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sambori

Leben auf dem Dorf - tierische Besucher

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Frage: Was gewinnt hampshire damit, dass es in Eggesin Wölfe gibt? Was bringt ihm das? Warum müssen die in Eggesin aufgeklärt werden, dass es toll ist,mit Wolf zu leben, weil hampshire irgendwo in NRW das toll findet? K.
@Nordlys Es ist ja völlig in Ordnung, wenn Du eine andere Haltung zum Thema Wolf hast. Am Ende wird es einen gesellschaftlichen Konsens geben und einer von uns beiden ist damit weniger zufrieden als der Andere.

Deine Frage, was es mir brächte, ob es Wölfe in Deiner gegend gäbe ist völlig unerheblich und ungewohnt unsachlich. Mir bringt persönlich nichts ob es Eggesin überhaupt gibt oder nicht und dennoch bin ich gegen eine Zerstörung.

Wir machen uns die Welt in einer Art und Weise untertan, die permanent Lebensräume zerstört. Alle sagen sie seien für nachhaltigeren Naturschutz - aber bitte nicht vor meiner Tür, da muss alles x-fach abgesichert und „perfekt“ sein. Also wird verhindert, ausgerottet, eingegriffen was das Zeug hält. Lustigerweise haben die ängstlichen Menschen dann immer noch Angst - dann eben vor etwas Anderem. Der Wolf ist ein heimisches Tier und kann in Ko-Existenz mit uns leben. Das ist eine Frage von Willen und Organisation.

Meine Großeltern betrieben Landwirtschaft in einer Region mit wirklich gefährlichen Tieren. Der Wolf kommt auch zu uns ins Bergische, nicht weit entfernt gab es schon Sichtungen. Wir wohnen direkt am Wald. Na und? Da stellt man sich eben darauf ein.

Natürlich kann für eine Umstellung staatliche Förderung geleistet werden. Natürlich müssen sich Tierhalter umstellen - und das nicht nur wegen der Wölfe.
 
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Deine Frage, was es mir brächte, ob es Wölfe in Deiner gegend gäbe ist völlig unerheblich und ungewohnt unsachlich.
Da hat er Dich glaube ich nur als konkretes Beispiel namentlich angesprochen, weniger persönlich als Adressaten. Nach meiner Wahrnehmung war das eine allgemeine Kritik am "Salonkommunismus" der Biosupermarkt-Städter, zum Hl. St. Florian zu beten, "verschon´ meinen Wald, setzt den Wolf in Küblach (Forsthaus Falkenau, ZDF) aus, da kann er mir nicht über den Weg laufen".

Ein nichttollwütiges Wildtier meidet Menschenkontakte und begibt sich maximal unter großem Hungerdruck überhaupt in Kulturgebiete. Zur Vorwärtsverteidigung neigen im Normalfall nur Weibchen mit jungem Nachwuchs - da kann man sich informieren, zu welchen Zeiten das auf welche Arten zutreffen könnte (Schonzeiten Googeln).

Die Tiere haben nicht weniger Angst vor uns als umgekehrt: so wie der gemeine Bild-Leser meint, jeder Wolf würde beißen - hinter massakrierten Pferden steckt übrigens fast immer ein geistesgestörtes Exemplar des Homo sapiens - so glaubt umgekehrt auch der Wolf, jeder Mensch habe ein Gewehr. Wir sollten ein bißchen dankbarer für die Gabe sein, daß wir unsere Irrglauben leichter bereinigen können als der Wolf, der Bär etcetera.

Aber wie heißt es doch - wenn auch mit geringfügig anderen Worten - so schön bei Reinhard Mey: unter den Wolken, muß die Dummheit wohl grenzenlos sein ...
 
Was Du da geschrieben hast, ist der Gipfel an Arroganz.
Ich finde Menschen mit Wildtieren zu vergleichen ist ein erheblich anderes Niveau, für das mir die Worte fehlen.
Ich frage mich immer, wie es wohl zu dieser Selbstverherrlichung kommt? Ist das genetisch oder so eine Art Urinstinkt? Ist es vielleicht hormonell und betrifft vorwiegend Männer? Schließlich braucht es ja eine Gewisse Eigenliebe, um sich beim Weibchen in Szene zu setzen. Wieso denken Menschen, sie sind unvergleichlich mit anderen Tieren? Ist das vielleicht so ein religiöses Ding von wegen gottgleich?

Vielleicht verstehe ich unter Arroganz auch etwas ganz Falsches? Ich dachte, es wäre gerade die Überzeugung, dass man selbst etwas besseres ist, als seine Mitgeschöpfe. Das man ein größeres Recht hätte auf Ressourcen in irgend einer Form. Deshalb ist es für mich aberwitzig, dass ausgerechnet diejenigen, die hier die Welt für sich selbst beanspruchen und alle anderen Raubtiere verdammen wollen, ihr Gegenüber als arrogant bezeichnen.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Da brauchst gar nicht drumrum reden. Der Vergleich, Dein Vergleich, war, wer den Wolf abschiessen will, ich, der will wohl auch andere Einwanderer wie Juden oder Moslems abballern. Genau das hast Du hier in die Welt gesetzt.
 
Da brauchst gar nicht drumrum reden. Der Vergleich, Dein Vergleich, war, wer den Wolf abschiessen will, ich, der will wohl auch andere Einwanderer wie Juden oder Moslems abballern. Genau das hast Du hier in die Welt gesetzt.
Ich habe denselben Beitrag voller Irritation gelesen, aber anders verstanden. Sollte er wirklich gemeint sein wie Du ihn gerade interpretierst, teile ich Deine Empörung voll und ganz.
Ich denke / hoffe, dass die Aussage eine andere sein sollte.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Zu hampshire,
wenn Du und eine Mehrheit im Bergischen ihn da haben will, den Wolf, dann sei es so. Wir wollen ihn m.E. mehrheitlich nicht. Warum sollen wir dann deinen Willen aufgezwungen bekommen, wir vergrämen ihn dann eben oder bejagen ihn, bis er abhaut. Er gehört wahrlich nicht zu vom Aussterben befrohten Viechern, so wie Wildschweine auch nicht, so what, Paragraf eins, jeder regelt seins.
 
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