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ᐅ Kühlen im Sommer mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und/oder Lüftungsanlage?

Erstellt am: 21.04.18 16:39
A
AnNaHF79
Hallo,

derzeit ist für unser Einfamilienhaus der Verbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, einer Fußbodenheizung sowie einer Lüftungsanlage von PLUGGIT geplant.

Nun steigen aktuell ja erfreulicherweise die Temperaturen und in unserem aktuellen Altbau wirds schon jetzt ordentlich warm. Klar, das Einfamilienhaus wird (hoffentlich) besser gedämmt sein und nat. wird für eine ordentliche Verschattung gesorgt werden, aber dennoch könnte es im Sommer aufgrund der großen Glasflächen doch sehr warm werden.

Nun überlegen wir ob wir doch noch für eine Klimatisierung sorgen sollten; Optionen scheint es verschiedene zu geben:

a) Verbau einer anderen Luft-Wasser-Wärmepumpe die reversibel ist; gekühlt werden würd dann über die Fußbodenheizung; wie viel Kühlung darüber erreicht werden kann ist mir nicht ganz klar und ein Tauwächter wohl auch Pflicht
b) Verbau der Lüftungsanlage mit Erdwärmepumpe um kühlere Zuluft zuführen zu können
c) "Vorschaltung" einer echten Klimaanlage vor die Lüftungsanlage?
d) Verbau einer "echten" Klimaanlage mitsamt Gebläsekonvenktoren

d) scheidet aus Kostengründen aus; taugt a), b) oder c) etwas uns ist für "kleines" Geld zusätzlich zu haben; a) und b) erscheinen am praktikabelsten...

Zu b) gäbe es von Pluggit auch entsprechende Lösungen (Produkte: SWT180 und GTC); k/A wie teuer/effizient.

Zu a) gäbe es von Stiebel wohl entsprechende Lösungen; k/A wie teuer/effizient; hier besteht v.a. auch Bedenken dass man lediglich einen "Kältesee" am Boden erhält, es aber nicht generell kühler im Raum wird?

Meinungen?

Danke.
A
Alex85
15.08.18 15:58
Ich sehe da keinen signifikanten Zusammenhang. Die Begrünung mag wie eine weitere Dämmschicht wirken, also verzögernd, aber sie kühlt ja nicht im eigentlichen Sinne. Darunter hast du ja noch mal 15-20cm Dämmung, ggf. sogar stellenweise mehr (Gefälledämmung).
Glaube nicht da jetzt ne Deckenkühlung gekauft zu haben.
A
arnonyme
15.08.18 16:08
Wenn man Beitrag 19 zugrunde nimmt, kann man schon von kühlender Wirkung sprechen.
Man müsste halt das Dach bewässern, wenn es längere Trockenperioden geben sollte.
A
Alex85
15.08.18 16:09
arnonyme schrieb:
Wenn man Beitrag 19 zugrunde nimmt, kann man schon von kühlender Wirkung sprechen.
Man müsste halt das Dach bewässern, wenn es längere Trockenperioden geben sollte.

Blöd nur, dass die Kälte durch Verdunstung gegen 20cm Dämmung stehen.
A
arnonyme
15.08.18 16:15
Richtig, aber wenn die Wärme durch Verdunstung gar nicht erst in dem Maße entsteht, heizt sich das Haus immerhin weniger auf, als ein Haus ohne Begrünung.

Häuser heizen sich in der Regel von oben nach unten auf.
M
micric3
06.06.19 18:13
Wie sind eure Erfahrungswerte nach einem guten Jahr mit der Kühlfunktion eurer Wärmepumpe?
S
sla83
06.06.19 21:09
Also unsere Erfahrung ist sehr positiv. Es bringt bei uns 2-3 Grad Unterschied. Das einzige, was noch nicht so wirklich passt, ist die Temperatur über die Etagen. Wir haben ja keine Einzelraumsteuerung. Im Winter ist das super, im Sommer führte das dann mal
zu Decken abends auf der Couch unten, damit es oben angenehm war. Wir lassen die jetzt tagsüber über den Photovoltaik Strom laufen, auch wenn es nur 2-3kw/h letztes Jahr je Tag waren. Falls die Kontrollierte-Wohnraumlüftung es dann mal nicht schafft, noch kurz die Klima zur Entfeuchtung, aber die lief wahrscheinlich ganze 4 Stunden letzten Sommer. Wir haben im Spitzboden über dem Schlafzimmer aber auch Fußbodenheizung, das hat mit Sicherheit einen Effekt nach unten.
begrünungdämmungverdunstung