern.
    Dann wäre einer von uns wg. Kind schon mittags zuhause.
     
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  5. Doc.Schnaggls

    Doc.Schnaggls

    6. 02. 2013
    1.453
    259
    ROI = Return on Investment - Das heißt nach 7 Jahren hat sich die Anlage quasi selbst bezahlt.

    Standarddachneigung?

    Was magst Du uns damit sagen?

    20°?

    30°?

    38°?

    45°?

    Gibt es alles als Standard...

    Durch intelligente Haussteuerung könntet Ihr den Eigenstromverbrauch auch entsprechend steuern, beispielsweise Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine bei entsprechender Leistung der PV-Anlage automatisch starten lassen.

    Grüße,

    Dirk
     
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  6. Fortuna86

    Fortuna86

    2. 07. 2013
    54
    1
    Ich würde jetzt mal eine Dachneigung von 45° schreiben.
     
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  7. f-pNo

    f-pNo

    17. 06. 2013
    1.457
    341
    Photovoltaik ist ein Thema, welches bei mir immer wieder in der Überlegung ist.

    Einspeisung ins Netz - lohnt sich bei neuen Anlagen kaum mehr - derzeit werden ca. 12 Cent/kWh bezahlt (sinkt weiter).
    Eine PV-Anlage lohnt sich primär dann, wenn Du Teile von Deinen Eigenverbrauch abdecken kannst. Je größer dieser Anteil ist, des so besser.

    Dummerweise brauchst Du (als Berufstätiger) dann den meisten Strom, wenn die Sonne nicht mehr scheint (Abends/Nachts, im Winter, wenn es schnell dunkel wird und die Sonne wenig scheint, etc.). Daher liegt der Anteil des durch die PV abgedeckten Eigenverbrauches bei 20 - 30 %.
    Du kannst dies noch ein wenig beeinflussen. Z.B. kannst Du Deine Waschmaschine so programmieren, dass sie um 12:00 Uhr startet. Super Sache - soweit die Sonne da scheint :cool:. Wenn sie nicht scheint, hättest Du auch Abends waschen können :D.

    Wird Dein Haus durch eine Wärmepumpe beheizt, kannst Du einen Teil dieses Stromes ebenfalls über die PV abdecken. D.h. im Frühjahr, Sommer und Herbst brauchst Du keinen Strom beziehen, damit Deine Wärmepumpe Dir das Warmwasser aufheizt. Zudem kannst Du ggf. im Frühjahr/Herbst die Heizung noch unterstützen. Immer vorausgesetzt, dass die Sonne scheint (logisch).
    Nachteil allerdings hierbei: Diverse Stromanbieter bieten Wärmepumpenstrom kostengünstiger an. Nutzt Du die PV zur Abdeckung des Wärmepumpenbedarfs, fällt diese kostengünstige Variante weg (Info gerade erst letzte Woche erhalten).

    Durch Technik kann man den Eigenverbrauch noch verbessern.
    Zum Einen gibt es ein so genanntes GRIP-System. Dieses ist recht einfach in der Wirkungsweise. Z.B. wird es wie folgt programmiert: Bei anliegendem PV-Strom - erst zur Wärmepumpe - Überschuss dann zum Haushaltstrom - Überschuss dann ins Netz. Kosten sollen wohl bei 500 - 600 Euro liegen. Laut Aussage könnte man damit den Eigenverbrauch auf 40 % schieben - wie realistisch es ist, weiß ich nicht. Wie ausgereift dieses System ist, kann ich nicht sagen.
    Zum Anderen gibt es dann so genannte Smartsysteme. Diese prüfen, vereinfacht ausgedrückt, die aktuelle Wetterlage. Stellen sie fest, dass Strom produziert wird, starten sie automatisch die vorprogrammierte Waschmaschine und was weiß ich noch alles - Voraussetzung, dass die Geräte auch smart sind. Hiermit kann man den Eigenverbrauch ggf. auf 50% bringen.

    Zudem kannst Du Dir einen Speicherpuffer anschaffen. Dieser Akku speichert Deinen produzierten Strom und gibt ihn bei Bedarf ebenfalls ab. Solche Akkus sind z.Zt. (trotz staatlicher Förderung) noch relativ teuer. Ob es sich lohnt hängt wahrscheinlich von der Gesamtnutzungsdauer des Akkus ab.


    Anderes Thema: Mit einer PV-Anlage, welche ins Netz einspeist (macht jede PV-Anlage) bist Du Unternehmer. Du musst ein Gewerbe anmelden und diverse steuerliche und betriebswirtschaftliche Verpflichtungen einhalten. Abhängig von Deiner Anmeldung (ggf. wäre auch ein Kleinunternehmen möglich) sind Deine bürokratischen Verpflichtungen und steuerlichen Belange :eek:. Hierzu solltest Du einen Steuerberater konsultieren.

    So - viele Informationen, welche von einem LAIEN zusammengetragen wurden. Nähere Beratung findest Du ggf. bei nen Experten.
     
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