Neubau EFH in Süddeutschland

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Mal als Überschlag...Breite des Hauses 2*5m (vermutlich leicht überschätzt), Dachneigung 30 Grad macht nach Rechner 2,88m Höhe über Kniestock. Rechnen wir noch die 2,50m Raumhöhe im Erdgeschoss auf bleiben noch mal 70cm für Zwischendecke und Kniestock. Da sehe ich jetzt irgendwie nicht viel Freiheit?
Und unten größer Bauen verschlimmert das Problem doch noch da das Haus breiter wird?
 
Satteldach, Walmdach hat 30-45 Grad entsprechend habe ich das niedrigste genommen. Mit weniger bleibt nur noch ein Pultdach das hat 8-22 Grad.
Irgendwie macht das wenig Sinn in Kombination mit 2 den Vollgeschossen die erlaubt sind, das obere Stockwerk ist ja nur mit Pultdach nutzbar.

Ich glaube ich muss da am Montag mal anrufen. Alles auf 1 Geschoss mit Dachboden oder zwangsweise Pultdacht passt überhaupt nicht ins restliche Gebiet. In der ersten Version 2014 hat kein Mensch Pultdach gebaut und der zukünftige Nachbar hat ein riesen Haus mit sogar 3 Geschossen. (Außer die Regelung ist ihm zu verdanken...)
 
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Die maximalzulässige Gebäudehöhe beträgt 6,00 m.
Die Gebäudehöhe bemisst sich, gemessen am Gebäudeeck, von der Oberkante der Decke des Erdgeschossfußbodens (EFH -Höhe ü. NN) und dem Schnittpunkt der Außenwand mit der Oberkante des Dachsparrens.

Habe ich das richtig verstanden dass bei einem Satteldach dann das Obergeschoss nur bis ca Höhe Kniestock zählt da an der Ecke gemessen wird?
Der Begriff "Gebäudehöhe" irritiert mich an dieser Stelle, weil er üblich für die Firsthöhe genommen wird, die Beschreibung aber auf die Traufhöhe paßt. Für diese gibt es sehr unterschiedliche Bezugspunkte, insofern ist OKFFB EG bis OK Sparren angenehm verständlich gefaßt. "(EFH -Höhe ü. NN)" interpretiere ich dabei mal so, daß eine grundstücksspezifische Bezugshöhe alternativ herbeigezogen wird, falls OKFFB EG oberhalb dieser liegt. Auch die Messung an der Gebäudeecke ist sehr lobenswert, da fließende Bezugshöhen (gerne genommen: Durchstoß der ursprünglichen Geländeoberkante in der Mitte der tatsächlichen Hausfront oder ähnliche Scherze) sehr schwer verständlich sind.
 
Ich habe heute angerufen aber der Zuständige (kleines Rathaus) war in einer Besprechung und hat auch noch nicht auf meine Email diesbezüglich geantwortet. Aber ich würde jetzt erst einmal davon ausgehen dass so etwas ähnliches wie die Traufhöhe gemeint ist da ansonsten Satteldächer nur noch glorifizierte Dachböden hervorbringen.

Der Keller steht aktuell recht auf der Kippe, da zwar etwas Neigung vorhanden ist aber vermutlich nur so wenig dass man das noch zu einem vernünftigen Preis umbaggern kann. Ohne Keller bedeutet aber auf jeden Fall einen größeren Dachboden und damit ein steileres Dach. Man hat ja auch von einer kleineren Wohnung aus einiges an Sachen die man nur manchmal braucht und Abstellräume im Erdgeschoss fallen definitiv raus wenn man mit Arbeitszimmer und Technikraum plant.

Ein paar Gedanken haben wir uns auch zur Ausrichtung gemacht. Osteingang würde sich zwar von den kurzen Wegen anbieten, macht aber nur Sinn wenn der Eingang auf der langen Seite ist da sonst die Diele recht schlauchartig wird. Dann wären aber die Giebel Nord und Süd was uns aus mehreren Gründen (aktuell) nicht so gut gefällg. Erstens haben wir das Gefühl dass wir etwas von der Sonnenseite verschenken. Zweitens landet dann die Südwest-Terasse deutlich weiter südlich beim Nachbarn, da wir noch nicht wissen wie der bauen wird, nehmen wir mal an dass er auch tendenziell in den Nordosten rückt um nach Süden Sonne zu haben. Und beim dritten Punkt bin ich mir noch etwas unsicher was Ausmaß und Relevanz anbelangt, das wäre die PV Anlage die sich bei einem steilen Ost-West-Dach (siehe Dachboden) recht stark selbst verschatten würde. Aktuell geht die Idee eher in die Richtung den Eingang recht mittig auf die Nordseite zu verlegen und das Haus leicht zu drehen sodass es genau Richtung Süden ausgerichtet ist. Technikraum dann vielleicht Nordost und Arbeitszimmer Nordwest (Aussicht auf den Garten)
 
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