Kühlen im Sommer mit LWWP, FBH und/oder Lüftungsanlage?

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A

AnNaHF79

Hallo,

derzeit ist für unser EFH der Verbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Fußbodenheizung sowie einer Lüftungsanlage von Pluggit geplant.

Nun steigen aktuell ja erfreulicherweise die Temperaturen und in unserem aktuellen Altbau wirds schon jetzt ordentlich warm. Klar, das EFH wird (hoffentlich) besser gedämmt sein und nat. wird für eine ordentliche Verschattung gesorgt werden, aber dennoch könnte es im Sommer aufgrund der großen Glasflächen doch sehr warm werden.

Nun überlegen wir ob wir doch noch für eine Klimatisierung sorgen sollten; Optionen scheint es verschiedene zu geben:

a) Verbau einer anderen LWWP die reversibel ist; gekühlt werden würd dann über die FBH; wie viel Kühlung darüber erreicht werden kann ist mir nicht ganz klar und ein Tauwächter wohl auch Pflicht
b) Verbau der Lüftungsanlage mit Erdwärmepumpe um kühlere Zuluft zuführen zu können
c) "Vorschaltung" einer echten Klimaanlage vor die Lüftungsanlage?
d) Verbau einer "echten" Klimaanlage mitsamt Gebläsekonvenktoren

d) scheidet aus Kostengründen aus; taugt a), b) oder c) etwas uns ist für "kleines" Geld zusätzlich zu haben; a) und b) erscheinen am praktikabelsten...

Zu b) gäbe es von Pluggit auch entsprechende Lösungen (Produkte: SWT180 und GTC); k/A wie teuer/effizient.

Zu a) gäbe es von Stiebel wohl entsprechende Lösungen; k/A wie teuer/effizient; hier besteht v.a. auch Bedenken dass man lediglich einen "Kältesee" am Boden erhält, es aber nicht generell kühler im Raum wird?

Meinungen?

Danke.
 
A

Alex85

Passive Kühlung funktioniert und hat niedrige Betriebskosten. Es ist aber natürlich keine Klimaanlage. Kältesee am Fußboden ist nicht von der Hand zu weisen, aber durch Lüftung hast du eh Konvektion im Raum. Habs bei Freunden erlebt und das funktioniert.
Erdwärmetauscher für zentrale Lüftungsanlage ist auch ne gute Sache.

Jede seiner Optionen kostet ab 3T€ aufwärts
 
R

ruppsn

Bei b) aber aufpassen was das für eine Lösung ist. Da gibt es unterschiedliche Varianten. Die eine verwendet echten Sole-Wärmetauscher, die andere führt die Zuluft nur durch eine lange unterirdische Leitung, was aufgrund von Kondensat zur Verkeimung führen kann.
Daran denken das frühzeitig zu entscheiden, damit die Sole-Leitung gleich verlegt werden kann, wenn die Grube noch offen ist - spart Erdarbeiten.
Ich würde, wenn überhaupt, zur Sole-Lösung greifen.
So ganz entschieden hab ich mich da aber auch noch nicht.
 
A

AnNaHF79

Scheint als seien wir uns zumindest einig dass man eher Richtung a) aktive Kühlung über reversible LWWP und FBH oder b) passive Kühlung mittels Erdwärmetauscher über Lüftungsanlage gehen sollte; c) oder d) scheidet wohl wirklich eher aus.

Könnte man a) auch mit einem Erdwärmetauscher ausstatten statt aktiv zu kühlen?
Vermutlich nicht mit einer reinen LWWP sondern nur mit einer Sole, richtig?

Die Frage ist was davon beidem besser ist oder ob man gar beides kombinieren kann und sollte?
 
R

ruppsn

Könnte man a) auch mit einem Erdwärmetauscher ausstatten statt aktiv zu kühlen?
Vermutlich nicht mit einer reinen LWWP sondern nur mit einer Sole, richtig?
Gute Frage, ich weiß es nicht. Bei SWWP bekommst Du den Erdwärmetauscher systembedingt ja gleich mit. Entsprechend ist die Kühlfunktion verglichen mit der einer LWWP auch leistungsfähiger. Ob das spürbar ist, weiß ich nicht. Ich bin auch gerade am Grübeln, ob ich die Kühlfunktion bei der LWWP nicht abwähle und die Kostenersparnis in den Sole-Wärmetauscher der KWL investiere. Vorteil der KWL Lösung ist ja nicht nur das Kühlen der Aussenluft im Sommer, sondern auch das Vortemperieren eben jener Luft im Winter, was ein Vorheizregister überflüssig machen kann.

Vielleicht kann ja jemand aus Erfahrung mitteilen, mit welcher Lösung „besser“ zu kühlen ist, wenn man vor die Wahl gestellt wird entweder LWWP mit Kühlfunktion oder KWL mit Erdwärmetauscher.
 
A

Alex85

Schau doch mal nach der Kälteleistung beider Systeme.

Vorheizregister für KWL hab ich eh abgewählt, laut Erfahrungsberichten springt dies eh nie an und mit Enthalpie läuft die Anlage wohl bei noch niedrigeren Temperaturen weiter. Zudem ist es als Zubehör erhältlich und leicht nachrüstbar.
 

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