ᐅ Photovoltaik Experten - Unserem Stromverbrauch etwas Gutes tun?!
Erstellt am: 14.11.16 21:46
N
Nafetsm
Hallo,
beschäftigen uns gerade mit der Photovoltaik und überlegen nun, unserem Stromverbrauch noch etwas Gutes zu tun 🙂 Da wir einen relativ überschaubaren Stromverbrauch haben (so ca. 2500KW/h) kommt für uns nur eine kleine Anlage in Frage. Ich denke, so an die 3 KWp - 3,5 KWp, mit dem Ziel, möglichst den Eigenverbrauch hochzufahren, ggf. in Kombi mit einem Speicher, den wir später noch nachrüsten.
Zunächst aber erstmal der Gedanke, rein die Photovoltaikanlage zu betreiben. Wir würden Ost-West Ausrichtung machen, um möglichst lange die Sonne nutzen zu können. Verschattung gibt es quasi keine. Wir planen so mit 30% Eigenverbrauch - ist das realistisch? Den Rest würden wir notgedrungen einspeisen.
Die Anlage wollen wir nicht finanzieren, sondern aus eigenen Mitteln zahlen, da die Amortisation sonst quasi ins Leere läuft.
Frage: wie hoch ist der steuerliche Aufwand (Stichwort Umsatzsteuervoranmeldung und Jahresabschluss)?
Das Thema schreckt mich am Meisten ab. Steht der Nutzen der Anlage dazu in vernünftigem positivem Verhältnis, oder frisst der Papierkram mehr Zeit als gedacht? Habt ihr es bereut? Wie läuft Eure Anlage so? Seid ihr zufrieden, auch mit den Erträgen und der Einspeisung? Oder habt ihr mehr Aufwand als gedacht für Wartung, Abrechnung, usw. Wie groß ist Eure Anlage? Und reichen 3-3,5 um später auch mal noch ein Elektroauto dranzuhängen?
Bin sehr gespannt auf Eure Erfahrung.
Patrick
beschäftigen uns gerade mit der Photovoltaik und überlegen nun, unserem Stromverbrauch noch etwas Gutes zu tun 🙂 Da wir einen relativ überschaubaren Stromverbrauch haben (so ca. 2500KW/h) kommt für uns nur eine kleine Anlage in Frage. Ich denke, so an die 3 KWp - 3,5 KWp, mit dem Ziel, möglichst den Eigenverbrauch hochzufahren, ggf. in Kombi mit einem Speicher, den wir später noch nachrüsten.
Zunächst aber erstmal der Gedanke, rein die Photovoltaikanlage zu betreiben. Wir würden Ost-West Ausrichtung machen, um möglichst lange die Sonne nutzen zu können. Verschattung gibt es quasi keine. Wir planen so mit 30% Eigenverbrauch - ist das realistisch? Den Rest würden wir notgedrungen einspeisen.
Die Anlage wollen wir nicht finanzieren, sondern aus eigenen Mitteln zahlen, da die Amortisation sonst quasi ins Leere läuft.
Frage: wie hoch ist der steuerliche Aufwand (Stichwort Umsatzsteuervoranmeldung und Jahresabschluss)?
Das Thema schreckt mich am Meisten ab. Steht der Nutzen der Anlage dazu in vernünftigem positivem Verhältnis, oder frisst der Papierkram mehr Zeit als gedacht? Habt ihr es bereut? Wie läuft Eure Anlage so? Seid ihr zufrieden, auch mit den Erträgen und der Einspeisung? Oder habt ihr mehr Aufwand als gedacht für Wartung, Abrechnung, usw. Wie groß ist Eure Anlage? Und reichen 3-3,5 um später auch mal noch ein Elektroauto dranzuhängen?
Bin sehr gespannt auf Eure Erfahrung.
Patrick
VelBau schrieb:
Danke Alex!
es handel sich um den Gesamtpreis mit Montage (brutto), genau 10.256 €Dann geht's schon eher in angemessene Bereiche, hängt ja auch vom Leistungsumfang ab.
T
toxicmolotof15.11.16 22:49Hallo, so ein Speicher rechnet sich zur Zeit sowieso nicht, egal wie du es drehst und wendest, es sei denn du rechnest mit Stromkostensteigerungen von 5% p.a.
Nun aber zum Steuerlichen... da darf dich nur ein Mitglied der beratenden Berufe beraten.
Aber zwei Denkanstöße vorab: Du musst den ganzen Aufwand nicht zwingend betreiben, wenn du kein weiteres Gewerbe hast, dann darfst du die aber auch die Mehrwertsteuer nicht zurück holen. Solltest du gewerblich oder freiberuflich tätig sein, führt kein Weg drumherum, das zu machen. Extra dafür einen Steuerberater zu engagieren dürfte sich nicht lohnen.
Zum wirtschaftlichen weiter... Wenn du dich dafür entscheidest, pack dir das Dach voll. Nur 50% zu belegen ist doof, denn im Winter kommst du mit der geplanten Größe der Anlage nicht sehr weit. Insgesamt mag es deine Rendite zwar drücken, aber auch die Einspeisung der Überschüsse führt dich irgendwann zur schwarzen 0 (im Gegensatz zum Speicher).
Der Speicher ist nur was für die Seele und als Hobby. Mehr geht da zur Zeit nicht.
Zur Orientierung, auch wenn es nicht ganz passt, da wir eine Sole-Wärmepumpe haben (das sind die Spitzen)
Hier der heutige dunkelgraue Tag, also selbst mit 10kWp hätten wir heute nichts eingespeist.

Das hier war gestern mit einigermaßen Sonne...

Hier ein Waschtag bei gutem Wetter Anfang November.

Und das hier war unser bester Tag dieses Jahr im Hochsommer

Nun aber zum Steuerlichen... da darf dich nur ein Mitglied der beratenden Berufe beraten.
Aber zwei Denkanstöße vorab: Du musst den ganzen Aufwand nicht zwingend betreiben, wenn du kein weiteres Gewerbe hast, dann darfst du die aber auch die Mehrwertsteuer nicht zurück holen. Solltest du gewerblich oder freiberuflich tätig sein, führt kein Weg drumherum, das zu machen. Extra dafür einen Steuerberater zu engagieren dürfte sich nicht lohnen.
Zum wirtschaftlichen weiter... Wenn du dich dafür entscheidest, pack dir das Dach voll. Nur 50% zu belegen ist doof, denn im Winter kommst du mit der geplanten Größe der Anlage nicht sehr weit. Insgesamt mag es deine Rendite zwar drücken, aber auch die Einspeisung der Überschüsse führt dich irgendwann zur schwarzen 0 (im Gegensatz zum Speicher).
Der Speicher ist nur was für die Seele und als Hobby. Mehr geht da zur Zeit nicht.
Zur Orientierung, auch wenn es nicht ganz passt, da wir eine Sole-Wärmepumpe haben (das sind die Spitzen)
Hier der heutige dunkelgraue Tag, also selbst mit 10kWp hätten wir heute nichts eingespeist.
Das hier war gestern mit einigermaßen Sonne...
Hier ein Waschtag bei gutem Wetter Anfang November.
Und das hier war unser bester Tag dieses Jahr im Hochsommer
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