Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
107
Gäste online
926
Besucher gesamt
1.033

Statistik des Forums

Themen
30.306
Beiträge
398.041
Mitglieder
47.694

LLWP vs LWWP vs RGK - Unterschiede

4,00 Stern(e) 8 Votes
Sobald man nicht jeden 2. Tag sondern jeden Tag duschen ist, würden wir das Bad dauerhaft auf 23C° halten, da dann ein "hoch runter hoch runter" sich nicht lohnen würde bei so einer Trägheit.
Wir würden das Bad dann eher permanent auf 23 Grad und die übrigen Räume auf 21 Grad heizen. Müssten man dann wohl nur bei der Heizlastberechnung berücksichtigten.

Das geben alle drei Varianten nicht her. LWWP und SWWP auf Grund der Trägheit der FBH und bei LWP stellst auch nicht kurz den Fön einfach höher.

Hab jetzt nicht alles verfolgt, falls Ihr aktuell in einem älteren Haus wohnt, das darfst auch nicht vergleichen. Das empfinden in einem heutigen Neubau ist ganz anders. Falls Du doch davor Angst hast, dann musst mit Zusatzheizungen arbeiten.
Infrarot ist eine Möglichkeit. Beim Infrarotspiegel aber daran denken, dass manche Frau die sich vor dem Badspiegel schminkt, das auch nicht gerade als angenehm empfindet.



Gibt es, ist aber völlig unwirtschaftlich. Viel Invest den nicht mal ansatzweise wieder reinholst.
Momentan wohnen wir noch ein einer Wohnung mit ner stink normalen Gas-Etagenheizung und Heizkörper. Folglich müssen wir uns da wohl umstellen.


Kann man den irgendwas zu den unterschiedlichen Verbrauchswerten der drei Heizsysteme sagen? Logischerweise hängt dieser von vielen Faktoren (Nutzerverhalten; Dämmung; Größe der zu beheizenden Fläche etc.) ab... Aber es müsste doch da irgendwie eine Tendenz geben, oder?
 
Eine Kühlfunktion der Lwwp - taugt sowas?
Die Kühlfunktion unterstützt generell, das Haus im Hochsommer etwas kühler zu halten. Das funktioniert aber nur, wenn frühzeitig damit begonnen und zusätzlich sehr gut verschattet wird. 2-3 °C Differenz sollte man so hinbekommen.
Im Gegensatz zu einer SWWP bedeutet das bei einer LWWP aber immer einen entsprechenden Energieeinsatz.

Das größte Problem dabei ist aber die Luftfeuchtigkeit. Diese macht die Temperaturen so unangenehm. Und die bekommt man nur mit einer Klimaanlage aus dem Haus. Wir wollten auch erst das passive Kühlen der SWWP nutzen. Jetzt verzichten wir aber wohl darauf und legen in Abstimmung mit unserem Kältetechniker (der uns die WP verbaut) Kupferrohre für eine eventuell spätere Installation einer Klimaanlage.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Kann man den irgendwas zu den unterschiedlichen Verbrauchswerten der drei Heizsysteme sagen? Logischerweise hängt dieser von vielen Faktoren (Nutzerverhalten; Dämmung; Größe der zu beheizenden Fläche etc.) ab... Aber es müsste doch da irgendwie eine Tendenz geben, oder?
In Zahlen kannst da gar nichts fundiertes ausdrücken.
SWWP ist sicher das effektivste. Viel hängt nachher von der Planung und Auslegung ab. Eine schlecht ausgelegte SWWP mit schlecht geplanter FBH ist ineffizienter als eine gut geplante LWWP.

Sehr Pauschal würde ich sagen:

LLWP lohnt sich bei KfW55 Standard nicht (wobei bitte auch da Vorsicht, allein das KFW55 Siegel gibt keine direkte Aussage auf den Dämmstandard). Das was da an Invest einsparst verbläst relativ schnell an Verbrauch. Oder andersrum Du musst schon ein sehr, sehr gut gedämmtes Haus haben, mit sehr niedriger Heizlast, damit die LLWP sich trotz Ihrer schlechteren Effizienz lohnt. Würde für mich von vorne herein ausscheiden.

SWWP oder LWWP ist ein Rechenexempel und Überzeugungssache. Grundsätzlich ist der Invest bei SWWP ein gutes Stück höher. Dagegen steht natürlich die höhere Effizienz sowie, dass bei den aktuellen Förderungen der Unterschied etwas kleiner wird.
Solltest womöglich noch Eigenleistung bringen und Spaß daran haben und einen Ringgrabenkollektor einsetzen kriegst vielleicht ohne Aufpreis eine SWWP.
 
Kann man den irgendwas zu den unterschiedlichen Verbrauchswerten der drei Heizsysteme sagen?
Gehen wir von einem einheitlichen Haus in KFW55 Standard aus und sagen die LWWP ist der Standardwert mit 100%, dann schäte ich folgendes:

LWWP: 100%
LLWP: 200-300%
SWWP: 75%

Achtung, das sind keine gesicherten Werte, das ist einfach mal meine persönliche Einschätzung.
Wenn jemand dazu eine andere Meinung hat oder belegbare Zahlen bin ich interessiert :)

Woher meine Annahmen?

LLWP: Strom Heizt eins zu eins
LWWP: 1kWh Strom liefert 3-4 kWh Wärme
SWWP: 1kWh Strom liefer ca. 4-5 kWh Wärme

Was man daran auch sieht um so kleiner der Gesamtenergieverbrauch ist um so weniger Auswirkung hat die gewählte Wärmepumpe. Somit wird eben eine LLWP (wenn überhaupt) nur interessant, wenn der gesamte Energieverbrauch für die Heizwärme sehr gering ist (Passivhaus).

Wann sich jetzt was genau lohnt kann nur an den genauen Zahlen des einzelnen Objektes gerechnet werden, alles andere kann nur ne grobe Abschätzung sein.
 

Ähnliche Themen
18.10.2016Welche Wärmepumpe? Lüftungsanlage / LWWPBeiträge: 94
23.02.2015LWWP mit Solarthermie und Kamin? Kosten/Nutzen/SinnBeiträge: 34
07.10.2016Heizung bei kfw 55Beiträge: 58
03.06.2016Grabenkollektor SWWP oder LWWP?Beiträge: 50
13.02.2020Erfahrungen Wärmepumpe NIBE F730 - KFW55 Haus 170m²Beiträge: 49

Oben