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Natural Cooling / NC-Box Erfahrungen

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Hallo zusammen,

für unseren EFH-Neubau (ca. 170qm, SoleWasserWärmePumpe für HZG+WW) bekommen wir eine Viessmann-Anlage. Nun gibt es ja von Viessmann die Natural Cooling-Box (NC-Box) als Addon (~4000 Euro inkl Installation und anderer Thermostate), mit der man im Sommer kühles Wasser durch die FBH laufen lassen kann (über passiven Plattenwärmetauscher mit der Sole runtergekühlt). Mir ist klar, dass die Kühlleistung durch den Taupunkt begrenzt wird (und es wird keine Deckenkühlung geben). Im allgemeinen höre ich so von 3 Kelvin Temperaturunterschied im Haus im Vergleich mit/ohne Kühlung.

Mir ist auch klar, dass das Temperaturempfinden unterschiedlich ist, nichtsdestotrotz: Kann mir jemand aus erster Hand von seinen Erfahrungen mit diesem oder einem vergleichbaren System berichten? Ist der Kühlungseffekt merkbar da im Sommer? Wie ist der Stromverbrauch? Funktioniert die Regelung?

Ferner habe ich hier im Forum auch irgendwo aufgeschnappt, dass die NC-Box IMMER Strom zieht - auch wenn die Kühlung z.B. im Winter aus ist. Das kann doch nicht sein, oder? Ist das Unsinn? Vielleicht läuft noch ein bisschen Elektronik mit 0.25W mit, aber die Pumpe ist dann doch wohl aus, oder?

Besten Dank für jedwede Einschätzung!
 
Hi,

ich kühle auch mit der WP (aktiv) über die FBH. Aktiv, weil ich nur eine LWP habe.

- Der Kühleffekt liegt im Bereich von 2-3K. Das ist schon viel, wenn draußen richtig heiss ist und man merkt es deutlich. Die Böden sind entsprechend kalt dann. Uns stört es nicht.

- Der Verbrauch bei NC ist im Vergleich zu aktiver Kühlung niedriger. Dieser liegt in der Größenordnung von 200W. Schliesslich müssen die Pumpen laufen.

- Wenn du eine bessere Kühlleistung erreichen willst, dann wäre eine BKA (Betonkernaktivierung, nicht zu verwechseln mit Deckenheizung) zu empfehlen. Da kannst du den Kühleffekt deutlich gegenüber der FBH verbessern. Die Kosten sind da überschaubar. Dafür hast du
  1. höheren Komfort,
  2. falls KWL-Rohre in der Decke verlegt sind, auch noch vergekühlte Luft
  3. und last but Not least energieparendere Heizung, da die Vorlauftemperatur deutlich gesenkt wird.

Zu Verbrauch von NC imS tandby bei Viessmann kann ich leider nichts sagen

Grüsse Nika
 
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Da wir auch die Kosten für ein Haus planen und ich zu 100% irgendeine Art der Kühlung haben will, ist die Frage nach den Kosten bei mir aktuell offen.
Das Haus soll EG+OG haben, Klimatisierung war angedacht für Wohnzimmer im EG + Arbeitszimmer und 1x im OG im Schlafzimmer. Nun klingt für mich, nachdem ich nicht einmal wusste, dass es sowas gibt, die BKA interessant.
Insgesamt werden es wohl etwa 90m² EG-Gesamtfläche (Inkl. Wände etc.) bzw. 150m² Wohnfläche (EG+OG) insgesamt.

- Wenn z.B. im Standard nur eine dezentrale Lüftung verbaut wird, muss man wohl erst einmal den Aufpreis für eine zentrale Lüftung zahlen. Hier habe ich leider keine Preisvorstellung, was man dafür in etwa rechnen muss bei dieser Hausgröße.
- Dazu kommt dann ggf. Aufpreis der LWWP zur ggf. SoleWasserWärmePumpe (Soweit ich gelesen habe, für die Bohrung ca. 10.000€, ansonsten etwa gleich?)
- Dazu noch einmal die BKA, was würde das in etwa an Kosten verursachen?

Würde BKA auch mit LWWP gehen, wenn EWP nicht möglich ist oder zu teuer wäre oder hat das dann keinen Sinn?
Ich habe bisher gelesen, dass man wohl mit EWP die BAFA Förderung bekommt, was 35% der Kosten an Förderung aller für die Heizung relevanter Systeme bringt, ggf. würde das, wenn es überhaupt möglich ist, die EWP-Mehrkosten "fast" ausgleichen. Mit LWWP erreicht man die nötigen 4,5 "was auch immer" (zu viele Abkürzungen und Werte in zu kurzer Zeit.. :/) Effizienzwert wohl nicht oder nur mit Geräten, die wohl nicht so toll sein sollen.

Wäre sozusagen dann LWWP ( oder besser EWP) +zentrale Lüftung + BKA eine sinnvolle Alternative gegenüber einem Klima-Split-Gerät? (Bezogen auf initiale und langfristige Kosten).
 
- Wenn z.B. im Standard nur eine dezentrale Lüftung verbaut wird, muss man wohl erst einmal den Aufpreis für eine zentrale Lüftung zahlen. Hier habe ich leider keine Preisvorstellung, was man dafür in etwa rechnen muss bei dieser Hausgröße.
Kannst du dir ganz einfach selber ausrechnen. Wohnfläche x Deckenhöhe x gewünschte Luftwechselrate -> z.B 130qm x 2,5m x 0,4 = 130cbm/h.
Wobei ich die 0,4 immer als zu wenig erachte. Das reicht damit es nicht schimmelt. Ich würde mit 3-5 fachen Luftwechsel rechnen. Da hst du genug Luft im Haus wenn man es braucht (Party, Gerüche, "Stoßlüften" sogar kühlen wäre möglich. Nur sollte man dann darauf achen wenn man es nicht selber macht das der Lüftungsbauer (was in Eigenheimen leider meist der Sanitär Mensch macht und da der Grundsatz "Und er wusste nicht was er hat" ziemlich häufig zutrifft) nicht zu hohe Luftgeschwindigkeiten am Auslass auslegt. Lieber dann mehrere Auslässe
 

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