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ᐅ Klimatisierung: Welcher ist der Königsweg

Erstellt am: 15.06.17 20:50
H
Hausbauer1
Hallo zusammen,

ich bin ja ein wenig hitzegeschädigt. Ich habe bislang immer in Wohnungen gelebt, die sich im Sommer ziemlich extrem aufgeheizt haben und das obwohl tagsüber möglichst maximal beschattet wurde und nachts kräftig stoßgelüftet. Vorbei die schönen Zeiten der Kindheit im Souterrain, wo es selbst im Hochsommer im Schlafzimmer angenehm kühl war.

Lange Vorrede kurzer Sinn; sowas möchte ich im Eigentum natürlich nicht haben. Daher ist Klimatisierung ein wichtiges Thema. Und meine Frage ist, was ist der beste Weg, auch im Hochsommer angenehme Temperaturen zu haben?

Ich habe gelesen, dass man mit einer Wärmepumpe auch über die Fußbodenheizung kühlen kann, wobei der Effekt relativ gering sein soll. Auch soll man die Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung auch mit Klimatisierung kombinieren können, wobei auch hier natürlich relativ enge Grenzen gesetzt sind. Zuguterletzt bleibt noch die herkömmliche Splitklimaanlage, die sicher schön kühlt, aber auch gut Strom verbraucht. In Kombination mit Solaranlage auf dem Dach sollten hier die Stromkosten aber noch in Grenzen zu halten sein, da im Sommer ja sowieso sehr viel Strom bereitsteht, den man eigentlich nicht verbrauchen kann.

Was ist jetzt aus Kosten- und Komfortgesichtspunkten vorzuziehen? Evtl. macht ja auch irgendeine Kombination Sinn, zum Beispiel Kühlung mit Wärmepumpe über Fußbodenheizung und Klimatisierung über Kontrollierte-Wohnraumlüftung - zwei mal etwas Kühlung reicht vielleicht in Kombination. Wer hat Erfahrungen und kann Wissen und Ansichten beisteuern?

Euer
HB1
H
Hausbauer1
29.06.17 13:58
merlin83 schrieb:
Folgendes habe ich für mich überlegt:

1: Dieser Sommer war noch nicht richtig heiß. Der letzte war es auch nicht. Vor zwei und drei Jahren hatten wir über Tage hinweg fast 40 grad. Dann reden wir mit den Leuten die gut gedämmt haben wieder - da gibts nichtmehr zu dämmen, sondern die Hitze ist einfach drin und kann dann ohne Klima nur noch teilweise rausgelüftet werden. Das dicke Dämmmauerwerk hilft dann aber die gespeicherte Hitze länger abzugeben.

2: Decken- oder Bodenkühlung schafft nur kleine Temperaturschwankungen (auch wegen Kondenswasser das sich nicht bilden darf). Daher bringt es zu wenig, wenn das Haus regelmäßig offen steht.

3: Kühlen über Lüftung geht nicht, weil Luftmenge viel viel viel zu wenig.

4: Klima kostet Strom, das ist richtig. Folgendes kann dabei gerechnet werden, dass eine 10kw Anlage ausreicht für Schlafzimmer, 2 x Kinderzimmer und Wohnzimmer. Die 10 kw werden aber grob mit einem Wirkungsgrad von 4 gerechnet. Dem hinzu kommt ein Gleichzeitigkeitfaktor von durchschnittlich ca. 0,4 (das heisst nur 40% Auslastung weil selten alle zuhause sind). Wenn ich jetzt 1000 Betriebsstunden rechne komme ich auf:

1000h x 10kw : 4 Wirkungsgrad x 0,4 Gleichzeitigkeitsfaktor = 1000kw x 0,21 Euro = 210 Euro im Jahr -> das sind also weniger als 20 Euro im Monat. Was bist du bereit bei 40 grad für ne kühle Hütte auszugeben?

5: Die 1.000Stunden enthalten Heizphasen. Der nächste Vorteil einer Klima ist, dass diese nicht nur schnell und effektiv kühlt, sondern auch schnell und effektiv heizt.

Die Anlage kostet bei uns knapp EUR 9.000 brutto.

Jederzeit wieder!

Das wäre es mir aber wohl wert. Es ist teilweise im Sommer so, dass ich mich freue, wenn das Wetter schlecht ist, weil dann endlich mal wieder die Bude abkühlt. Das ist doch unschön. Und werde würde da nicht bereit sein, mal 10 - 15 Euro für einen guten Nachtschlaf zu zahlen. Ganz davon abgesehen ist es auch in den Wohnräumen angenehmer.
M
matte
01.07.17 09:55
Mycraft schrieb:
Same here...wir zahlen real eher das vierfache


Könntest du das etwas näher ausführen bitte? Ich kann mir nämlich irgendwie nicht vorstellen, dass du 800€ Stromkosten Im Jahr nur für die Klimaanlage hast...
Ich komme da auf ungefähr 100€/Jahr und Inneneinheit.

Ich tendiere momentan dazu, Klimageräte im Schlafzimmer und Büro mit einer gemeinsamen Außeneinheit zu verbauen, zusätzlich dann eventuell noch ein separates Gerät im Wohnzimmer mit eigener Außeneinheit.

Hast du die Klimaanlage in den Bus eingebunden?
Mycraft01.07.17 10:09
Wir haben viele Südfenster und bei einem warmen Berliner Sommer kommen da schon an die 800 zusammen...die Anlage läuft ja dann durch...es lohnt ja nicht die auszuschalten und das Haus wieder aufheizen zu lassen (wenn man z.B. nicht zu Hause ist) denn man will ja zum Abend wieder ein kühles Haus.

Die Anlage ist unidirektional am Bus...sprich ich kann Sie über den BUS steuern, bekomme aber von der Anlage selbst keine Statusmeldungen. Aber durch den Stromverbrauch und die Temperaturen sieht man ja am BUS ob die Anlage läuft oder nicht...
M
matte
01.07.17 10:14
Danke für die Info. Wundert mich dann aber doch etwas. Arbeitet ihr mit außen liegender Verschattung? Welche Klimageräte hast du verbaut?
Wie viele Inneneinheiten sind in Betrieb bei~800€/a?

Danke für die Hilfe.
S
Steffen80
01.07.17 10:28
Na ich bin gespannt wie das mal bei uns ist. Die Kosten sind mir aber Schnuppe Jedes Innenteil hat ein KNX Modul und hängt direktional am Bus
M
merlin83
01.07.17 20:44
Die 10kw Außeneinheit von Mitsubishi versorgt bis zu 4 Inneneinheiten. Da würde also in vielen fällen ein Außengerät reichen. Bei uns 3 x Schlafzimmer und 1 X Wohnzimmer. Büro ginge nur mit erheblichen Mehrkosten .
außeneinheitklimaanlageklimageräteschlafzimmerwohnzimmerinneneinheiten