KNX im EFH für moderne LWWP notwendig?

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Zuletzt aktualisiert 07.12.2022
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KNX im EFH für moderne LWWP notwendig?

  • Ja, das ist einfach zu overloaded, brauchst du als 0815-Endanwender nicht

    Stimmen: 31 60,8%
  • Auf garkeinen Fall! KNX brauchst du wenn du ein smartes zuhause willst!

    Stimmen: 20 39,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    51
Mycraft

Mycraft

Moderator
Macht das die LogicMachine OOTB? Ansonsten ist "smart" erst genau dann...
Ja die LM ist schon ein mächtiges Werkzeug...

Krasse Ausbaustufe die du mit KNX realisiert hast, Respekt!
Im Prinzip ist das wie ich es habe mit KNX in jedem Haus realisierbar. Ja sicher ich habe hier und da eigene Algorithmen aber es geht noch viel viel mehr. Irgendwo habe ich das schon geschrieben ich habe z.B. nicht einmal Tunable White Leuchten.

Man kann nur hoffen, dass das Logikmodul und/oder das Netzteil nicht kaputt geht.
Wäre auch kein Problem, sollte das Netzteil abrauchen würde sofort ein redundantes einspringen ist nämlich parallel dazu eingebaut. Aber das was drin ist funktioniert bis jetzt ohne Fehler seit 1999.

Bei Logiken ist es auch nicht schlimm da alles verteilt ist und somit bei Ausfall eines Geräts nur ein kleiner Block an Funktionen fehlen würde. Einmal gegen neu austauschen Parameter übertragen und schon funktioniert wieder alles.

Bei lediglich 8 Tastern wird es glaub ich schwer alles zu schalten.
Nein wie gesagt sind sogar eigentlich zu viel.

Dass man alles immer schalten muss ist ein großer Irrtum. Das muss man nur wenn man eben keine andere Möglichkeit hat sprich man eine konventionelle Verkabelung hat oder diese mit fernbedienbaren Relais ausgerüstet hat.+

Die Tastsensoren in der Küche und auch Bad z.B. wurden seit nem Jahr oder so gar nicht angerührt. Ist ja eins der komfortablen Dinge an einem Smarthome...man muss nicht alles immer selbst erledigen und lässt die Technik für sich arbeiten.

Hast du denn in jedem Raum die Möglichkeit auch manuell das Licht anzumachen, die Rollläden zu steuern usw.?
Es ist alles komplett von mehreren Stellen intuitiv und einzeln steuerbar. Aber eben nicht aus jedem Zimmer da solche Räume wie HAR, Flur, Gäste-WC gänzlich ohne Taster sind.

Da nicht notwendig und wurden in den letzten 9 Jahren nicht vermisst weder von den Bewohnern noch von den Gästen. Aber ja anfangs wunderten sich die Gäste weil diese nichts machen mussten und alles von allein funktioniert hat.

Automatik schön und gut, finde aber man sollte es immer noch auch von Hand steuern können.
Frag dich doch mal selbst, warum sollte man z.B. im Gäste-WC den Rollladen manuell steuern wollen? Oder das Licht oder auch im HAR. Oder im Treppenhaus das Licht. Soll es doch angehen wenn man reinkommt und ausgehen wenn man wieder weg ist. Dafür sind keine Taster notwendig.

Ansonsten lässt sich das ganze Haus stationär am Touchscreen aus der Diele oder dem Hauptschlafzimmer komplett überwachen und steuern. Und sonst nichtlokal geht es eben von jedem tragbarem Gerät mit einem Browser.

Wenn du damit die Notfallbedienung meinst, diese geht immer per Hand aus dem HAR im Unterverteiler. Da kann man die Aktoren wenn man muss per Hand so schalten wie man das möchte.

Darf man fragen wie viele Stunden in deine Konfig geflossen sind?
Das kann man nicht mehr beziffern. Das ist einfach so gewachsen. Aber vielleicht ne Woche am Anfang immer so nach der Arbeit und dann insgesamt noch sporadisches Feintuning über 6 Monate.

KNX ist alles mehr oder weniger drag&drop also nachdem man ein Grundgerüst geschaffen hat muss man im Prinzip nur fertige Bausteine und Funktionen zusammenklicken. Das macht man dann so nebenbei, wenn einem was neues einfällt oder man ein neues Gerät gekauft hat und das einpflegt.
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Meinst du wirklich? Also mir wäre das jetzt für den ersten Schritt zuviel.
Ist bei mir ja auch nicht alles sofort entstanden. Angefangen wurde auch mit den einfachsten Logiken und ist dann immer mehr geworden und immer weiter gewachsen.

Niemand hat gesagt, dass das in einem Schritt bzw. dem ersten Schritt so sein muss. Selbst professionell geplante und installierte Anlagen wachsen manchmal über die Jahre, was die softwareseitigen Funktionen angeht. Private KNX-Systeme wachsen erst Recht, weil der Privatanwender zu Beginn in 99% der Fälle die möglichen Funktionen nicht mal ansatzweise überblickt. Im privaten Wohnungs- bzw. Hausbau gibt es auch seltenst das Budget, dass ein Installateur oder Systemintegrator auch nur in die Nähe des Machbaren kommt. Aber genau das ist ja auch der Reiz, dass man aus tausenden Produkten von mehreren hundert Herstellern frei wählen kann, um kreativ zu werden
FULL ACK!

Eine absolut treffende Beschreibung der Situation. Ich glaube das muss ich mir merken und hoffe ich darf zitieren. Sehr gut ausformuliert.

Da komme ich wieder zur (nahezu) Ursprungsfrage: Macht es im EFH denn Sinn ohne grenzenlose Ressourcen und Kompetenzen in Programmierung das überhaupt umzusetzen? Ich meine, ok nehmen wir ich starte Basic und will es sukzessiv angehen, hab aber keine Kompetenz in Programmierung und auch nicht Geld ohne Ende. Was nun?
Nun es macht Sinn, wenn man eben mehr will als die fernbedienbaren Schalter und Lichter etc. und man kann klein anfangen und die Anlage weiter vergrößern mit der Zeit. Man muss eben von vornherein die ganze Verkabelung machen(auch wenn diese teilwesie dann noch in den Dosen schlummert) und sich die zukünftige Sensorik überlegen. Wenn man diese nicht gleich stemmen kann, dann kann man ja immer nach und nach was dazufügen. Ein Grundgerüst Mus aber eben vorhanden sein.

Meine Ressourcen sind z.B. auch bei weitem nicht grenzenlos, aber ja ich habe hier und da sparen können da ich z.B. die komplette Softwareseite selber gemacht habe. Diese ist aber im KNX wie schon gesagt mehr oder weniger fertige Bausteine, dropdown Menüs und Eingabefelder. Mit einer „Programmierung“ im Sinne von Quellcode etc. hat KNX nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Teemoe86

Um das Thema noch einmal aufzugreifen...
Ich habe mich die letzten Tage auch sehr mit KNX auseinander gesetzt. Aus einem "naja schön wärs, aber brauchen tut man es nicht" wurde ein "wenn möglich, dann auf jeden Fall umsetzen".

Ich denke für den Anfang z.B. an Glastaster mit z.B. den 6 Schaltern (+2. Ebene noch einmal 6) und Raumtemperatur- und Lichtsensor.
Rollläden über KNX steuern, Fensterkontakte ggf., kein Standard 230V Licht mehr, sondern nur noch 24V und teils dimmbar. Dazu ein paar geschaltete Steckdosen. Statt pro Raum 1 Kabel, werden es dann halt ggf. 2 mit 5 oder 7 Leitern. Das würde doch funktionieren, oder? Bei 5 Leitern, könnte man 2 Steckdosen schaltbar machen und die weiteren dauerhaft geschaltet - bei 7 dann sogar 4 schaltbare? Die Distanz zwischen den einzelnen Dosen wäre ja (abgesehen von der Leitungsdimensionierung) egal - die Leiter würde man einfach so lange weiterführen, bis man an der zu schaltenden Dose wäre?
Bei den genannten Punkten bleibt der Preis auch noch einigermaßen in Grenzen. Bus an alle möglichen Stellen legen etc. muss man natürlich ebenso vorsehen.
Gerade beim letzten Punkt habe ich noch keine schönen Beispiele gesehen, wie andere das handhaben. Also wie lange die Busleitungen werden und wo man sie überall hinbringt. Wand/Decke (mittig/Ecken/Türen) etc. und wie viel Meter dabei dann draufgehen in etwa. Eher mit Verstärkern arbeiten oder komplett separate Leitung etc.

Sehr spannend das Thema! Programmierung werde ich selber machen, ist ja doch sehr logisch alles und nachvollziehbar. Mit etwas Hirnschmalz werde ich das zu 100% hinbekommen und noch ausbauen wollen in Richtung weiterer Logiken.

Angedacht war von mir auch durchaus CO2 Sensoren und Präsenzmelden. Doch gerade diese beiden Sensoren kosten ja teils doch schnell mal pro Sensor 220€.
Natürlich kann man mit den beiden dann auch viel umsetzen - gerade die Lüftungsanlage je nach Raumklima laufen zu lassen klingt sehr sehr interessant. Auch auf Druckschalter zu verzichten, z.B. im Bad, finde ich sehr nett. Jedoch treibt das bei 220€ je Sensor wahnsinnig den Preis in die Höhe.
1x Präsenzmelder = 90€ bis 120€ z.B. für das untere Bad oder HAR, da ist ein Standard-Lichtschalter deuuutlich günstiger - mal sehen, wie in so einer Situation die Argumentation zur Freundin hin aussieht. 10€ zu 90€.

Bedenken habe ich auch, wie gut die Präsenzmelder einen im Raum erkennen, wenn man sich nicht bewegt - z.B. TV guckt oder ruhig am Tisch sitzt.
Optimal weiß das System in einer größeren Ausbaustufe irgendwann, in welchem Raum die Personen drin sind. Somit kann man prima "22 bis 06 Uhr, keine Person mehr unterwegs, sondern im Bett, dann werden alle Rollläden runtergefahren, außer im Schlafzimmer" umsetzen. Am liebsten würde ich nun schon allmöglichen Krams bestellen und damit rumspielen.. dauert alles noch viel zu lange.

Bei den CO2 Sensoren - hier wäre es genial, wenn der Glastaster z.B. ebenso den Sensor direkt dabei hätte. Pro Raum einen CO2-/Luftfeuchtigkeits-Sensor, wären HAR, Bad EG, Wohn-Esszimmer, Küche, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer 2, Bad2, Gästezimmer, direkt 9 Sensoren - ohne Verkabelung alleine 1900€ für nur diese Sensoren. 1235€, wenn man die Sensoren mit von der BAFA gefördert bekommt. Hier wünschte ich, dass gerade diese Sensoren ein gutes Stück günstiger wären.
 
Tarnari

Tarnari

Ist nicht eigentlich das SZ genau der Raum, bei dem der Rollladen runter gehen soll, wenn man gemeinsam ins Bett
 
T

Teemoe86

Hehe.. kommt immer drauf an. Bei uns ist es meist eher so, dass wir aktuell (ohne Lüftungsanlage) das Schlafzimmer vor dem Schlafen noch offen haben, damit frische Luft rein kommt. Erst nach dem Lüften wird dann das Fenster und der Rollladen geschlossen. Wie es dann mit der Lüftungsanlage ist, wird man sehen.
 
Zuletzt aktualisiert 07.12.2022
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