Nahwärme Anschluss - Fragen/Einschätzungen

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte eure Einschätzung zum Nahwärme Anschluss (Zwang im Neubaugebiet). Ich tue mich etwas schwer mit der Einordnung. Geplant ist KfW 40 mit Südausrichtung (150qm)

Frage 1 : In der Anschlussgebühr ist ein Pufferspeicher Firma Enerpipe HP1000ZL enthalten. 1000 liter erscheinen mir doch etwas viel - wir sind aktuell 2 Personen. Wie viel Liter brauchen wir hier?

Frage 2: Die laufenden Kosten sind (alles inkl. MWsT):
30 € monatl. Grundgebühr
zzgl. 4,5 Cent/kWh
Mindestabnahmemenge sind 10.000kWh. - d.h. die Kosten belaufen sich pro Monat auf mindestens 67,50 Euro (810 pro Jahr).

Die Mindestabnahmemenge kommt mir sehr hoch vor - wie sind eure Kosten pro qm in einem KfW 40 Haus? Wie kann man das alles sinnvoll vergleichen? Wir zahlen aktuell ca. 70 Euro in der KfW 70 DHH bei ca 120qm.

Vielen Dank für eure Kommentare
 
Pufferspeicher sind bei den Anlagen immer Recht groß ausgelegt um ggf. bei Störungen nicht blank da zu stehen. Der Tank hat aber nichts mit dem Frischwasser zu tun, denke ihr habt noch eine Frichwasserstation mit dabei.

die 10000 kwh Wärme insgesamt sind für ein EFH schon ok. Generell bleibt euch aber ja eh nichts anderes übrig.
 
Der Anschluss ist ja Zwang - aber wie genau können die Vertraglichen Themen aufzwingen (Mindestabnahmemenge, Größe Pufferspeicher etc)? Hat da jemand Erfahrungen / kennt sich aus / Hat selbst Fernwärme?
 
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Wir hatten vorher 10 Jahre Nahwärme und am jetzigen Baugebiet konnte man es wählen. Wir haben es aber nicht genommen, da wir zu viele schlechte Erfahrungen gemacht hatten.

Wenn das an den Bauplatz gebunden ist und so quais mitverkauft wird, können die die Bedingungen beliebig diktieren. Wenn du da rumzickst bekommt halt jemand anderes den Bauplatz.
 
Wir haben leider auch im ganzen Baugebiet diesen Nahwärmezwang und das selbe Problem wie ihr.

Es haben uns schon mehrere Nachbarn gesagt, dass ihre Energiekosten im Kfw55 Standard im Vergleich zu ihren (deutlich) älteren Vorhäusern gestiegen sind.
Das Haus meiner Schwiegereltern hat über 200qm Wohnfläche und wir wohnen dort zu viert. Die monatlichen Gaskosten sind geringer als das was wir dann als Grundgebühr + Mindestabnahme zahlen müssen.
Wir finden es auch unverschämt, aber uns blieb wie euch nichts anderes übrig.
 
Ist doch toll so eine Biogasanlage... bis zu Horizont baut jeder nur Mais an um ihn dann für gutes Geld an den Betreiber zu verkaufen. Der verdient sich dank Subventionen dumm und dämlich mit dem scheiss und man selbst hat 1000 Liter 80° heißes Wasser im Haus, mit dem keiner auch nur im geringsten was anfangen kann, außer es dann für die FBH wieder mit kaltem Wasser auf ~30° VL zu mischen.
 
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