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ᐅ Parkett mit vielen kleinen Löchern (Holzwurm) verlegt

Erstellt am: 11.12.24 10:51
H
haeusle-in-bw
Hallo miteinander,

wir haben ein Haus gekauft und vom Parkettleger 120 qm neuen Parkett (Joka Landhausdielen Eiche astig) verlegen lassen. Das Parkett ist super schön und fachmännisch verlegt (verklebt), allerdings fiel uns in den letzten Wochen, bei genauerem Hinsehen, auf, dass ein Großteil der Dielen kleine Löcher im Holz hat; wie sie bei holzwurmbefall entstehen. Ein Teil der Löcher ist zugekittet, ein anderer Teil nicht.
mich gehe davon aus, dass die Löcher zum Teil zu klein sind, dass sie beim maschinellen Verkitten nicht erfasst wurden.
Also: ich gehe nicht davon aus, dass hier ein Holzwurm noch aktiv ist (haben auch keine Käfer gesehen, auch kein Mehl, und sowieso kommen die Dielen ja entsprechend behandelt vom Händler..) Aber vermutlich war der Holzwurm mal drin und nun stört mich schon, dass so viele Löcher vorhanden sind. Da schlupft ja auch überall der Dreck rein. Und natürlich haben wir sehr sehr viel Geld für diese 120qm neuen Holzboden bezahlt! Ca. Die Hälfte der Dielen ist betroffen.
Daher meine Frage: ist das ein Mangel, den wir berechtigterweise beanstanden können? Oder bewegt sich das im Rahmen der „Toleranzen“ / „Fehlstellen“?
wenn ja: Über den Parkettleger oder direkt bei Joka?
Ich freue mich über ein paar Meinungen.

liebe Grüße
Holzoberfläche mit sichtbarer Maserung und wenigen dunklen Flecken.

Nahaufnahme einer Holzoberfläche mit sichtbarer Maserung, kleinem Loch und blauer Markierung.

Nahaufnahme einer Holzoberfläche mit sichtbarer Maserung und zwei kleinen Löchern.

Holzoberfläche eines Tisches mit drei kleinen schwarzen Punkten.

Nahaufnahme einer Holzoberfläche mit feiner Maserung und kleinem schwarzen Loch.
ateliersiegel21.12.24 10:06
K a t j a schrieb:

zeigt mir, dass für viele Qualität keine Rolle mehr spielt.

Zwar würde ich auch kein Holz mit Wurmlöchern verarbeiten, weil das bei mir "schon immer so gespeichert" ist. Aber wenn man sicher sein kann, dass die Insekten keinen weiteren Schaden anrichten, spricht handwerklich nichts dagegen (meine ich).
Der Grund, warum man kein wurmstichiges Holz verarbeiten sollte ist ja vor Allem, dass sich das Tier im Haus nicht weiter verbreiten soll.
Äste, Blaufäule oder ähnliche Holz-Eigenheiten haben sich längst als Gestaltungselement etabliert.
Wurde das Holz beispielsweise entsprechend lange erhitzt, lebt darin kein Schädling mehr und es bleiben nur ästhetische oder finanzielle Kriterien für die Entscheidung.
K a t j a22.12.24 08:08
ateliersiegel schrieb:

Der Grund, warum man kein wurmstichiges Holz verarbeiten sollte ist ja vor Allem, dass sich das Tier im Haus nicht weiter verbreiten soll.
Das wäre jetzt nicht mein Grund, sondern tatsächlich der, dass solches Holz eher Abfall ist.
ateliersiegel schrieb:

Äste, Blaufäule oder ähnliche Holz-Eigenheiten haben sich längst als Gestaltungselement etabliert.
Äste sind für mich kein Schaden und gehören zum Holz. Blaufäule ist mir in Möbelproduktion jetzt auch noch nicht untergekommen, aber da kenn ich mich zu wenig aus (ist nicht mein Beruf, sondern der meiner Familienmitglieder).

Man könnte ähnlich argumentieren, dass man mit Motten-verseuchtem Mehl auch noch einen wunderbaren Kuchen backen kann... Na dann Guten Appetit!
C
chand1986
22.12.24 09:18
K a t j a schrieb:

Das wäre jetzt nicht mein Grund, sondern tatsächlich der, dass solches Holz eher Abfall ist.
Wie ist hier Abfall definiert? Wenige Wurmlöcher beeinträchtigen nicht die funktionale Qualität, kaum die optische, noch weniger die haptische. Wenn man sie jetzt noch zumachen kann... da ist der Vergleich mit dem Mehl sinnfrei.

Ich hätte eher ein Problem damit, sowas vorschnell wegzuschmeißen. Kommt mir nicht nachhaltig vor.
N
nordanney
22.12.24 10:27
K a t j a schrieb:

Man könnte ähnlich argumentieren, dass man mit Motten-verseuchtem Mehl auch noch einen wunderbaren Kuchen backen kann
Nee, vergleichbar wäre Kuchen mit Löchern. Nicht schön anzuschauen, aber trotzdem lecker.
ateliersiegel22.12.24 10:37
was ich immer gerne unterstütze ist die Freiheit der Meinungsbildung.
Auch die Optik vom Wurmlöchern hat ihren Charme.
Es werden viele Dinge hergestellt, die absichtlich alt aussehen sollen, weil "Antiquitäten" beliebt sind.

Das finde ich selbst zwar etwas "schräg", aber mir ist wichtig, dass Leute, die irgendwas schön finden, auch ihren Platz haben.
Y
ypg
22.12.24 10:45
K a t j a schrieb:

Ich muss gestehen, ich frage mich angesichts des Datenblattes, wie tief wir bereits gesunken sind?
Ich denke, diesen Gedanken haben viele Fachleute, die vor 2-3 Generationen etwas gelernt haben.
Wenn ich so manche Fotos sehe, mit der man ein Produkt anpreist oder auch stolz im heimischen Wohnzimmer von seiner eigenen Hochzeit ausstellt, denke ich mir auch, wo denn der Anspruch hin ist, der einem zusteht.
Aber ich besinne mich dann tatsächlich darauf, das Zeiten sich verändern und auch an mir genauso wie an jedem anderen, auch Dir, vorbei ziehen.
Es gibt halt heutzutage andere, nicht schlechtere Werte.
chand1986 schrieb:

Ich hätte eher ein Problem damit, sowas vorschnell wegzuschmeißen. Kommt mir nicht nachhaltig vor.
Wie zb die Nachhaltigkeit. Gut erkannt.

„Lebendiges“ Holz wegzuwerfen, können wir uns eben nicht mehr leisten. Der Stint ist auch kein Arme-Leute-Essen mehr und die meisten sind stolz wie Bolle, je mehr kaltes Licht im Sinne von LED-Spots sie sich im Haus leisten können.
Der Maler schlägt die Hände bei unseren nackten Wänden übereinander, und der Frisör hat sich auch daran gewöhnt, mehr zu toupieren anstatt Dauerwellen zu wickeln.
Alles früher ein NoGo!
So muss sich halt jeder mit den heutigen Werten auseinandersetzen.
holz