Kostencheck Fundament Gartenhaus 4x4

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WilderSueden

WilderSueden

Ich hatte ursprünglich geplant unser Gartenhaus auf einer durchgehenden Bodenplatte aufzustellen und die auch selbst zu machen. Beim genaueren Planen habe ich festgestellt dass das genau die Zwischengröße ist die nicht mehr so einfach händisch zu machen ist, aber irgendwie zu klein um extra einen Bagger zu mieten, Beton im halbleeren LKW-Mischer kommen zu lassen. Deshalb habe ich unseren GU angefragt was er für eine 4x4m Bodenplatte verlangen würde und der ruft 2960€ plus Mehrwertsteuer also knapp 3500€ auf. Ist das ein üblicher Preis wenn man das machen lässt? Ich hätte jetzt mit ca der Hälfte gerechnet

Umfang wäre das Komplettpaket, also Fläche vorbereiten, frostfreie Gründung, 25cm Stahlbetonplatte. (Ein bisschen arg luxuriöse für ein Gartenhaus, aber ich hatte nur 4x4 für ein Gartenhaus spezifiziert)
 
G

graurock

ich habe gerade Ähnliches realisiert, ein Fundament selber gemacht. Nicht für ein Gartenhaus sondern für eine Hebebühne. 3x4 Meter. Materialkosten ca. 300€ wir waren zu dritt und haben ca. 5 Stunden gebraucht.
 
S

Strahleman

Habe hier im Garten rund 4 m² Fundament für Mauern und Treppen angelegt. Hat wegen der Form etwas gedauert und mich 440 Euro gekostet. Für eine einfache Grundfläche braucht man alleine nicht mehr als 3 Tage (einen Tag schaufeln, einen Tag Schotter einbringen, einen Tag betonieren). Kosten sollten beim Selbstbau nicht viel mehr als 800 Euro sein (60cm Frostschutz + 20cm Betonfundament).

Habt ihr eine Betontankstelle o.ä. in der Umgebung? Ich habe mir einen Teil des Betons und den gesamten Schotter im Big Bag anliefern lassen, nachdem ich keine Lust hatte, noch einmal 40 Sack Trockenbeton beim Hornbach zu verladen ind anzumischen. Und preislich hat es sich trotz 49 Euro Anfahrtskosten auch nichts genommen.
 
S

Smialbuddler

Mal anders herum gefragt: Warum braucht deine Gartenhütte eigentlich überhaupt eine Bodenplatte? Hast du damit etwas besonderes vor?

Wenn nicht, sind Punktfundamente vollkommen ausreichend. Die machst du leicht selbst.

Bodenplatten sind material- und preisintensiv. Und das CO2 für den Beton will man sich gar nicht ausrechnen.
 
WilderSueden

WilderSueden

Mal anders herum gefragt: Warum braucht deine Gartenhütte eigentlich überhaupt eine Bodenplatte? Hast du damit etwas besonderes vor?
Wenn ich das richtig gesehen habe, wird im allgemeinen für größere Häuser und bei Lehmboden eigentlich eine Bodenplatte empfohlen. Man hätte sich dann auch den Fußboden sparen können.

Meine ursprüngliche Überlegung war etwa so:
- bei 3-4 cbm Beton will man nicht mehr unbedingt selbst anmischen wegen Zeitaufwand und die Materialmengen an Zement sind auch schon grenzwertig um das noch im Baumarkt abzuholen (3cbm -> 1,4 Tonnen)
- Beton anfahren lassen ist doof wegen Mindermengenzuschlag für halb volle LKW Mischer
- die Erdarbeiten dafür sind auch schon etwas an der Grenze um das noch ohne Minibagger zu machen
- dito beim Material für den Unterbau
- der GU hätte eh einen Bagger da und lässt Beton fürs Haus anfahren, also mal anfragen

Kosten sollten beim Selbstbau nicht viel mehr als 800 Euro sein (60cm Frostschutz + 20cm Betonfundament).
Ja, das war auch so meine Schätzung für die Materialkosten, eventuell noch was für den Bagger. Da der GU eh alles vor Ort hat und kein Problem mit Mindermengen war die Erwartung dass der dann bei etwa dem doppelten raus kommen würde.

Mittlerweile bin ich auch am überlegen ob die einfachste und günstigste Lösung nicht ein Fundament aus Gehwegplatten in einem Rahmen aus Randsteinen wäre (habe da von Hornbach ein gutes Video dazu gesehen). Ich muss auch noch nicht endgültig entscheiden was ich als Fundament mache, ich muss mich nur entscheiden ob ich das vom GU mit machen lasse wenn er die Bodenplatte vom Haus betoniert.

Eine Überlegung war halt auch dass wenn die Bodenplatte schon fertig ist, ich dann diesen Sommer schon mal das Gartenhaus aufstellen kann. Dann hätte man zum Einzug schon einen Platz für Fahrräder, etc und müsste das nicht den halben Winter vor dem Haus rumstehen lassen. Wobei ich mir da jetzt noch überlegt habe dass ich das Fundament auch vielleicht diesen Sommer mal machen kann wenn die Handwerker im Innenausbau sind. Da ist nur noch die Frage ab wann so ein Haus denn richtigen Strom und Wasser hat...
 
S

Smialbuddler

Wenn ich das richtig gesehen habe, wird im allgemeinen für größere Häuser und bei Lehmboden eigentlich eine Bodenplatte empfohlen. Man hätte sich dann auch den Fußboden sparen können.
Finanziell kommt dich der Holzfußboden sehr sicher deutlich günstiger als auch nur der Materialpreis der Bodenplatte.
Und Empfehlungen im Netz sind halt meist sehr pauschal. Unser gesamtes Wohnhaus hat z. B. keine Bodenplatte ;-) Es kommt rein auf deine konkreten Nutzungspläne an. Wie sind die denn?
 
WilderSueden

WilderSueden

Genutzt werden soll es als Abstellraum für Fahrräder, Gartengeräte, Winter/Sommer-Reifen. Dazu wollte ich noch eine kleine Werkbank reinmachen um mein Werkzeug unterzubringen und als Platz zum Ski wachsen, Fahrrad reparieren und kleine Bastelprojekte.
Ist also jetzt nichts was eine extreme Belastung auf die Bodenplatte bringen würde. Wobei man dazu sagen muss dass unser B-Plan vorsieht dass Nebengebäude wie das Haus einzudecken sind, also in unserem Fall Ziegel. Die bringen schon auch noch Gewicht mit. Deshalb habe ich recht lange gesucht bis ich eines gefunden habe das die Dacheindeckung verträgt und werde mir voraussichtlich eins von GSP Blockhaus bestellen. 45mm Blockbohlen
 
M

motorradsilke

Wenn ich das richtig gesehen habe, wird im allgemeinen für größere Häuser und bei Lehmboden eigentlich eine Bodenplatte empfohlen. Man hätte sich dann auch den Fußboden sparen können.

Meine ursprüngliche Überlegung war etwa so:
- bei 3-4 cbm Beton will man nicht mehr unbedingt selbst anmischen wegen Zeitaufwand und die Materialmengen an Zement sind auch schon grenzwertig um das noch im Baumarkt abzuholen (3cbm -> 1,4 Tonnen)
- Beton anfahren lassen ist doof wegen Mindermengenzuschlag für halb volle LKW Mischer
- die Erdarbeiten dafür sind auch schon etwas an der Grenze um das noch ohne Minibagger zu machen
- dito beim Material für den Unterbau
- der GU hätte eh einen Bagger da und lässt Beton fürs Haus anfahren, also mal anfragen


Ja, das war auch so meine Schätzung für die Materialkosten, eventuell noch was für den Bagger. Da der GU eh alles vor Ort hat und kein Problem mit Mindermengen war die Erwartung dass der dann bei etwa dem doppelten raus kommen würde.

Mittlerweile bin ich auch am überlegen ob die einfachste und günstigste Lösung nicht ein Fundament aus Gehwegplatten in einem Rahmen aus Randsteinen wäre (habe da von Hornbach ein gutes Video dazu gesehen). Ich muss auch noch nicht endgültig entscheiden was ich als Fundament mache, ich muss mich nur entscheiden ob ich das vom GU mit machen lasse wenn er die Bodenplatte vom Haus betoniert.

Eine Überlegung war halt auch dass wenn die Bodenplatte schon fertig ist, ich dann diesen Sommer schon mal das Gartenhaus aufstellen kann. Dann hätte man zum Einzug schon einen Platz für Fahrräder, etc und müsste das nicht den halben Winter vor dem Haus rumstehen lassen. Wobei ich mir da jetzt noch überlegt habe dass ich das Fundament auch vielleicht diesen Sommer mal machen kann wenn die Handwerker im Innenausbau sind. Da ist nur noch die Frage ab wann so ein Haus denn richtigen Strom und Wasser hat...
Letzteres ist doch egal, du kannst doch Baustrom und Bauwasser mitnutzen.
Ich würde das auch schon vorher machen, wenn du die Gelegenheit hast.
Für ein Gartenhaus würde ich aber nicht so eine aufwendige Bodenplatte fertigen, sondern für die Wände 8er Bordsteine als Fundament und dann innen pflastern. Frostfrei gründen ist dafür nach meiner Erfahrung nicht nötig.
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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