Mit wievielen Jahren Zinsbindung würdet Ihr zur Zeit finanzieren?

4,40 Stern(e) 5 Votes

Mit wievielen Jahren Zinsbindung würdet Ihr zur Zeit finanzieren?

  • variabel (keine Bindung)

    Stimmen: 1 1,4%
  • 5 Jahre

    Stimmen: 3 4,3%
  • 8 Jahre

    Stimmen: 0 0,0%
  • 10 Jahre

    Stimmen: 9 12,9%
  • 15 Jahre

    Stimmen: 22 31,4%
  • 20 Jahre

    Stimmen: 23 32,9%
  • 25 Jahre

    Stimmen: 2 2,9%
  • 30 Jahre

    Stimmen: 2 2,9%
  • egal, Hauptsache Volltilger

    Stimmen: 7 10,0%
  • weiß ich nicht

    Stimmen: 1 1,4%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    70
K

Knallkörper

Meiner Meinung:
Jeder der derzeit für den minimalen Aufpreis nicht die maximale Zinssicherheit wählt ist doof oder vermögend.

Anders kann ich sowas nicht verstehen.
Es muss auch nicht jeder alles verstehen. Ich bin nur mäßig doof, und nicht vermögend, aber mit 60 sieht das wahrscheinlich anders aus.

Was kostet dich dein Volltiger in Euro?
 
blaupuma

blaupuma

Ich zahle 2,25% effektiv.
( 30 Jahre )
Bei ner kürzeren Zinsbindung waren die Kondition natürlich deutlich besser.
 
WilhelmRo

WilhelmRo

Was kostet dich dein Volltiger in Euro?
Ich zahle 2,25% effektiv.
( 30 Jahre )
Ich weiß nicht wie viel Kredit aufgenommen wurde, aber bei fiktiv 300k sind das auf 30 Jahre 30k€ mehr an die Bank,
mit einer 20J Bindung = 1,7% hätte man diese 30k€ zum Sondertilgen nutzen können. Auch wäre die Restschuld, durch mehr Rückzahlung, da niedrigerer Zins, niedriger gewesen, somit vielleicht sogar außerhalb der "Gefahrenzone".

Ich würde nie Vollfinanzieren. Weil ob ich jetzt der Bank sicher 30k€ extra schenke, oder ob ich es wenigstens mit 15-20J Zinsbindung versuche, ist für mich ein großer Unterschied.
Natürlich finanziere ich mal so, dass, wenn der Zins in 20J bei 5% ist, die Restschuld so "niedrig" ist, dass ich auch das locker schaffen kann.
Schließlich konnte ich dann ja 20J lang 0,6% mehr tilgen als zum Vergleich der 30J Volltilger.

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
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Musketier

Musketier

Vergessen wird bei der Zinsangst mit 5% Zukunftszins, dass dann auch die Inflation eine andere ist. Die 5% Bauzins sind doch nicht in 15 Jahren zu Verlängerung plötzlich da.
Wenn anzunehmen ist, dass das Gehalt analog zur Inflation steigt, dann sollte bei einer gleichbleibenden Darlehensrate über 15 Jahre genug Potential für Sondertilgungen da sein. Wichtig ist, dass man diese dann auch nutzt.

Wir haben uns 2013 für 15 Jahre Zinsbindung + 10 Jahre bei der KFW entschieden, da wir viel mit Sondertilgungen arbeiten wollten. Im Nachgang wären 5 bzw. 10 Jahre besser gewesen. Allerdings konnte die weiter sinkenden Zinsen auch keiner vorhersehen.
Für uns daher die richtige Entscheidung.

Ansonsten sehe ich das auch so , dass es von vielen Punkten abhängig ist und nicht zu verallgemeinern ist

- zukünftige Einkommenserwartung
- Kinderplanung
- Anteil Rate zu Gesamteinkommen
- usw.
 
Climbee

Climbee

Ich denke auch, das hängt von der jeweiligen Lebenssituation ab.

Wir haben so gerechnet, daß wir lieber gering tilgen uns dafür aber über SoTi die Möglichkeit offen halten, die Restsumme am Ende der Zinsbindung zu drücken. Wenn wir straff jedes Jahr die SoTi ausschöpfen, wären wir sogar vor Ende der Laufzeit fertig.
Sollten unvorhersehbare (oder auch mittelfristig vorhersehbare) Kosten auf uns zukommen, wird ein Teil dessen, was wir für die jährl. SoTi gespart haben, dafür verwendet werden können. (unsere Autos werden wohl nach dem Bau ersetzt werden müssen z.B. und die monatl. Rate läßt uns da noch genügend Spielraum). Die Flexibilität war uns wichtig. Und wir sind diszipliniert genug, das, was normalerweise in die höhere Tilgung laufen sollte, jeden Monat auch konsequent auf die Seite zu legen.
Aber wir brauchen z.B. keine Anpassung der Tilgungsrate wenn ich auf Teizeit gehe oder in Rente. Was mal so angedacht ist (ich bin 51 und schwerbehindert, gehe also mit spätestens 65 in Rente, bei einer Zinsbindung von 20 Jahren sind wir da also noch nicht durch). Wir haben das so gemacht, daß eben die normale monatliche Belastung für uns locker stemmbar ist und mit dem Ziel, die 5% SoTi jedes Jahr bestmöglich auszuschöpfen. Und wenn's eben nicht geht, dann geht's halt nicht.
Selbst ohne die SoTi jemals in Anspruch genommen zu haben über die 20 Jahre läßt uns mit einem kalkulierbaren Restbetrag dastehen, bzw. können wir dann auch andere Finanzwerte ggf. dafür aufwenden (so ein paar Notgroschen hab ich ja noch).

Und ich denke mir, so sollte sich das jeder überlegen: was kann ich gut jeden Monat aufbringen? Was für Änderungen können kommen, also hab ich ggf. mal mehr oder weniger Einkommen als aktuell? Was für ein Typ bin ich? Hab ich die Disziplin, für SoTi was weg zu legen oder fließt mir das Geld zu leicht durch die Finger und ich zahl es lieber jeden Monat fix bevor ich es für etwas anderes ausgebe? Kann ich das Risiko eingehen, daß ich ggf. die Anschlußfinanzierung zu einem deutlich höherem Zinssatz abschließen muß?
Je nachdem stricke ich mir meine Finanzierung. Klar, wer längere Zinsbindung in Anspruch nimmt, geht dem Risiko aus dem Wege und das kostet halt nun mal. Aber ich finde es auf der anderen Seite auch etwas zu kurz gesprungen, nur darüber nach zu denken, was ich an Kosten spare, wenn ich mich z.B. für eine kürzere Zinsbindung entscheide. Es gibt hier genügend Häuser, wo die Bauherren auf 10 Jahren und das dann auf den letzten Drücker finanziert haben und die 10 Jahre waren schneller um als geplant und dann steht man mit einer nicht unerheblichen Restsumme noch da. Unsere Freunde haben lange nach einem Haus zum Kauf gesucht und haben von mehr als einem Makler gehört: wartet noch so 3-6 Jahre, dann kommen die Rückläufer; Häuser, bei denen die 10 Jahre Zinsbindung ausgelaufen ist und die die Bauherren nicht mehr finanzieren können, weil die Zinsen höher geworden sind und sie eh schon auf der letzten Naht finanziert haben.
 
A

Alex85

Noch ein kleines Detail:
10 Jahre sind effektiv nur 9. Das erste Jahr Zinsbindung geht für den Bau darauf, bevor die Tilgung beginnt. Die Restschuldberechnung auf Finanzierungsangeboten ist daher zumeist falsch.
 

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