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ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung Lüftungsanlage - maximale Rohrlängen - Folgen?

Erstellt am: 11.02.19 10:33
R
Reini1234
h komme gerade von meiner Baustelle und habe das Gefühl, dass die Ausführung meiner Kontrollierte-Wohnraumlüftung in eine ganz falsche Bahn läuft.

Ausgangssituation:
Eigentlich wollte ich das Gewerk Lüftungsanlage komplett vergeben ohne mich großartig damit zu beschäftigen. Es wurde beim Sanitärmensch eine Wolf CWL 400 mit 50x140cm Flachkanal in Auftrag gegeben. Die Firma hat dann beim Kellerbau die Ventile für die Kellerräume in die Filigrandecke instaliert und ein paar Meter Rohr nach oben stehen lassen. Diese sollten dann weiter in die Installationsebene des Holzständer Haus weitergeführt werden bis in den Spitzboden.
Vor kurzem wurde mir angeboten doch die restlichen Rohre selber zu verlegen auf Regie, welches wir auch annahmen.

Das Gerät hängt im Spitzboden an der Giebelwand über dem Bad. Die beiden Luftverteiler direkt davor. Von dort aus werden alle Zu- und Abluftventile im Haus angesteuert. Alle Flachkanäle sind so weit angeschlossen, die Fort- und Außenluft noch nicht.

Der Installateur kam ein paar mal vorbei, schaute kurz ob alles passt und fertig. Ich bekam dann immer mehr das Gefühl das alles pi mal Daumen gemacht wurde und wunderte mich noch, dass es offenbar keine Richtlinien oder ähnliches gab. Ich bekam dann vor kurzem das Lüftungskonzept, welches ich mir jetzt mal geanuer zu Gemüte geführt habe.

Dort ist von einer Mindest- und Maximalrohrlänge von 5-15m die Rede. Die 5m habe ich eingehalten, die maximale Länge wird aber für die Kellerräume gnadenlos überschritten:

KG Zimmer Abluft 12,50m
KG Zimmer Zuluft 20,00m
KG Hauswirtschaft Abluft 17,00m
KG Flur Zuluft 15,80m
KG Versorgung Abluft 13,30m
KG WC Abluft 8,50m

Was genau verursacht eine zu lange Leitung? Schafft das der Ventilator dann nicht mehr? Ich könnte vielleicht den langen 20m Strang noch mal rausziehen und über eine Bodenführung ein paar Meter einsparen, die 15m Grenze werde ich aber nicht erreichen. Allein hier sind 4 Biegungen.
Bringt es war die wesentlich kürzere Abluft mit der Zuluft zu tauschen?

Weitere Sachen die mir aufgefallen sind:

-Wir haben keine festen Bögen zur Verfügung gestellt bekommen und uns alles zu recht gebogen. Gerade der 90 Grad Übergang von Boden zu Wand sieht dann wie auf den Bildern aus. Durch den Knick wird das Rohr etwas eingedrückt, welche Folgen kann das verursachen?


Grüne, flexible, gewellte Kunststoffschläuche/Rohrleitungen auf Holzboden, mit Befestigungsband.


Im Anhang noch mein Lüftungskonzept


Scan eines Gebäudedaten-Dokuments mit Luftdichtheit und Lüftungsmaßnahmen.
Dr Hix13.02.19 10:47
Im Nachhinein betrachtet hilft dir der letzte Beitrag wohl irgendwie auch nicht weiter

Worauf ich hinauswollte: Mit manchen faulen Kompromissen muss man leben, aber man sollte darauf achten insgesamt nicht zu viele davon anzusammeln. Für dich heißt das: Dort nachbessern, wo es ohne unvertretbar hohen Aufwand möglich ist.

Wenn es Flachkanal sein muss, okay. Aber dann würde ich an deiner Stelle mal prüfen, ob ich den/die Verteiler nicht zentraler verbauen kann. Das setzt aber natürlich wieder ein dickeres (180mm) Rohr zwischen Kontrollierte-Wohnraumlüftung und Verteiler voraus (irgendwo noch Platz für einen Steigschacht, oder ne abgehängte Decke?)

Bei den Luftmengen noch mal nachrechnen und wenn es dabei bleiben sollte, mal über einen anderen Hersteller mit größeren Geräten nachdenken.

Und ganz generell: Die Ventile müssen nicht zwingend in die hintereste Raumecke, oder unbedingt an die Decke. Das ist so eine Vorgabe, die Viele scheinbar sklavisch befolgen und allein deshalb für tausende Euros höhere Geschosse bauen, die sie dann für weitere Tausender wieder abhängen lassen. Man kann auch wunderbar oberhalb der Tür einen Wandauslass setzen.
M
MayrCh
13.02.19 14:56
Dr Hix schrieb:
Man kann auch wunderbar oberhalb der Tür einen Wandauslass setzen.
Naja, über der Tür ist jetzt nicht direkt optimal für die Raumdurchströmung, Stichworte Kurzschluss Überstromöffnungen. Weitwurfdüsen stehe ich mal eher skeptisch gegenüber, Wurfweite/Strömungsgeräusche ist ein schönes Spannungsfeld.
Dr Hix13.02.19 17:58
Habe ich auch lange Zeit geglaubt. Die Suchmaschine mit "Luftbewegungen in frei durchströmten Wohnräumen" füttern.

Daraus zitiert:
Über die Luftbewegungeninnerhalb der einzelnenRäume bestehen auch unter Fachleuten oft unklare oder gar falsche Vorstellungen. So ist die Meinung weit verbreitet, dass die Zu- und Abluftdurchlässe im Raumgrundriss zwingend gegenüberliegend anzuordnen seien, damit der Raum gleichmässig durchströmt wird. In verschiedenen Forschungsprojekten konnte jedoch nachgewiesen werden, dass Wärme- oder Kältequellen (Personen, Fenster, Heizkörper, Beleuchtung, Apparate) und Personenbewegungen im ganzen Raum zu einer gleichmässigen Durchmischung führen, unabhängig von der Lage der Durchlässe. Einzig deren Höhenlage ist von Bedeutung, indem die Abluft in Deckennähe gefasst werden sollte.

Aber selbst wenn man das anzweifelt, stellt sich aus meiner Sicht immer noch die Frage, ob es am Ende nicht völlig egal ist, weshalb genau die Raumluftqualität suboptimal ausfällt. Ob das nun an mangelhafter Durchströmung liegt, oder an einer wegen ihrer Lautstärke heruntergeregelten Anlage - es bleibt sich gleich.
In ersterem Fall erreicht man aber in jedem Fall die geringeren Durchverluste und spart signifikant bei der Installation.
verteilertür