Hallo,
vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal einen Thread aufgemacht, ob es für eine gutverdienende geschiedene Frau mit einem Kind möglich wäre, den Lebenstraum eines Hauses zu realisieren. Die Antworten waren sehr nett, so lange ich auch weiterhin realistisch an diesen Traum herangehe.
Nun steht die doch sehr beschwerliche Grundstückssuche an und ich habe mich ganz schnell in der derzeitigen Realität wiedergefunden...
Ich wohne derzeit in einer Kleinstadt im Ostalbkreis ca. 65km von Stuttgart entfernt. In dieser Kleinstadt liegt der qm-Preis Grundstücke in Neubaugebieten bei ca. 250€ mit steigender Tendenz. Ich habe aktuell einen Fahrweg von ca. 15km zu meiner Arbeitsstelle. Meine Arbeitsstelle ist in einer nahen weiteren Kleinstadt und hat qm-Preise von 220€ (Vororte) nach oben offen (Innenstadt), je nach Lage. Fakt ist leider, diese Preise kann ich mir nicht leisten! Da hilft auch alles Rechnen nichts.
Je mehr ich mich umschaue, desto mehr merke ich, dass es hier ca. alle 20 bis 30 km gut ausgestattete Kleinstädte mit guter Infrastruktur und Anschluss nach Stuttgart oder Ulm gibt. Somit sind die qm-Preise auch in den Dörfern jenseits von gut und böse (i.d.R. ab 200€ pro qm). Zudem kommt das sogenannte Einheimischenmodell.
Nun wird in einem nahen Dorf mit ca. 1200 Einwohner ein Neubaugebiet ausgewiesen. Von der Umgebung her gefällt es mir. Einkaufsmöglichkeiten sind mit Auto vorhanden. Grundschule und Kindergarten wären vor Ort (man soll nie nie sagen) und eine Busanbindung zu weiterführenden Schulen für den Sohn sind gut vorhanden. Zu Hobbys muss gefahren werden, das bin ich so gewohnt und dazu auch bereit. Ich komme selbst vom absoluten Land. Der Preis liegt bei 150€ pro qm, auch hier Tendenz steigend. Für mich eigentlich die Obergrenze...
Ich überlege nun, mich für einen Bauplatz zu bewerben. Der Nachteil ist die deutlich weitere Fahrstrecke zu meinem Arbeitsplatz von ungefähr 25km. Da ich auf Lebenszeit verbeamtet bin, sehe ich kaum Notwendigkeit, das Haus wieder verkaufen zu müssen, es sei denn, mir passiert etwas und ich muss verkaufen. Dann sehe ich aber sowieso andere Probleme. Mein Sohn wird wahrscheinlich nicht zwingend in dieses Haus einziehen, wenn er erwachsen ist. Sollte er etwas erben, Glück gehabt, wenn nicht, Pech.
Wie wichtig schätzt ihr die Lage des Grundstücks ein, wenn man finanziell einfach begrenzt ist? Meine Eltern sind so vor 35 Jahren zu ihrem Haus gekommen. Weg aus dem Ballungsgebiet, rein aufs platte Land. Würdet ihr weiter draußen nach Grundstücken suchen, um euren Traum doch verwirklichen zu können? Ich bin mir einfach unsicher...
vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal einen Thread aufgemacht, ob es für eine gutverdienende geschiedene Frau mit einem Kind möglich wäre, den Lebenstraum eines Hauses zu realisieren. Die Antworten waren sehr nett, so lange ich auch weiterhin realistisch an diesen Traum herangehe.
Nun steht die doch sehr beschwerliche Grundstückssuche an und ich habe mich ganz schnell in der derzeitigen Realität wiedergefunden...
Ich wohne derzeit in einer Kleinstadt im Ostalbkreis ca. 65km von Stuttgart entfernt. In dieser Kleinstadt liegt der qm-Preis Grundstücke in Neubaugebieten bei ca. 250€ mit steigender Tendenz. Ich habe aktuell einen Fahrweg von ca. 15km zu meiner Arbeitsstelle. Meine Arbeitsstelle ist in einer nahen weiteren Kleinstadt und hat qm-Preise von 220€ (Vororte) nach oben offen (Innenstadt), je nach Lage. Fakt ist leider, diese Preise kann ich mir nicht leisten! Da hilft auch alles Rechnen nichts.
Je mehr ich mich umschaue, desto mehr merke ich, dass es hier ca. alle 20 bis 30 km gut ausgestattete Kleinstädte mit guter Infrastruktur und Anschluss nach Stuttgart oder Ulm gibt. Somit sind die qm-Preise auch in den Dörfern jenseits von gut und böse (i.d.R. ab 200€ pro qm). Zudem kommt das sogenannte Einheimischenmodell.
Nun wird in einem nahen Dorf mit ca. 1200 Einwohner ein Neubaugebiet ausgewiesen. Von der Umgebung her gefällt es mir. Einkaufsmöglichkeiten sind mit Auto vorhanden. Grundschule und Kindergarten wären vor Ort (man soll nie nie sagen) und eine Busanbindung zu weiterführenden Schulen für den Sohn sind gut vorhanden. Zu Hobbys muss gefahren werden, das bin ich so gewohnt und dazu auch bereit. Ich komme selbst vom absoluten Land. Der Preis liegt bei 150€ pro qm, auch hier Tendenz steigend. Für mich eigentlich die Obergrenze...
Ich überlege nun, mich für einen Bauplatz zu bewerben. Der Nachteil ist die deutlich weitere Fahrstrecke zu meinem Arbeitsplatz von ungefähr 25km. Da ich auf Lebenszeit verbeamtet bin, sehe ich kaum Notwendigkeit, das Haus wieder verkaufen zu müssen, es sei denn, mir passiert etwas und ich muss verkaufen. Dann sehe ich aber sowieso andere Probleme. Mein Sohn wird wahrscheinlich nicht zwingend in dieses Haus einziehen, wenn er erwachsen ist. Sollte er etwas erben, Glück gehabt, wenn nicht, Pech.
Wie wichtig schätzt ihr die Lage des Grundstücks ein, wenn man finanziell einfach begrenzt ist? Meine Eltern sind so vor 35 Jahren zu ihrem Haus gekommen. Weg aus dem Ballungsgebiet, rein aufs platte Land. Würdet ihr weiter draußen nach Grundstücken suchen, um euren Traum doch verwirklichen zu können? Ich bin mir einfach unsicher...
ypg schrieb:
[...]
Sag mal, von wo holst Du Deinen 6-Jährigen nachts ab?Ich denke mal, Sie sieht sich dort schon wohnen und in knapp 10 Jahren ist es dann soweit! 🙂C
Camille198424.02.19 23:44Ich habe tatsächlich schon ein paar Zukunftsszenarien durchgespielt.
Mein 6-jähriger schläft noch oft bzw. kommt noch oft in mein Bett, den hol ich nachts höchstens mit den Füßen aus meinem Gesicht .
Mein 6-jähriger schläft noch oft bzw. kommt noch oft in mein Bett, den hol ich nachts höchstens mit den Füßen aus meinem Gesicht .
M4rvin schrieb:
Ich denke mal, Sie sieht sich dort schon wohnen und in knapp 10 Jahren ist es dann soweit! 🙂So wird es sein 🙂
Camille1984 schrieb:
den hol ich nachts höchstens mit den Füßen aus meinem Gesicht .Das kommt mir irgendwie bekannt vor...allerdings hoffe ich, dass meine Tochter das in 5 Jahren dann doch nicht mehr macht..Zur Lage: ich würde primär nach dem sozialen Umfeld gucken. Wie ist die Altersstruktur im Ort, gibt es ausreichend andere Kinder, sodass du deinen Sohn nicht zwangsweise immer zu Verabredungen fahren musst usw.
Der Weg zur Arbeit muss so sein, dass es dich auf Dauer nicht total nervt...aber es ist ja nicht unbedingt blöd nicht so nah dran zu wohnen (bist du Lehrerin? Dann erst recht)
Camille1984 schrieb:
Da mein Klientel allerdings ein Einzugsgebiet von 75km in jede Himmelsrichtung hat,Lehrst Du an einer Berufs- oder Sonderschule ?https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/