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juergen-sz

Klinker: Olfry Glasgow oder Wienerberger Dresden

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Hallo zusammen,

wir stehen gerade vor der Entscheidung bzgl. unserer Klinkerauswahl.
Zur Auswahl stehen die Olfry Glasgow Glatt und die Wienerberger Dresden.

Welchen würdet ihr mir empfehlen bzgl. Optik und Qualität?

Vielen Dank im Voraus!
 
Weder noch. Anthrazite Töne sind mE auf dem absteigenden Ast, ein endlich endender Trend.

Aber das ist einfach eine Geschmacksfrage. Speer gibts einen Preisunterschied?
 
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- Das Objekt ist wichtig, dazu werden hier keine Angaben gemacht ....

- wie ist die Umgebung ?

- je dunkler der Stein, desto kleiner wirkt das Objekt

- würde auch darauf achten , wie sieht es generell mit Nachlieferung aus, ist er lange im Programm etc.

- guck dir Referenzen an...ein Klinker am Objekt sieht nochmal anders aus.

- ich persönlich würde heute eine *Engobe* vermeiden, gut ist es , wenn der Stein durchgefärbt ist
 
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- ich persönlich würde heute eine *Engobe* vermeiden, gut ist es , wenn der Stein durchgefärbt ist
Die Motivation ist hier wohl, die Störung des Farbbildes durch Abplatzungen zu vermeiden. Dagegen gebe ich zu bedenken, daß eine Engobierung nicht nur eine minderwertigere Färbung (im Sinne von nur die Oberfläche erfassend, gesehen vor dem Hintergrund der tiefer wirkenden Durchfärbung) sein kann, sondern auch eine fachgerechtere Färbung: der Vorteil liegt eben darin, daß dieser offensichtliche Bug eben andererseits auch ein Feature ist. Der farbgebende Zuschlag erfaßt hier nur die Oberfläche, läßt also den Kern des Steines davon unbehelligt, auf seine Struktur zu wirken. Schließlich soll eine Beimengung ja nicht die Qualität des Materials verwässern. Denn, vergessen wir nicht: anthrazitfarbene Tone kommen natürlich nicht vor. Ein entsprechend durchgefärbter Klinker bräuchte also eine Beimengung, die entweder ihre Farbe an das Material abgibt, oder dessen Farbe im Brennprozeß verändert. Für ersteres wirkte es wohl wie eine Art Lebensmittelfarbe (nur färbend aber nicht konsistenzverändernd), im zweiten Fall hingegen wirkte die chemische Reaktion auch auf die Qualität der Struktur des Materials. Eine Deckfärbung statt einer Durchfärbung ist also keineswegs stets Billigheimerei zwecks Produkten im Preissegment für Kassenpatienten, sondern kann durchaus auch fachlich geboten sein, wenn sich kein ausreichend schwach reaktives Färbemittel findet - was tendenziell um so mehr der Fall ist, wie der Kunde eine naturferne Farbe wünscht. Natürliche Tone aus Vorkommen auf unserem Planeten sind nun einmal im wesentlichen im Braunspektrum verortet. Anthrazite Tone mag es auf dem Mond geben, aber die sind für den hiesigen Baustoffhandel unerreichbar ;-)
 
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