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Pflanzenbewässerung mit Rohren, auf Balkon

4,80 Stern(e) 5 Votes
Guten Abend,

es betrifft zwar einen Balkon, aber da es um die automatische Pflanzenbewässerung geht, denke ich mal, dass der Thread hier beim Sanitär gut aufgehoben ist; wenn nicht dann bitte gerne verschieben.

Eine fertige Tröpfellösung kommt nicht in Frage, aus untenstehenden Gründen (Gefässe mit Wasserspeicher).

Ich würde am liebsten eine stabile Rohrleitung bauen, d.h. wahrscheinlich ein Cu-Rohr verlegen, welches von einer Regentonnen-Wasserpumpe versorgt werden soll. Die Rohrleitung (ohne Ansaugteil) soll in etwa 1 m Höhe über dem Boden der Geländerbrüstung entlang verlaufen, und insgesamt etwa 8 m lang werden.

In diese Rohrleitung sollen mehrere T-Stücke eingebaut werden, jeweils eins pro zu bewässerndem Gefäss (insgesamt ca. 20), und das Ende soll natürlich durch ein Endstück verschlossen werden.

An diesen T-Stücken will ich jeweils Wasser entnehmen, um meine Gefässe mit integriertem Wasserspeichersystem (Lechuza) mit der jeweils für das Pflanzgefäss richtigen Menge Wassers versorgen, also unterschiedlich viel für unterschiedliche Pflanzen. Das müsste sich doch mit unterschiedlichen T-Stück-Durchmessern machen lassen, an welchen ich farblose PVC-Schläuche hänge und sie in die Einfüll-Öffnungen der Gefässe führe, oder wird das so nicht funktionieren? (Zu viel kann nicht wirklich bewässert werden, da meine Gefässe einen Überlaufschutz aufweisen.)

Noch schöner wäre natürlich, wenn man das Auslassvolumen bei den T-Stücken einstellen könnte, beispielsweise mit Stellschrauben, gibt es sowas?

Nun habe ich wirklich absolut keine Erfahrung mit dem Verlegen von Rohren (was der geneigte mitlesende Sanitär bereits gemerkt haben dürfte), geschweige denn von den zu verwendenden Durchmessern. Daher auch die wahrscheinlich wichtigste Frage: was für Web-Seiten seien einem mathematisch durchaus versierten, aber sanitärischem Laien empfohlen, um einen Einblick in die benötigten Drücke (zur Auswahl einer geeigneten Pumpe) und Transport-Kapazitäten zu gewinnen? Und was für Werkzeug benötige ich für das Schneiden der Gewinde am Kupferrohr?

Kann mein Plan überhaupt funktionieren?

Besten Dank schon Mal im Voraus für hoffentlich erhellende Beiträge!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie viel Zeit beim Gießen wird denn bisher mit der herkömmlichen Lösung verbraucht?
Oder geht es um die Schlepperei der vollen Gießkanne vom Fass auf den Balkon?

Im Gartenbaubetrieb meiner Schwiegereltern haben wir mit Hauswasserwerken und Saugschläuchen gearbeitet um Wasser aus Brunnen verwenden zu können. Die Bedienung der Wasserwerke erfolgte unter Aufsicht und manuell.
Günstig wird Deine Idee jedenfalls nicht wenn Du es vernünftig machen willst.

In Gärtnereien werden allerdings die “Tröpfellösungen“ eingesetzt oder mit dem Schlauch gegossen. ;) Ob Deine Idee funktioniert und dabei der Kosten/Nutzen gewahrt wird bleibt abzuwarten.
 
Ach nein, weder geht es um die Zeit noch (d.h. noch nicht) um die Schlepperei :)

Meine Holde und ich sind halt einfach nur Technik-Freaks: was automatisierbar ist, wollen wir halt auch automatisiert haben. Dabei kommt uns zu Gute, dass wir beide in der IT tätig sind und unsere eigene Haus-Automation geschrieben haben.

Aber um die Frage trotzdem zu beantworten: im letzten Jahr, mit weniger Gefässen, brauchten wir pro Tag ein Wässerungsvolumen von 50-70 Litern täglich, in dieser Saison dürften etwa 20%-30% mehr anfallen - alles in allem wahrlich keine Gewächshaus-Mengen!

Wegen der "nicht günstig"-Geschichte, mit einem (niedrigen) 4-stelligen Betrag rechnen wir schon...

Liebe Grüsse
Herbert
 
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Das interessiert mich jetzt einfach mal (habe allerdings keine Lösungsansätze ;) ), da ich selber 12 Lechuza-Gefäße auf meiner Dachterrasse habe. Das sind alles sehr unterschiedliche Teile, deren Wasserspeicher zwischen 1,5 und 4 l fassen.

Das Grundproblem für die automatische Wasserzuführung dürfte ja sein, dass die Gefäße nie gleichzeitig alle ganz leer sind. So dass auch ein Mechanismus, der die Durchflußmenge des T-Stücks entsprechend der theoretischen Gefäßmenge reguliert, dazu führt, dass auch zuviel Wasser zugeführt wird. Klar, das macht den Gefäßen nichts, weil sie ja den Überlauf haben. Aber, das würdest du wohl in Kauf nehmen?

Und dann .. meine Gefäße stehen alle in unterschiedlichen Höhen, auf dem Boden, auf den unterschiedlich hohen Brüstungen etc. Ich stelle mir da gerade ein rundumführendes Rohrsystem mit den nach oben führenden Schläuchen vor. Das würde mir wohl nicht gefallen.

Mal eine Frage, musstest du wirklich täglich diese Wassermengen verteilen? Ich habe mal gerade überschlagen, meine Gefäße fassen zusammen ca. 35l . Im Schnitt mußte ich da jeden dritten bis vierten Tag ran. Wenn es besonders heiß war, dann eher alle 2 bis 3 Tage, sonst alle 4 bis 5 Tage. Das war ja auch der Grund für die Anschaffung, damit ich einfach zwischendurch mal 2 bis 3 Tage auf Dienstreise gehen kann ohne jedes Mal eine Gießaushilfe zu organisieren.
 
Ich habe Blähton als Wasser-und Düngerspeicher in meinem Kübeln.
Das klappt prima und ist eine gute und günstige Lösung.
Nach drei Tagen fülle ich mit einem Schlauch wieder auf.
Rohrsysteme möchte ich auf unserer Terrasse nicht liegen haben.

Es gibt von Gardena div. Systeme, ua ein Profisystem, welches möglicherweise in Frage kommt, inklusive Bewässerungscomputer. ;)
 
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