Hallo,
ich hoffe, ich hab das richtige Unterforum erwischt .
Unser 520 qm2 großes Grundstück ist leider komplett mit Brombeeren überwuchert - bis zu 3-4m hoch. Wir wollen im Februar/März mit dem Bau (inkl. Keller) starten, aber mir sind die notwendigen Schritte noch unbekannt und ich erhoffe mir etwas Erklärung.
Mittwoch kommt mein Nachbar mit seinen Jungs und einem Traktor inkl. Mulcher und häckselt uns die ganzen Büsche ab - dann hat man mal endlich freie Sicht auf das Grundstück .
Aber was nun? Für den Keller wird ja eh eine Baugrube ausgehoben, der Mutterboden darüber kommt eigentlich weg, der vorhandene Sandboden eignet sich zum Wiederverfüllen.
Aber dann bleibt noch der gesamte Mutterboden im Gartenbereich. Wie wäre hier die beste Vorgehensweise - auch, um möglichst günstig aus der Sache zu kommen. Sollte ich privat jemanden finden, der vor Baubeginn das ganze Grundstück einmal ablöffelt und hinten im Garten auftürmt? Nur: Kann man den Boden überhaupt noch mal verwenden (vorher sieben oder round-up?)?
Oder kompletter Mutterboden weg (was kostet das pro Kubikmeter) und später neuen Boden verteilen? Wenn ja, dann macht man das wann? Nachdem der Bau steht, oder?
Sorry, dass ich so blöde frage, aber ich möchte ungern den Bauunternehmer da vor vollendete Tatsachen stellen, auf dass dies unnötige Mehrkosten generiert.
Besten Dank für Tipps!
Gruß
Sebastian
ich hoffe, ich hab das richtige Unterforum erwischt .
Unser 520 qm2 großes Grundstück ist leider komplett mit Brombeeren überwuchert - bis zu 3-4m hoch. Wir wollen im Februar/März mit dem Bau (inkl. Keller) starten, aber mir sind die notwendigen Schritte noch unbekannt und ich erhoffe mir etwas Erklärung.
Mittwoch kommt mein Nachbar mit seinen Jungs und einem Traktor inkl. Mulcher und häckselt uns die ganzen Büsche ab - dann hat man mal endlich freie Sicht auf das Grundstück .
Aber was nun? Für den Keller wird ja eh eine Baugrube ausgehoben, der Mutterboden darüber kommt eigentlich weg, der vorhandene Sandboden eignet sich zum Wiederverfüllen.
Aber dann bleibt noch der gesamte Mutterboden im Gartenbereich. Wie wäre hier die beste Vorgehensweise - auch, um möglichst günstig aus der Sache zu kommen. Sollte ich privat jemanden finden, der vor Baubeginn das ganze Grundstück einmal ablöffelt und hinten im Garten auftürmt? Nur: Kann man den Boden überhaupt noch mal verwenden (vorher sieben oder round-up?)?
Oder kompletter Mutterboden weg (was kostet das pro Kubikmeter) und später neuen Boden verteilen? Wenn ja, dann macht man das wann? Nachdem der Bau steht, oder?
Sorry, dass ich so blöde frage, aber ich möchte ungern den Bauunternehmer da vor vollendete Tatsachen stellen, auf dass dies unnötige Mehrkosten generiert.
Besten Dank für Tipps!
Gruß
Sebastian
B
Bieber081519.01.16 09:27Sebastian79 schrieb:
ich gehe einfach davon aus, dass es verboten ist, Salzsäure in den Boden zu kippenWarum sollte es? Natürlich kannst Du nicht jede Woche einen Bahnkesselwagen in Deinem, Garten verklappen. Aber mit verdünnter Salzsäure ein- oder zweimal die Brombeeren gießen, dürfte keine weiteren Folgen haben.Ob das zum gewünschten Ergebnis führt, weiß ich aber nicht.
S
Sebastian7919.01.16 12:16Ich sprach von 30%iger Salzsäure - alles andere würde gar nichts bringen .
Und mit der Einstellung könnte man ja auch nen Literchen Altöl wegkippen - ist ja kein Tankwagen voll
Und mit der Einstellung könnte man ja auch nen Literchen Altöl wegkippen - ist ja kein Tankwagen voll
B
Bieber081519.01.16 15:23Altöl (Mineralöl) ist etwas anderes als Salzsäure. Ich sehe weiter kein Problem, 30-%-ige Salzsäure im Garten zu verwenden (solange die Menge so gering ist, dass Du nicht den 100 Meter entfernten Bachlauf übersäuerst, nur als Beispiel).
Du darfst übrigens ganz legal weit schlimmere Dinge in Deinem Garten ausbringen. Salzsäure oder auch Natronlauge unterliegen hier AFAIK keinen besonderen Beschränkungen (Sicherheitsdatenblatt beachten!).
Du darfst übrigens ganz legal weit schlimmere Dinge in Deinem Garten ausbringen. Salzsäure oder auch Natronlauge unterliegen hier AFAIK keinen besonderen Beschränkungen (Sicherheitsdatenblatt beachten!).
S
Sebastian7919.01.16 17:55Die Salzsäure macht den Brombeeren ganz sicher den Gar aus - und natürlich kann man eine Säure mit einer Lauge neutralisieren...der Vergleich hinkt dann aber, wenn man nur Säure nimmt . Du musst natürlich die Pflanzen damit begießen und nicht wahllos das Zeug verteilen.
Mit Jäten kommst Du bei dem Zeug nicht weitet - wir hatten zum Teil 2-Finger dicke Wurzeln von dem Busch. Und das kam nach 4 Monaten schon wieder aus dem Boden...da kommt man nicht gegen an, wenn es das ganze Grundstück betroffen hat.
Mit Jäten kommst Du bei dem Zeug nicht weitet - wir hatten zum Teil 2-Finger dicke Wurzeln von dem Busch. Und das kam nach 4 Monaten schon wieder aus dem Boden...da kommt man nicht gegen an, wenn es das ganze Grundstück betroffen hat.
B
Bieber081519.01.16 19:50Elina schrieb:
Man muß doch nicht alles mit der Chemiekeule erschlagen.[Antwort gelöscht, Dirk Grafe]
Hallo Sebastian,
entgegen Deiner Annahme habe ich auf mehreren Internet-Seiten nach 1 Minute googeln mehrere Hinweise gefunden, aus denen einhellig hervorgeht, dass Salzsäure ...
1. ... kaum zu händeln,
2. ... grundsätzlich schädlich,
3. ... der Einsatz durch verschiedene Rechtsquellen untersagt und
4. ... mit Geldbußen bis zu 50.000€ bedroht ist.
Nichts für ungut, aber den Ärger kann man sich hier und zuhause ersparen. Und der Brombeere anders zu Leibe rücken.
MfG
Dirk Grafe
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