Neubau EFH in Süddeutschland

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Da sich für uns ein individuell geplantes Haus wahrscheinlich nicht lohnt, sind Wände und Treppen eh gesetzt und nur veränderlich durch einen komplett anderen Grundriss.
Möge das Grundstück Deine Hoffnung teilen, eine Individualplanung auch nicht zu fordern. Im "Baukastensystem" unproblematisch sind Verlängerungen linear in Firstrichtung (bei "Massiv"häusern bevorzugt n x 50 cm, bei "Fertig"häusern bevorzugt n x 62,5 cm) und Verschiebungen nichttragender Innenwände. Treppen bei ansonsten unveränderter Konstruktion in der Laufrichtung zu drehen, ist ebenfalls leicht möglich, ebenso das Schließen von Lufträumen. Kniestockerhöhungen sind einfacher als Dachneigungsänderungen (aber Vorsicht: oberhalb einer "Idealhöhe" von lichten etwa 1,0 bis 1,25 m verbindet sich das mit Konsequenzen für die Fenster !).
Jeder Grundriss der dir gefällt zeichnest du deine Möblierung ein.
"Immer wieder gerne genommen" wird in Mustergrundrissen die Tarnung zu enger Bereiche durch verkleinerte Möbelsymbole :)
 
Möge das Grundstück Deine Hoffnung teilen, eine Individualplanung auch nicht zu fordern. Im "Baukastensystem" unproblematisch sind Verlängerungen linear in Firstrichtung (bei "Massiv"häusern bevorzugt n x 50 cm, bei "Fertig"häusern bevorzugt n x 62,5 cm) und Verschiebungen nichttragender Innenwände. Treppen bei ansonsten unveränderter Konstruktion in der Laufrichtung zu drehen, ist ebenfalls leicht möglich, ebenso das Schließen von Lufträumen. Kniestockerhöhungen sind einfacher als Dachneigungsänderungen (aber Vorsicht: oberhalb einer "Idealhöhe" von lichten etwa 1,0 bis 1,25 m verbindet sich das mit Konsequenzen für die Fenster !).

"Immer wieder gerne genommen" wird in Mustergrundrissen die Tarnung zu enger Bereiche durch verkleinerte Möbelsymbole :)
Stimmt die Puppenmöbel die Großzügigkeit vermitteln.
 
Ich mache mir auch keine Sorgen um Deine Finanzierung, sondern um Deine geistige und seelische Gesundheit, wenn Du mit beidem in einem gemeinsamen Thread entsprechend ins gleiche Ohr hineingequasselt bekommst, was von Deinen Plänen zu halten sei - einfach, weil die Zusammensetzung der Diskussionscommunity hier im Grundrißbereich eine völlig andere ist als im Finanzierungsbereich. Im einen Bereich muß Deine Weste schußsicher sein, und im anderen stichfest ;-)
Du mußt Dir also quasi abwechselnd eines der Ohren zuhalten, sonst wirst Du bekloppt, wenn man Dir gleichzeitig ins eine Ohr sagt: "dreh´ Deine Treppe aus dem Schmutzbereich" und ins andere "mein Brutto-Netto-Rechner sagt, Deine Rechnung geht nicht auf".
Ich musste gerade sehr sehr ausgiebig lachen, danke dafür! :D
 
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Kann es sein dass man hier Beiträge nicht nachträglich editieren kann? Falls doch bitte sagen wie das geht, dann editiere ich den in den ersten Post.

Bezüglich Bebauungsplan haben wir bisher nur den grafischen Teil, den vollen Text muss ich mir diese Tage mal besorgen. Unser Grundstück wäre die Nummer 17, großartige Einschränkungen sind jetzt hier nicht vermerkt. Da es in der Größe schwer lesbar ist:
Grundflächenzahl 0,4
offene Bebauung EFH und DFH
maximal 2 Vollgeschosse
maximal 6m über EFH
SD, WD, KwD vermutlich 20 bis 45 Grad
Orientierung der Gebäude scheint zumindest im 1. Teil des Gebiets (vor 6 Jahren bebaut) nicht vorgeschrieben, die stehen in alle möglichen Richtungen gedreht

Die beiden unbebauten Grundstücke westlich (368,369) sind der Garten von Grundstück 367 sodass wir in dieser Richtung freie Sicht haben. Lage ist am Ortsrand auf einem Hügel.

Aus dem Grundstück ergibt sich für uns als grobes Layout
- Carport in die Südostecke mit eher kleiner Einfahrt (1 Autolänge)
- Haus in die Nordostecke, vermutlich muss das dann neben den Carport
- First vermutlich in Ost-West Ausrichtung, weicht ingesamt ja nur ca 20 Grad von der Achse ab
- Terrasse in Südwestrichtung vors Haus damit man die freie Sonne Abends abbekommt
 

Anhänge

Da sich für uns ein individuell geplantes Haus wahrscheinlich nicht lohnt, sind Wände und Treppen eh gesetzt und nur veränderlich durch einen komplett anderen Grundriss. Entsprechend sollten derartige Diskussionen hier hoffentlich ausbleiben. Aber ich denke das ändere ich heute Abend auch noch mal ab
Dieser Gedankengang erschließt sich ir nicht. Niemand legt DEINE Treppe oder Grundriss fest. Eher wird ein Schuh daraus, wenn Du -stets unter Beachtung der baurechtlichen Möglichkeiten- ersteinmal das zusammenstellst, was Dein tägliches Leben stark prägen wird, nämlich Deinen Grundriss.
Mein Gefühl sagt mir, dass Schlagworte wie Kfw, Smarthome, Stromspeicher etc. viel zu früh in Deinem Kopf sind und Dich daher fehlleiten könnten.
Mit dem Grundriss beginnen, dabei zeigen sich dann auch die sinnvolle Art oder Ausrichtung der Treppe sowie weitere Details.
Sofern Du hoffst, dass Du es etwas kleiner und einfacher planst als Andere, weil es sich "nicht lohnt"???, irrst Du; das würden wir alle gerne und letztlich kostet uns alle viel Geld. Jeder, hoffentlich auch Du, will ein für sich schönes Haus bauen.
"Spielereien" wie Smarthome, Garagen, Kfw-Standars, Stromspeicher kommen erst am Ende; diese braucht man nicht zwingend zum Wohnen. Von daher würde ich tasächlich auch den Thema Budget hohen Stellenwert beimessen; genau dieses solltest Du ganz genau klären.
Wenn Du hier länger liest, was ich Dir empfehlen würde, wird sich Deine Meinung sicher noch ändern....in Deinem Sinne !
Ich kann immer wieder den Bleistift und das Karopapier zur Planfindung empfehlen; wir haben hier Hunderte von Korrekturen und Blättern. Im Internet findest Du unzählige Vorschläge dazu; da kann man sich schon ein mal vorsortieren.
Editieren kannst Du nur 20 Minuten lang (unten am Rand), danach ist ferdsch.
 
Wie gesagt, für uns ist Bauen eher eine Alternative zum Kaufen als der lang gehegte Traum zur Selbstverwirklichung. Klar ist es angenehm wenn wir jetzt noch ein paar Wünsche wie ein vernünftiges Arbeitszimmer unterbringen. Aber sonst haben wir jetzt keine bestimmte Vorstellung was unbedingt vom Grundriss her sein muss. Ich sehe da jetzt erstmal wenig Gründe von einem Standardgrundriss mit Wohnzimmer/Esszimmer im Süden und Küche an der Ecke abzuweichen und etwas zu bauen was es so noch nicht bei einem Hersteller bereits als Standardgrundriss gibt. Das meine ich mit "individuelle Planung lohnt sich nicht". Selbst bei komplett freier Planung würden wir am Ende relativ nah an einem solchen Grundriss raus kommen

PS:
Am lesen bin ich schon die letzten paar Abende. Ist ziemlich viel hier im Forum ;)
 
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