Neubau eines EFH 125qm in brandenburg

"Planung / Ideenfindung / Allgemeine Fragen" erstellt 11. 07. 2018.

Neubau eines EFH 125qm in brandenburg 4.8 5 5votes
4.8/5, 5 Bewertungen

  1. Maddin.m

    Maddin.m

    11. 07. 2018
    3
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    Frage / Anliegen:

    Macht diese Planung Sinn oder sollte ich etwas verändern?

    Hallo liebes Forum, ich habe bereits viel gelesen und nützliche Informationen erhalten. Leider bin ich ein absoluter Laie bezüglich Hausbau und möchte dennoch zusammen mit meiner Frau unser Traum des eigenheimes erfüllen. Von meiner Hausbaufirma habe ich folgendes Angebot bekommen.

    EFH 11/2 Geschoss - massiv 125qm Wohnfläche.

    Die Bodenplatte besteht aus 18cm WU-Beton + 8cm senkrechte Dämmung, tiefe 40-60 cm umlaufend.Darauffolgend wird ein schwimmender Estrich mit Randdämmstreifen montiert. Die gesamtaufbauhöhe beträgt 16.5 cm.

    Die außenwände werden aus porosierten Hochlochzigeln 24cm, 16cm polystyrol WDVS 032 dämmplatten sowie edelstrukturputz auf Silikon Basis bestückt.

    Die verbauten Fenster bestehen aus wärmeschutzverglasung mit 3-fach Verglasung.

    Die dachdämmung besteht aus 24cm 035 dämmungAls Heizung ist eine Rotex Wärmepumpe HPSU Compact 304 geplant.

    Ich würde gerne von euch wissen ob diese Komponenten grundsätzlich Sinn machen und ein sehr effizientes energiesparhaus darstellen. Interessieren würde mich natürlich auch was ihr vorschlagen würdet zu ändern oder zu ergänzen. -bodenplatte?
    -außendämmung auf 24cm WDVS erhöhen?

    Die Rotex Wärmepumpe wird vermutlich mit einer Solarthermiee-anlage verbaut. Wichtig ist mir diesbezüglich eine effiziente Möglichkeit der Heizung sowie das Nutzen des brauchwassers (Warmwasser). Heizung erfolgt über FBH (vl035)Eine Lüftungsanlage wird nicht verbaut.Ich bedanke mich bei euch vorab für nützliche Ideen, Anregungen und Hilfen.
    LG Martin
     
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  3. Baurevolution

    Baurevolution

    11. 07. 2018
    5
    3
    Hallo Martin,
    Sie wollen sicher ein Haus bauen lassen, was Generationen funktioniert. Es gibt immer neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit den modernen Bauweisen. Leider sind die langfristigen Erfahrungen mit Polystyrol oder Mineralwolle, beziehungsweise Kunststoffen im Allgemeinen eher kritisch zu sehen.

    Es ist schon lange bekannt, dass mechanische, chemische und thermische Einflüsse auf die Kunststoffe, zur Rekristallisation der Stoffe führen! Das heisst, der Beton verliert irgendwann an Festigkeit, man spricht von 40 - 80 Jahren. Bei Kunststoffen von ein bis zwei Jahrzehnten! Sollte alles bedacht werden.

    Massive Häuser haben sich bewährt und halten Generationen. Kapillaraktive Baustoffe, die die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, ist nach wie vor der beste Baustoff für ein Haus! Dazu die richtige Strahlungsheizung, mit einfacher Heizungstechnik. Dann kann ein gesundes Ganzes für Generationen geschaffen werden!

    Viel Glück
    Christoph
     
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  4. fragg

    fragg

    12. 01. 2018
    48
    26
    + Lüftung
    - solarthermie
    + Photovoltaik.

    Die Wärmepumpe hat bei 2 grad ausentemp nur 3KW, bei viel Heiswasserbedarf geht dir die in die Knie.

    Lüftung immer bei dichten Häusern verbauen - und alle Neubauten sind dicht.

    solarthermie bringt nur im sommer was, da ist deine WP aber am leistungsstärksten/sparsamsten. Lieber PV.
     
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  5. Maddin.m

    Maddin.m

    11. 07. 2018
    3
    0
    Ich bedanke mich erstmal für die vielen antworten. Das geplante EFH wird natürlich als Massivhaus gebaut. Mir geht es hauptsächlich um Energieeffizienz. Demnach passt die Kombination aus 24cm HZL mauerwerk samt 16cm 032 WDVS Dämmung oder sollte man lieber auf 24cm gehen? Ich weiss... Ab einer gewissen Stärke lohnt es sich kaum noch.

    Thema Lüftung hatte ich bis dato ausgeschlossen, da ich annehme eine normale Fensterlüftung ist ausreichend
    *Werde mich diesbezüglich nochmals erneut erkundigen.

    Der Grundgedanke der solarthermie war, das ich im Sommer dadurch brauchwasser spare und somit Energie. Brauchwasser wäre bei uns hoch.. wir leben zu zweit, meine Frau geht oft baden und ich duschen.

    Grundsätzlich halte ich von diesen Wärmepumpen nichts. alternative steht noch eine Gas kombitherme im Raum.
     
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  6. Baurevolution

    Baurevolution

    11. 07. 2018
    5
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    Ich möchte nur zu bedenken geben!
    Das Massivhaus hat dann zum Beispiel ca. 30 cbm Sondermüll an den Wänden!
     
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  7. Basti2709

    Basti2709

    8. 10. 2014
    288
    56
    16 cm sollten vollkommen ausreichend sein.
    Welcher Standard soll denn erreicht werden?

    Wir wohnen seit 2 Jahren in unserem Haus ohne Lüftung...kein Schimmel bisher. Ist eben ein Komfortgewinn und man muss eben täglich lüften.

    Der Grundgedanke ist gut...nur rentiert sich das nicht wirklich. Im Winter wird viel Energie benötigt, da muss die Wärmepumpe ackern und bekommt kaum Hilfe durch die Solarthermiee...im Sommer schafft sie es leicht Energie zu gewinnen...da brauch sie die Hilfe der Solarthermiee eigentlich nicht.

    Zum Beispiel:

    Ich schalte meine Gastherme etwa von Mitte Mai bis Mitte September (je nach Wetterlage) in den Sommermodus. Das bedeutet, sie heizt nur das Warmwasser im Speicher immer wieder nach. In den 4 Monaten verbrauche ich dann etwa 80m³ Gas - das macht vlt. 60 Euro? kosten.

    Das ist das was mir die Solarthermiee eingespart hätte pro Jahr...dann kannst du rechnen wann sich die Investition nun lohnt.

    Was kostet Solarthermiee?...keine Ahnung...vlt 1.500-2.000 Euro / 60 Euro Einsparung = 25/33 Jahre...

    Und Brauchwasser ist bei uns auch hoch...wir leben zu fünft ;-) / (musste da ein wenig schmunzeln...)
     
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