Lüftungsanlage in EFH ohne Wirkung = Planungsfehler?

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Super! stell den wirklich auch immer so auf, dass er nicht direkt am Ventil sitzt und Raummitte. Fensterbank bietet sich an oder Möbel.
Ich dachte an Stellen wie, Schlafzimmer: Mitte Bett, Kinderzimmer: Bett, Büro: Schreibtisch, usw...

Zuluft, Fortluft und Kamine in einer Linie - ist das ne gängie und v.a. sinnvolle Anordnung?
auch wenn momentan noch kein Holzofen dranhängt, ist der Kamin doch dafür geplant, oder?
In der Planungsphase mit dem Architekten haben wir das damals angesprochen: Kamin, Lüftungsanlage und Dunstabzug dürfen nicht parallel laufen und es muss eine Abschalteinrichtung geben.

Ich plane ja eh, die Schornsteine der Lüftungsanlage zu entfernen, um für PV-Module Platz zu schaffen. Ein- und Auslass soll dann an die Nordwand des Hauses wandern, damit sie auch aus der Sonne kommen.
 
Waren am Wochenende auch bei der Küchenberatung und hier wurde uns von der Kombination Abluft und Lüftungsanlage mehr oder weniger abgeraten.

Ist diese Kombination tatsächlich nicht unbedingt sinnvoll?

Habe ich mit Abluft überhaupt einen großartigen Vorteil? Gerüche aus der Küche verschwinden denk ich mal sowieso nicht, egal ob Abluft oder Umluft.
 
Also zum Thema Geruch bei Abluft kann ich nur sagen: meine Freundin ist Halbportugiesin und liebt Fischgerichte und ich hasse Fisch(-geruch). Dank unserem Berbel-Dunstabzug nervt es mich im Gegensatz zu früher in unserer Wohnung überhaupt nicht, wenn sie sich Fischgerichte bruzelt ...

Die Kombination sollte wohl zumindest so gestaltet sein, dass die Lüftungsanlage aus ist, wenn der Dunstabzug genutzt wird oder ein Fenster geöffnet sein soll.
Haben wir bisher nicht aktiviert, stört uns aber nicht so...
 
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Ich würde nur noch Abluft nehmen ... Raus mit der stinkenden Luft und gut ist ...
So ganz kann man Gerüche wohl nicht verhindern, aber wir sind mit der Leistung unserer "Berbel" doch sehr gut zufrieden. Da wir eine ziemlich offene Küche haben (durch eine Doppelschiebetür vom Wohn-/Essbereich getrennt) war das eine unserer Prämissen bei der Auswahl: Leistung, Leistung, Leistung ;-)

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Gestern war unser Bauleiter da, der auch als Bausachverständiger Gutachten schreibt. Er selbst kennt sich mit der Technik der Anlagen nicht sehr gut aus, aber mit dem Grundprinzip: Auch er geht natürlich davon aus, dass die Ein-Auslässe im OG schlecht angebracht sind. Er wird in den kommenden Tagen nochmal mit einem befreundeten Installateur vorbeikommen, dem er bei der Auslegung von solchen Anlagen vertraut. (zum Glück erstmal alles kostenneutral)

Bei den Staubablagerungen neben den Einblasventilen geht er davon aus, dass wir durch den durchgängig höheren Luftstrom Verwirbelungen erzeugen, die den Staub durch magnetische Anziehung binden und sich dann dort absetzen. Die eingesetzten Filter im Lüftungs-Gerät sieht er als kritisch an, weil die nicht zertifiziert sind. Auch geht er davon aus, dass die Luftströme der Anlage nicht anständig dimensioniert sind, weil der Luftstrom einzig und allein durch das Tellerventil eingestellt sind. Er erwähnte sog. Drosselklappen zum Regeln der Luftströme.

Es ist aufgefallen, dass Räume die einen kurzen Versorgungsweg vom Einblas-Verteiler haben, deutlich stärker vom Staub befallen sind, als diejenigen, die weiter weg sind.

Ich bin gespannt, was die nächsten beiden Besuche noch so hervorbringen (einmal der Wolf Kundendienst und einmal der Installateur)
Heute soll das CO2-Messgerät kommen. Mit dem werde ich dann mal einige Daten loggen und gern auch hier posten.
 
Hört sich soch prinzipiell nicht verkehrt an.
Der Filter im Gerät ist nicht zertifiziert, so what? Filter = Widerstand, dem Ventilator ist das egal, ob das Teil zertifiziert ist, oder nicht.

Mal was anderes: Die Filter, egal ob im Gerät oder an den Abluftventilen - tauscht du sie schon regelmäßig aus?
 
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