Massivholzdielen schwimmend auf Estrich verlegen - Erfahrungen ?

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Da liebt jemand seinen Boden wirklich! So klingt echte Begeisterung
Und dann lohnt es sich auch diesen genau so auszuführen. Klasse.
So laufe ich auch auf meinem verklebten und total schönen Parkett. Unterschied zu schwimmend verlegt gibt es keinen. Das ist ähnlich wie der "Klang" von Lautsprecherkabeln...
Eine typische "was-ich-nicht-verstehe-gibt-es-nicht-Haltung". Neben dem erlebbaren gibt es auch messbare Parameter, die Bodenaufbauunterschiede zeigen. Wie zum Beispiel die Wärmeleitfähigkeit - wie @fach1werk richtigerweise anmerkt:
Mir fehlt die Physik!
Wenn eine FBH im Estrich liegt...
sehr richtig - Ein Boden wie bei Scout ist mit einer FBH nicht effizient zu kombinieren

@pagoni2020 Es gibt ja Alternativen zur FBH. Grundofen, Wandheizung, Direktwärmepumpe, Heizkörper (gibt es übrigens auch in ästhetisch zum Beispiel bei Tubes Radiatori o.Ä.)... haben das Wenn der Boden Dir so lieb ist - schaue wie Du das System anpasst.

Off Topic Kommentare:
Ansonsten kann Mensch Unterschiede messen
Das galt den Lautsprecherkabeln. Der Kommentar ist falsch. In dem Moment in dem Du Kabel frequenzabhängig misst findest Du auch im hörbaren niederfrequenten Bereich sehr lustige Unterschiede. Veränderungen im Frequenzverhalten sind im hörbaren Bereich akustisch relevant - was denn sonst? Dass die meisten High-End Kabelhersteller den Preis ihrer Produkte ausschließlich kaufmännisch und nicht nach Herstelleraufwand festlegen und dass die Kabelentwicklung eher empirisch oder oftmals überhaupt nicht erfolgt ist natürlich ein anderes Thema. Ausnahmen sind selten. Die Branche ist mir bestens bekannt.
 
Off Topic Kommentare:

Das galt den Lautsprecherkabeln. Der Kommentar ist falsch. In dem Moment in dem Du Kabel frequenzabhängig misst findest Du auch im hörbaren niederfrequenten Bereich sehr lustige Unterschiede. Veränderungen im Frequenzverhalten sind im hörbaren Bereich akustisch relevant - was denn sonst? Dass die meisten High-End Kabelhersteller den Preis ihrer Produkte ausschließlich kaufmännisch und nicht nach Herstelleraufwand festlegen und dass die Kabelentwicklung eher empirisch oder oftmals überhaupt nicht erfolgt ist natürlich ein anderes Thema. Ausnahmen sind selten. Die Branche ist mir bestens bekannt.
Ja, sorry für Off-Topic. Nur noch eins: Bin aus der Audiobranche. Mag sein, dass es auch im hörbaren Frequenzbereich messbare Unterschiede gibt. Aber wenn diverse Doppelblindtests ergeben, dass das Erkennen eines vermeintlichen Unterschieds nicht besser als eine Zufallswahl ist, bleibt das eben blanke Theorie.
Ich empfehle jedem, der an sowas glaubt, an einem solchen Test teilzunehmen. Leider ist das relativ aufwendig wenn man wirklich alle anderen Gründe für Unterschiede eliminieren will.
Und es hängt, wie gesagt, auch davon ab, was man vergleicht. Klingeldraht hatten wir nicht getestet, ich glaube auch, dass es da tatsächlich hörbare Unterschiede zu einem Kabel mit normalgroßem Querschnitt gibt.
 
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Für eine gute Wärmeübertragung braucht man sozusagen Kraftschluss. Al
Ich empfehle jedem, der an sowas glaubt, an einem solchen Test teilzunehmen. Leider ist das relativ aufwendig wenn man wirklich alle anderen Gründe für Unterschiede eliminieren will.
Und es hängt, wie gesagt, auch davon ab, was man vergleicht. Klingeldraht hatten wir nicht getestet, ich glaube auch, dass es da tatsächlich hörbare Unterschiede zu einem Kabel mit normalgroßem Querschnitt gibt.
Ich hatte meine Diplomarbeit damals vor 20 Jahren bei der Fraunhofer Gesellschaft gemacht- eine Tür weiter war die Psychoakustikgruppe gewesen (die, die den mp3-Standard gesetzt haben. Karl-Heinz Brandenburg und Dieter Seitzer gingen ein und aus ). Auf meine ernste Frage was sie für daheim als Lautsprecherkabel empfehlen würden- Gelächter, Schulterklopfen, "Voodoo", "Unterschiede können wir hier nur messen aber nicht bei Versuchspersonen signifikant", "nicht mehr als 30 Mark, Stecker sollten gut sein, Querschnitt nicht zu klein, Rest wurst".

Frei nach Loddar: Again what learned! Thema seither abgehakt.
 
Zuletzt bearbeitet:
PN geht leider nicht.

Es handelt sich hierbei nicht um einen Neubau, sondern um eine Kernsanierung eines schwedischen Holzhauses von 1967.
Daher die Hauptgründe für das System:
- Kein Feuchtigkeitseintrag in das Bauwerk
- Niedrige Aufbauhöhe (5-6cm inkl. Dielen und Ausgleich)

Wir wollten auf jeden Fall Massivholzdielen verlegen. Diese auf eine Dünnschicht FBH (mit Vergussmasse) zu kleben funktioniert nicht. Daher die Lösung mit den Lagerhölzern. Positiver Effekt: der Boden federt leicht (wirklich minimal) und hat dadurch ein für uns sehr angenehmes Laufgefühl. Negativer Effekt: Der Boden ist nicht lautlos, man hört, dass das Holz auch mal Arbeitet beim drüber laufen (kein quietschen oÄ aber doch anders als verklebt) finde ich aber nicht schlimm.

Die Bauzeitverkürzung wenn der Estrich wegfällt ist natürlich enorm. Dafür kostet das System aber mehr in der Anschaffung.

Fragen immer gerne
 
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