Klick-Vinyl - Welche Wärmedämmung?

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Moin zusammen,

wir sind gerade dabei unseren Bodenbelag auszusuchen. Zur Zeit tendieren wir zum Klick-Vinyl.

Ich frage mich gerade ob es einen Belag gibt, welcher tatsächlich ein wenig die Kälte abhält?
Ich habe keine Fußbodenheizung (Gas-Heizkörper). Darüber hinaus haben wir einen 120cm "hohen" Kriechkeller. Jetzt frage ich mich ob die Füße zu kalt werden wenn der Klick-Vinyl verlegt ist?!

Die Vorbesitzerin hatte diverse Läufer/Teppiche etc... Und ich bin nie Barfuß im Haus herumgegangen. Von daher weiß ich nicht wie es sich verhält.

Oder würde es im Fall von kalten Füßen eher Sinn ergeben, die Decke des Kriechkellers zu dämmen?

Ich weiß... Alles sehr theoretisch... Aber die Frage kam gerade so in mein Kopf...
 
Danke für den Hinweis.

Den Klick-Vinyl den wir im Blick haben, hat bereits eine Korkschicht integriert. Mal sehen ob das so ok ist.

Meint Ihr den vorhandene Kriechkeller (nicht geheizt und mit kleinen Fenstern) ist eher Kältefördernt?
Ich mein, einerseits kommt keine Kälte direkt von der "Bodenplatte" an unseren Fußboden. Andererseits ist es unten im Keller ja generell Kühl.
 
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KlaRa

Moderator
Hallo "Farilo".
Das Problem mit einem Bodenbelag lösen zu wollen ist und bleibt unbefriedigend! Richtig ist Dein Gedanke, an der kalten Seite eine Wärmedämmung anzubringen. Auch wenn es sich in einem Kriechkeller unangenehm arbeiten lässt, dann ist diese Vorgehensweise dennoch der technisch richtige Ansatz.
Was geschieht bei einem Bodenbelag?
Nun, durch Korkeinlage etc. wird letztendlich der Wärmedurchlasswiederstand erhöht. Die Kälte des Untergrundes entzieht der (nackten) Fußsohle langsamer die Wärme, was als "fußwarm" wahrgenommen wird.
Je geringer die Temperaturdifferenz (bei einer Wärmedämmug an der Kellerdecke), desto angenehmer wird das mental empfunden, da die Gesamtfläche des Fußbodens ja als kalte Fläche für Abkühlung sorgt.
Also ist der Weg über einen entsprechenden Bodenbelag etwas, um zu beschwichtigen und kleinzureden, doch es ist kein echter Lösungsweg, da das corpus delicti (die Kältebrücke des Fußbodens) nicht beseitigt wird!
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Gruß: KlaRa
 
Hallo "Farilo".
Das Problem mit einem Bodenbelag lösen zu wollen ist und bleibt unbefriedigend! Richtig ist Dein Gedanke, an der kalten Seite eine Wärmedämmung anzubringen. Auch wenn es sich in einem Kriechkeller unangenehm arbeiten lässt, dann ist diese Vorgehensweise dennoch der technisch richtige Ansatz.
Was geschieht bei einem Bodenbelag?
Nun, durch Korkeinlage etc. wird letztendlich der Wärmedurchlasswiederstand erhöht. Die Kälte des Untergrundes entzieht der (nackten) Fußsohle langsamer die Wärme, was als "fußwarm" wahrgenommen wird.
Je geringer die Temperaturdifferenz (bei einer Wärmedämmug an der Kellerdecke), desto angenehmer wird das mental empfunden, da die Gesamtfläche des Fußbodens ja als kalte Fläche für Abkühlung sorgt.
Also ist der Weg über einen entsprechenden Bodenbelag etwas, um zu beschwichtigen und kleinzureden, doch es ist kein echter Lösungsweg, da das corpus delicti (die Kältebrücke des Fußbodens) nicht beseitigt wird!
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Gruß: KlaRa
Ok. Ich sollte also an der Decke des Kriechkellers, welcher zumindest 1,10m "Höhe" hat, dämmen. Ok.

Gibt es dafür eine Generallösung? Sprich, ein Dämmprodukt welches dafür geeignet ist? Oder ist das auch wieder ein Dschungel für sich?
 

KlaRa

Moderator
Ja, das wird wieder ein "Dschungel".
Denn zunächst muss einmal aufgrund der Art der Deckenkonstruktion, ihrer Dicke, ob mir oder ohne Stahlbewehrung errechnet werden, welche Dicke die Dämmung haben muss, damit sie überhaupt funktioniert. Die Vorgaben der EnEV in der aktuellen Ausgabe sind hier zwingend bei Umbauten einzuhalten!
Dann ist die Frage nach der Art der Deckenoberfläche, ob gewölbt, fest oder absandend, mit Vertiefungen oder glatt, zu klären. Denn eine großformatige Plattenware könnte man an gebogenen Gewölbedecken nicht anbringen.
Letztendlich steht noch die Frage nach der Dampfbremse im Raum. Damit es später der Keller nicht zur Tropfsteinhöhle wird, wenn die Feuchtigkeit aus dem warmen Wohnraum im Querschnitt der Decke kondensiert und nach unten abfließt.
Wir stellen fest: das ist kein Thema für den Heimwerker. Hier muss gerechnet und geplant werden, ansonsten ist das Geld, welches man für die nicht funktionierende Konstruktion einsetzte, genauso verloren wie die Zeitaufwendungen, die man in die Umsetzung investierte!!
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Gruß: KlaRa
 

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