Schönen guten Tag!
Durch den Stromausfall im Süden Berlins hält mein Vater es für erforderlich, die Frage zu prüfen, inwiefern es möglich ist, sich auf ein solches Ereignis vorzubereiten, und hat mich beauftragt, entsprechende Informationen einzuholen. Bevor ich nun aber mit einem Elektrobetrieb spreche, wüsste ich gerne, unter welchen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowas möglich ist.
Man muss da sicher zwischen einer "fliegenden Lösung" (bei der man nur die Heizungsanlage versorgt) und einer ordentlichen Installation (bei der man das ganze Haus versorgt) unterscheiden. Und dabei dann auch noch differenzieren, ob man auch große Verbraucher wie Herd und Backofen mit einbindet oder nicht.
Theoretisch wäre es ja schon mit einem Dieselgenerator (mit HVO 100 im Tank, damit das Zeug nicht verrottet) getan, wenn man zuvor an beiden Häusern einen Einspeisepunkt geschaffen hat, unter einem Treppenpodest oder dergleichen. Dann würde man einfach die Zuleitungen der Heizungsanlagen abklemmen (geht jeweils vom Notschalter ab) und dann auf die Einspeisung legen, und draußen arbeitet der Generator.
Eine ordnungsgemäße Installation als Teil der Gesamtanlagen müsste hingegen sicherstellen, dass bei Einsatz der Anlage zugleich auch die Verbindung ins öffentliche Netz gekappt wird. Erstens, um marodierende Ströme zu verhindern, und zweitens, weil ja irgendwann der Netzstrom zurückkehrt.
Ich glaube zwar nicht, dass ein gut gedämmtes Haus nach einer Woche so weit runterkühlt, dass die Heizungsrohre einfrieren, aber er möchte, dass ich das kläre.
Es bedankt sich Matthias!
Durch den Stromausfall im Süden Berlins hält mein Vater es für erforderlich, die Frage zu prüfen, inwiefern es möglich ist, sich auf ein solches Ereignis vorzubereiten, und hat mich beauftragt, entsprechende Informationen einzuholen. Bevor ich nun aber mit einem Elektrobetrieb spreche, wüsste ich gerne, unter welchen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowas möglich ist.
Man muss da sicher zwischen einer "fliegenden Lösung" (bei der man nur die Heizungsanlage versorgt) und einer ordentlichen Installation (bei der man das ganze Haus versorgt) unterscheiden. Und dabei dann auch noch differenzieren, ob man auch große Verbraucher wie Herd und Backofen mit einbindet oder nicht.
Theoretisch wäre es ja schon mit einem Dieselgenerator (mit HVO 100 im Tank, damit das Zeug nicht verrottet) getan, wenn man zuvor an beiden Häusern einen Einspeisepunkt geschaffen hat, unter einem Treppenpodest oder dergleichen. Dann würde man einfach die Zuleitungen der Heizungsanlagen abklemmen (geht jeweils vom Notschalter ab) und dann auf die Einspeisung legen, und draußen arbeitet der Generator.
Eine ordnungsgemäße Installation als Teil der Gesamtanlagen müsste hingegen sicherstellen, dass bei Einsatz der Anlage zugleich auch die Verbindung ins öffentliche Netz gekappt wird. Erstens, um marodierende Ströme zu verhindern, und zweitens, weil ja irgendwann der Netzstrom zurückkehrt.
Ich glaube zwar nicht, dass ein gut gedämmtes Haus nach einer Woche so weit runterkühlt, dass die Heizungsrohre einfrieren, aber er möchte, dass ich das kläre.
Es bedankt sich Matthias!
N
nordanney11.02.26 07:57Pianist schrieb:
warum es da keine für ihn zufriedenstellende Lösung gibt...Doch, gibt es. Für die paar Tage in ein gutes Hotel ziehen und sich verwöhnen lassen. Wird in den nächsten 20 Jahren wahrscheinlich deutlich günstiger als jetzt viel Geld für technische Dinge auszugeben, die man nur theoretisch braucht, sich aber regelmäßig drum kümmern muss.
Na eben. Aber er hat eben die Sorge, dass nach einigen Tagen die Heizungsrohre kaputtfrieren. Wir haben das ja neulich hier diskutiert und herausgearbeitet, dass das nicht passieren wird. Mein Eindruck ist, dass Menschen ab einem gewissen Alter nur noch die Probleme sehen und nur noch in Angst leben, auch wenn das total irrational ist. Das erklärt übrigens auch (zum Glück nicht bei meinen Eltern) das Wahlverhalten...