Machbarkeit Finanzierung Neubau (Grundstück+REH bzw. DHH)

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B

Benutzer200

Aber vielleicht kommt er ja doch noch zu einer größeren Mietwohnung zu einem guten Preis. Das wäre natürlich schon die entspanntere Variante.
Ja ne, in Stuttgart und Umgebung...
Könnte ein etwas älteres EFH am Rand von Waiblingen anbieten. Das passt für ne Familie mit 4 Personen + Arbeitszimmer. Liegt bei 1.800€ kalt. Aktuell noch 400€ NK, aber die Ölpreise machen es zukünftig noch teurer...
 
B

bavariandream

Ja ne, in Stuttgart und Umgebung...
Könnte ein etwas älteres EFH am Rand von Waiblingen anbieten. Das passt für ne Familie mit 4 Personen + Arbeitszimmer. Liegt bei 1.800€ kalt. Aktuell noch 400€ NK, aber die Ölpreise machen es zukünftig noch teurer...
Ich kenne die Gegend leider überhaupt nicht. Aber das war ja eigentlich genau der Punkt, den ich mit meinem vorherigen Beitrag machen wollte. Falls der TE künftig knapp 2.000 Euro Kaltmiete berappen muss, dann lohnt sich’s vielleicht doch, das Projekt Eigenheim mit ganz viel Biegen und Brechen zu realisieren.
 
Tassimat

Tassimat

Tja, und wenn an der Ausgabenseite nichts mehr zu machen ist, dann sind wir wieder bei den Einnahmen.
Das müsste der TE mal ehrlich für sich und die Familie beantworten, ob noch Luft nach oben besteht, oder ob man eherlicherweise schon am Ende der Karriereleiter angekommen ist bzw. die Arbeit auch garnicht ändern will. Klar ist nur, wenn es ein Haus in Stuttgart sein muss, wird die Frau wieder arbeiten müssen, und sei es nur für 450€.
 
S

SoL

Tja, und wenn an der Ausgabenseite nichts mehr zu machen ist, dann sind wir wieder bei den Einnahmen.
Das müsste der TE mal ehrlich für sich und die Familie beantworten, ob noch Luft nach oben besteht, oder ob man eherlicherweise schon am Ende der Karriereleiter angekommen ist bzw. die Arbeit auch garnicht ändern will. Klar ist nur, wenn es ein Haus in Stuttgart sein muss, wird die Frau wieder arbeiten müssen, und sei es nur für 450€.
Naja bei Teilzeit 50% im Verkauf wird es leider so oder so nicht sehr viel Einnahmen generieren.
 
kati1337

kati1337

Welche anderen Stellschrauben gibt es?
- Weiter weg ziehen (im Fall Stuttgart muss man da vermutlich schon sehr weit raus bevor's billiger wird)
- größere ETW statt Haus?
- kleineres Haus bauen ? Ggf mit anderem Bauunternehmer? Fertighaus?

Die Gelegenheit mit dem Grundstück ist schon günstig. Mich würde vor allem die Abhängigkeit vom AG bzgl der niedrigen Miete verunsichern. Das erstickt vermutlich auch größere Gehaltssprünge im Keim, da der AG ja immer diesen Trumpf in der Hand hält?
Wenn diese subventionierte Wohnung mal wegfällt, aus welchem Grund auch immer, hat man ja in der Lage auch zur Miete ein Problem.
 
Hyponex GmbH

Hyponex GmbH

Verifizierter Anbieter
naja, weiter wegziehen, um dann mehr zu pendeln?

da geht zu viel Lebensqualität verloren, wenn man täglich 0,5-1h MEHR im Auto verbringt. Außerdem bei den aktuellen Spritpreisen dürfte der Vorteil Geld zu sparen schnell wieder weg sein, wenn man dann im Monat 100-200€ merh ausgibt (dann wohl 2 Autos, um auch die Kinder zu kutschieren)

ob das das Ziel ist?

ich kann mich hier @bavariandream nur anschließen... wie oft bekommt man solche Gelegenheiten
das DHH/oder Reihenendehaus mit 200.000€ Abschlag zu realisieren.

die Inflation im März: 7,3% gegenüber März 2021
da sind 2-3% Zinsen nichts dagegen.

wenn die Inflation sich stabilisiert, und bei 2-3% bleibt, dann wären quasi die "Realkosten" die Tilgung... die Zinsen decken hier nur die Inflation.

und die angespannte Lage, und wenn man für vergleichbare Wohnung jetzt schon 2.000€ ausgeben muss, wie sieht es aus in 5 Jahren? in 10 Jahren aus?
 
S

Scout**

Wenn du baust kanns du die Werkswohnung eh nicht mehr bewohnen. Damit bist du auch nicht mehr an deinen Arbeitgeber gebunden.

Also wenn ein neues Job prinzipiell in Aussicht wäre folgendes Vorgehen vielleicht machbar:

-Grundstück sichern. 5 Jahre Bauzeit hast du ja und könntest es dann wieder zurückgeben- zum Originalpreis? Dann hättest du nur Erwerbs-NK plus Zinsen verloren. Worst case. Exit-Klausel im Kaufvertrag genau studieren und wenn möglich anpassen auf eure Situation.

- Der haarigste Punkt: Neuen besser bezahlten Job suchen (Mann). Betreuungssituation klären und die Frau sucht sich ebenfalls einen Job. Sagen wir beide 1000 Euro mehr, also 2000 plus p.m. Horizont 1 Jahr? Probezeit bestehen und derweil planen, Übergangswohnung beziehen. Um sofort loslegen zu können evt. einen Kredit in der Verwandtschaft aufnehmen der dann bevorzugt mit einem verbesserten Einkommen zurückbezahlt wird. Dazu braucht man eine intakte Familie die natürlich auch über das Kleingeld verfügen sollte. Eine Eintragemöglichkeit für das Grundstück im zweiten(!) Rang für diesen Kredit würde ich überlegen...

- T&C und Danwood würde ich mir auch mal anbieten lassen, sind beides reale Fertiganbieter wo aktuell 300 bis 320 TE für 130 m2 mit Bodenplatte und NK reichen könnten. Ex Außenanlage, Maler, Boden und Garage!

- Keller entfallen lassen oder wenn dann nur einen kleinen Teilkeller, etwa 20 m2 für Technik und Lager. Sonst nix! Minimiert das Kostenrisiko beim Keller. Statt gemauerter Doppelgarage nur eine Betonfertiggarage oder einen selbstgebauten Carport. Außenanlagen und Maler- sowie Bodenarbeiten in EL. Spitzboden als Nutzfläche vorsehen, dämmen, große Einschubtreppe oder ordentliche Treppe, Kabel hochlegen lassen. Dann später in EL ausbauen.



Was mich etwas irritierte im ersten Post ist die Aussage
"Haustyp? Neubau Reihendendhaus bzw. Doppelhaushälfte"

Ihr baut in einer Gemeinschaft und es sucht sich jeder sein Haus aus dem Katalog aus und dann wollt ihr die Häuser "an einander kleben"? Sorry, das geht gar nicht. Nimm eine der drei anderen Parteien als direkten potentiellen Nachbarn (den mit ungefähr identischem finanziellem Potential! Keinesfalls arg drüber) und klärt in etwa was euch so vorschwebt: Stockwerke, Dachform, Lage auf dem Grundstück, Größe. Seit bereit hier Kompromisse einzugehen sonst wird's teurer! Dann schaut bei den beiden Herstellern wie oben beschrieben nach DHH und lasst euch sowas konkret anbieten.
 
kati1337

kati1337

ich kann mich hier @bavariandream nur anschließen... wie oft bekommt man solche Gelegenheiten
das DHH/oder Reihenendehaus mit 200.000€ Abschlag zu realisieren.
Mein Instinkt sagt das auch, aus vielen Gründen.
Aber ich kann mich da nur schwer reinversetzen weil wir eine etwas andere Situation haben, sowohl auf Einkommens- als auch auf Ausgabenseite.
Es ist leichter reden wenn man weiß, dass man das noch abfedern kann wenn was unerwartetes passiert, und es nur "bisschen unbequemer" wird.

Beim TE, den Annahmen zum Hauspreis (der vermutlich vom Verkäufer der Hausbaufirma auch beschönigt wird), und der Relation zum Einkommen, steht eine Finanzierung/Bauvorhaben hier vermutlich auf so wackeligen Beinen, dass sämtliche planerischen Ungenauigkeiten zum finanziellen Harakiri werden.
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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