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Neubau EFH, ca. 180 m², 4 Personen, ohne Keller, RLP, KfW 55

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Angst vor zu wenig Staufläche braucht ihr nicht zu haben.
Ja, Küche und HWR-Tür nach draußen ist auch nicht meins.

Stichwort: Dreckschleuse, Zugang zum Gartenbereich etc.).
Eine Drecksschleuse sollte generell über kurzem Weg in einen Flur gehen - ist hier aber nicht. Die Tür auch als solches auch nicht zu gebrauchen, wenn dort ein Pkw vorsteht.

Der Flur macht uns tatsächlich auch Sorgen. Wir wollten dazu bewusst keine Tür zum Wohnraum anlegen u
Ich würde radikal die tragende Wand zur Küche einkürzen und die Küchenmöbel etwas gelockerter und verteilter mit Insel anordnen.

Ein Vollschrank unter der Treppe nimmt ihr den Charme und macht sie klobig, plump und nicht dekorativ. Ich würde somit - Achtung: die Flurtür des HWRs genau dort in eine Schrankschleuse für Garderobe im HWR nutzen und den innenliegenden Zugang zum HWR unter die Treppe legen.
Ggf Wände (Küche zb) etwas vermitteln.
Grundsätzlich aufpassen, dass das alles nicht etwas zu groß wird (schräg stehender Tisch dient hier nämlich als Lückenfüller). Fenster im Allraum würde ich asymmetrisch und im Essbereich grosszüger als im WZ planen
Im OG würde ich den Zugang zur Ankleide nach vorn legen, also Seite wechseln und 30cm vom Bad der Ankleide dazugeben. RBM von 80 als Zwischengang halte ich für unkomfortabel für eine Ankleide - kontraproduktiv.
 
Meine Eltern haben eine Treppe über Eck. Dadurch wird der Flur etwas runder und schon wirkt es anders. Wenn dann noch die Tür zum Wohnbereich Glas hat, sollte es reichen.
Die Doktrin der gleichgroßen Kinderzimmer musst du auch nicht verfolgen. Das älteste bekommt das größte und gut ist. Damit kommen die meisten Kinder wirklich gut klar. Oft sind es ja auch nur 1 bis 2 qm Unterschied, der uns Erwachsenen heftig erscheint, aber kleine Kinder null juckt.
Unsere 2 (5 und 1 Jahr) haben zum Beispiel knapp 11 und 12 qm. Der Große findet sein Zimmer riesig. Ich muss nur immer mal wieder umräumen, je nachdem, wie er spielt. Wenn er dann Ü12 ist, brauchen sie auch keine großen Zimmer. Der Große meines Mannes (ist mittlerweile 18) zieht sich immer alle Möbel ans Bett, damit er auch ja keinen Meter zuviel laufen muss. :rolleyes:
Fazit: Augenmerk auf eure Bedürfnisse, dann kommen erst die Kinder. Dann haben die Kids eben 14 qm Zimmer, ihr dafür aber einen einladenden Flur und unten später die Möglichkeit, mal einen Rollator abzustellen, ohne ständig drüber zu stolpern ;)
 
Vielen Dank für eure Anmerkungen.

@ypg: Die Idee mit dem Kürzen der Flurwand zur Küche hin finden wir super und verfolgen sie weiter! Wir finden schon, dass es Sinn macht, von der Garage in den HWR zu kommen und wollen das so beibehalten (sind aber auch mit diesem "Workflow" aufgewachsen und ggf. etwas zu starr in der Denkweise ;) ).

@Evolith: Bei den gleichgroßen Zimmern will auch eher mein "innerer Monk" befriedigt werden, was die Symmetrie angeht :) Aber wir versuchen nun, das Elternschlafzimmer gegenüber vom Bad unterzubringen. Eine Treppe über Eck könnte tatsächlich interessant sein. Schauen wir uns an!

Noch zwei generelle Fragen für den Fall, dass die Küche offener wird:
1. Könnte das statische Probleme geben?
2. Ist ein offener Wohn-Essbereich ohne Tür zum Flur empfehlenswert im Hinblick schlafende Kinder im OG und Lautstärke (Besuch, Fernsehen etc.) im EG? Oder ist es sinnvoller, Türen einzuplanen?

Danke vorab.
 
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2. Ist ein offener Wohn-Essbereich ohne Tür zum Flur empfehlenswert im Hinblick schlafende Kinder im OG und Lautstärke (Besuch, Fernsehen etc.) im EG? Oder ist es sinnvoller, Türen einzuplanen?

Danke vorab.
man hört auf jeden Fall den Fernseher im OG deutlich wenn man keine Tür dazwischen hat, genauso hört man die Musik der Kinder dann im Wohnzimmer :) .Für mich ist es mit Kindern und Haustieren einfach angenehmer wenn man noch eine Tür zumachen kann.

LG
Sabine
 
Mir gefällt der Grundriss auch gut. Ob die Küche einem von der Größe her so reicht hängt ja auch von den eigenen Prioritäten ab. So anordnen wie im Plan würde ich Sie jedenfalls nicht.
Kann Dir mal das Weiss Musterhaus Ulm anschauen. Das ist eine Abwandlung und die "offenere Variante" der Küche.
Dort haben Sie es statisch gelöst in dem Sie eine Wandscheibe stehen lassen haben. An die könnte man zum Beispiel auch eine Kücheninsel "andocken".

Ist es statisch ein Problem? Naja, also Problem im Sinne von nicht lösbar nicht. Problem im Sinne von muss der Statiker da etwas mehr Eisen oder Beton verbauen ja. Kostet ein paar Euro mehr Aufpreis. Wieviel muss Dir Dein Bauunternehmer beantworten.

Lautstärke...ja auch da scheiden sich die Geister. Klar je offener desto mehr "Lärm" dringt nach oben. Im Musterhaus Weiss Ulm ist ja sogar noch ein "Luftraum" mit drin. Ob man das braucht sei mal dahingestellt.
 
Könnte das statische Probleme geben?
Nein, nur anders.
Dort haben Sie es statisch gelöst in dem Sie eine Wandscheibe stehen lassen haben. An die könnte man zum Beispiel auch eine Kücheninsel "andocken".
Wandscheibe zb oder eine Säule. Ich würde es mit Wandscheibe machen. Man könnte auch die Treppe mit einer Wandscheibe versehen und diese zur Küche trennen.
Meine Idee mit der Garderobenschleuse würde ich dennoch mal ausprobieren.
 
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