Nolte-Küche auf 13qm - Preis realistisch/akzeptabel

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Ich gestehe: In einem offenen Wohnraum gehört für mich eine dementsprechend hübsche Küche. Zum Glück schließen sich Ästhetik und Funktionalität ja nicht aus.
für mich gehört in einen offenen Wohnraum eine offene Küche, wo auch mal 4 Leute zusammen werkeln, schnippeln und quatschen können,
und nicht nur den Hausherren bewundern, wie er/sie in die ich hab da mal was vorbereitet Pfanne, den Käse reinreibt
 
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Du darfst dabei aber nicht vergessen, dass es neben deinem (und meinem) Typ Mensch noch viele andere gibt - im Speziellen den einen Typ Mensch, der eine tiefe Befriedigung erfährt wenn er Dinge günstiger (billiger?) oder in seinem Verständnis moralisch optimaler gestaltet, als sein Nebenmann. Gönn diesem Typ Mensch doch seine Befriedigung wenn er etwas (in seinen Augen) besser/cleverer/sinnvoller macht als du. Gönnen können, pagoni, Gönnen können! ;)
Wie könnt ich das vergessen, hab ich doch mein Leben lang schon mit allen möglichen Menschen zu tun.....vor Allem mit mir selbst.
Da ich direkt von der schwäbsichen Grenze stamme und die bucklige Verwandtschaft aus tiefstem Schwabenland stammt ist mir auch der schottische Modus bestens geläufig und dieser hat ja auch seine Berechtigung bzw. darf das Jeder machen, wie er das möchte. Nicht von ungefähr sagt ja der gemeine Schwabe: "Haaaben kommt nicht von Gäääben!"
Von daher ist es meinerseits keine Frage des Gönnenkönnens, ich wüsste gar nicht, was ich demjenigen gönnen sollte bzw. missgönnen, solange er nicht in meine Leben eingreift.
Ich kann da auch nur von mir und meiner Sichtweise sprechen, die ich aber keinesfalls als Königsweg betrachte und @superzapp darf mir glauben, dass ich gaaaanz weit Weg bin davon, Jemandem den Weg erklären zu wollen, auf dem ich mich selbst täglich verlaufe. Vlt. können wir uns aber gegenseitig immer wieder etwas inspirieren oder motivieren, den Blick etwas weiter zu halten als nur bis zum eigenen Gartenzaun.
Ich finde es ja gerade witzig, dass der Eine sich am gesparten Euro freut, der andere an seinem tiefergelegten Manta und der Nächste an seinem Kochfeld. Was ich jedoch weniger verstehe ist, dass es manchmal zu einer Art Kategorisierung oder Wettbewerb benutzt und dabei vergessen wird, dass doch gerade Jeder einen anderen Empfindungsthermometer in sich trägt. Der Eine schwebt vor Glück wegen dem Euro, der Andere wegen dem netten, menschlichen Kontakt und der Dritte wegen der tollen Heizungswerte.
Das oben Geschriebene ist exakt so wie ich (fast immer) empfinde. Sehr sympatisch! Jedoch leider leider setze ich das nicht immer im täglichen Leben so um, es ist doch noch nicht ganz in Fleisch und Blut übergegangen.
Dann sind wir doch schonmal zu zweit....aber wir arbeiten dran! :D
 
Es gibt einfach weitere, wichtige Parameter, die zur Zufriedenheit auch beim Bau führen können. Leider wird das zu oft nur an Preisen o.a. Kennzahlen festgemacht und dabei vernachlässigt, dass unser Wohlbefinden oder Unwohlsein meist von ganz anderen Dingen merklich beeinflusst wird.
Ein unangenehmes Nachbarschaftsverhältnis oder ein unfreundlicher Handwerker können sich dabei deutlich negativer auswirken als eine mittelmäßig eingestellte Heizung oder eine Arbeitsplatte aus dem OBI.
Ich wiederhole mich dabei zum x-ten Mal hier, dass mir ist Vieles hier zu technik- und rechenlastig ist mit Hang zur Übertreibung, als ob daraus auch nur ein Stück andauernde Zufriedenheit herauszuholen wäre.
Es kann doch auch ein dauerhaft angenehmes Gefühl sein, von einem überaus freundlichen Menschen etwas gekauft zu haben. Letzte Woche haben wir uns ein richtig schickes Möbelstück wieder einmal gebraucht gekauft fürs neue Haus. Dier Verkäuferin inserierte das schon länger und musste bereits ordentlich im Preis runtergehen. Am Telefon wurde mir klar, dass ich sie noch weiter runterhandeln könnte. Dennoch habe ich den ausgeschriebenen Preis bezahlt, weil dieser schon deutlich unter günstig lag. Ich habe jetzt aber nicht das Gefühl, dass ich €200.- rausgeworfen hätte, sondern fühle mich gut bei dem Kauf und alleine darauf kommts doch an.
Bei unserem alten Haus hatte sich unser Handwerker bei einer Innenwand um 10cm verrechnet, was man dauerhaft sehen kann und ihm sehr peinlich war. Das hat mich im weiteren Leben aber nie gestört und dabei habe ich öfter wieder einmal an ihn gedacht und geschmunzelt über die schöne Bauzeit mit ihm.
Du hast total recht - aber ehrlich gesagt, gibt es mir ein gutes Gefühl wenn ich bei einem netten Mann meine Küche gekauft habe UND das auch noch zu einem super Preis.
Wie auch von @saralina87 erwähnt erfreut sich wohl jeder Mensch an andere Dingen. Ich strahle extreme Freude und Zufriedenheit aus, wenn ich etwas gekauft habe wo ich ganz genau weiß, das war ein super Preis, eine super Beratung und alles rundum hat gepasst - es muss bei mir so gut wie möglich halt ALLES passen. Aber da sind Menschen wohl unterschiedlich.

Wenn aber der TE fragt, ob der Preis okay ist für diese Küche, kann ich letztlich niemals sagen, dass dies der Fall ist da es nicht so ist :D

Wenn ich weiß, ich habe bei 3-4 Küchenstudios verglichen und im Nachgang bei einem super Berater die Küche auch noch zum besten Preis gekauft, dann macht mich das definitiv zufrieden!

Ich weiß auch gar nicht wieso immer wieder darauf eingegangen wird, wieso eine Küche mindestens 20.000€ kosten muss und wieso es immer ein TOP-Qualität sein muss? Das war nie der Sinn der Diskussion, wie auch von @kbt09 erwähnt. Der Sinn war einfach nur, dass man (wenn man vergleicht) die selbe Küche für vielleicht 20% weniger Geld kaufen kann - und ja, das ist in diese Branche so, wie gesagt ich habe es am eigenen Leib erfahren. Deshalb diese Tipps.

Die Diskussion über Qualität an sich macht letztlich keinen Sinn, da ist vieles auch subjektiv und muss jeder selbst für sich entscheiden. Hier geht es lediglich um was bekomme ich für mein Geld - das war letztlich auch dies Frage des TE.
 
Die Diskussion über Qualität an sich macht letztlich keinen Sinn
Es gibt natürlich objektive Qualitätsmerkmale, deren Beachtung sinnvoll ist. Leider werden diese Kriterien im Küchenbau dem Kunden schlecht oder unpräzise vermittelt. Die Diskussion wie hier geführt, da gebe ich Dir @exto1791 recht ist unfruchtbar, da nur von "besser", "schlechter" und irgendwelchen Klassen geschrieben wird.

Interessanter wäre es beispielsweise aufzuzeigen wie man qualitative Unterschiede beispielsweise bei Beschlägen feststellen kann und welchen Mehrwert der Qualitätsgewinn hinsichtlich Nutzbarkeit, Lebensdauer, Montagekomfort oder einem anderen Nutzen hat.

Oder ganz einfach:
Woran erkenne ich, dass ein Scharnier x qualitativ besser ist als ein Scharnier b?
Woran erkenne ich, dass ein Unterschrankkorpus a besser ist als ein Unterschrankkorpus b?
Und besser bedeutet hier nicht subjektiv "schöner" wegen Designer-Spaltmaße - was natürlich ein Entscheidungskriterium ist aber eben kein objektiver Qualitätsunterschied.

Entweder ich bin einfach zu verstockt und blöd, oder ich bin nicht an einen kompetenten Berater geraten, oder die Unterschiede sind am Ende ab einem als "Mittelklasse" bezeichnetem Niveau nicht mehr so groß. Jedenfalls bekam ich keine fundierte Erklärung, sondern nur Plattitüden bar jeder Argumente wie "Sie wollen ja, dass Ihre Küche lange hält" oder "Die kaufen Sie für ihr Leben" oder "Die Firma X ist eben deutlich hochwertiger" oder "Das ist eben kein Großbetrieb, sondern noch echter Mittelstand" (Sympathisch aber keine Qualitätsaussage)...
 
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