Leichter Estrich für Fußbodenheizung gesucht - Erfahrungen?

"Estrich / Bodenbeläge / Fliesen / Parkett" erstellt 5. 10. 2018.

Leichter Estrich für Fußbodenheizung gesucht - Erfahrungen? 4.4 5 5votes
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  1. MarkusW.

    MarkusW.

    5. 10. 2018
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    Frage / Anliegen:

    Welchen Estrich soll ich nehmen?

    Hallo zusammen,

    ich hoffe Ihr könnt mir helfen, weil ich mich leider in einer Sackgasse befinde.
    Wir führen gerade eine Wohnungsaufstockung in unserem Haus durch und haben daher das Obergeschoss komplett entkernt und mit höherem Kniestock wieder aufgebaut. Als Estrich kam Trockenestrich zum Einsatz, auch diesen haben wir komplett entfernt, da wir eine Fußbodenheizung (Wasser betrieben) einbauen wollen.

    Das Haus wurde in den 80ern gebaut, leider wurde damals die Decken wohl nicht so stabil ausgeführt. Bei uns handelt es sich um eine Hohlsteindecke.

    Im Bodenaufbau, also Estrich + Fußbodenheizung + Bodenbelag liegt mein Problem, denn laut Statiker darf ich die Decke mit max. 100kg/m² für den Bodenaufbau belasten.

    Mein Plan war es zuerst eine Schicht Leichtestrich (Styropor + Zement gemischt) einzubringen, um den Boden komplett zu ebenen. Dann darauf die Fußbodenheizung und dann mit entsprechender Rohrüberdeckung Zement- oder Anhydritestrich aufzubringen.

    leider lande ich so bei einem Gewicht von ca. 120-130kg/m² für den Bodenaufbau und da streikt mein Statiker...

    Nun gibt es ja möglichkeiten durch Zusätze den Estrich "stärker" anzumischen, sodass die Rohrüberdekcung über der Fußbodenheizung herabgesetzt werden kann, aber dies habe ich bereits ausgenutzt.

    Mein Argument gegenüber dem Statiker das wir keine Fließen, sonder Klebevenyl als Bodenbelag in der gesamten Wohnung verwenden (spart ca. 23 kg/ m² Gewicht) zieht leider auch nicht.

    Nun brauche ich also eine leichtere Alternative...

    Eines ist uns noch wichtig - eine gute Trittschalldämmung nach unten. Das war auch ein Grund weshalb wir den bereits verlegten Trockenestrich entfernt hatten. Dann die Trittschaldämmung war miserabel....

    Folgendes habe ich mir überlegt und bin auf eure Meinung dazu gespannt:

    1. Ca. 80mm Leichtbauestrich aufbringen, um die nötige Bodenaufbauhöhe zu erreichen.
      Anschließend eine Dünnschichtfußbodenheizung verlegen und dann darauf den speziellen Dünnschichtestrich aufbringen. Dieser benötigt eine Rohrüberdeckung von 5-10mm.
    Frage: Hat jemand Erfahrungen damit? So wie es mir erscheint ist dieser Dünnschichtestrich verdammt teuer!

    1. Ca. 60mm Leichtbauestrich aufbringen, um die nötige Bodenaufbauhöhe zu erreichen.
      Dann eine Fußbodenheizung für Trockenestrich einbringen und dort dann den Trockenestrich drauf verlegen.
    Ich will nicht selbst mit Ausgleichsschüttung arbeiten, deshalb will ich zum Ebenen den Leichtbauestrich verlegen lassen - so habe ich dann kein Ärger mehr mit einem schiefen Boden und kann einfach nur den Trockenestrich darauf verlegen.

    Frage: Ich habe dir Befürchtung, dass die Trittschaldämmung dann wieder schlecht ist. Es gibt ja noch extra Dämmatten aus einer Art Styropor, die man dann zwischen Leichtbauestrich und Fußbodenheizung legen kann, aber ob das viel nützt?

    Generelle Frage:
    Wie sind eure Erfahrungen mit dem Leichtbauestrich (z.B. Thermozell Rapid oder Thermobound Rapid) bezüglich der Trittschaldämmung?

    Vielen Dank für die Hilfe
     
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  3. Alex85

    Alex85

    21. 07. 2016
    4.063
    1.228
    Wäre dein Problem nicht gelöst, wenn du die Unebenheiten nicht mit einer (wie auch immer gearteten) Estrichschicht ausgleichen würdest? Die scheint mir irgendwie unnötig bzw. am Ziel vorbei.
    Aufbauhöhe erreichst du auch mit EPS etc.
     
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