Schon mal vorab:
Ja, ich würde das selbst niemandem empfehlen und ja ich weiß, dass eine CM-Messung erfolgen muss, da das die einzig wirklich valide Methode zum Messen der Restfeuchte ist.
Und ja ich weiß, wir belehren gerne hier im Forum, aber ich bitte euch das kurz abzulegen und mir zu folgen.
Unser CA-Fließestrich (Alpha-Halphydrat) wurde am 26.07.23 gelegt. Anschließend waren die Fenster drei Tage zu und das Haus wurde nicht betreten. Danach haben wir begonnen täglich mehrmals stoß zu lüften. Immer mit hx Diagramm im Auge um die tiefstmögliche rel. Luftfeuchte im Haus passend zu den Außenverhältnissen zu erreichen.
Nach drei Wochen begann das Funktions/Belegreifeheizen. Die Vorlauf-Temperatur wurde schrittweise erhöht und nach 5 Tagen für insgesamt weitere 14 Tage bei 50° gehalten. Anschließend wurde die Temperatur langsam auf 21° verringert.
Danach habe ich mit einem elektrischen Messgerät (ja, ungenau) eine Restfeuchte von <0,2% ermittelt. Soweit sehen also zumindest die Indizien gut aus.
Dann hatten wir für rund 4 Wochen keine Heizung mehr, aber haben trotzdem (wieder optimal nach hx Diagramm) gelüftet. Seit letzter Woche haben wir nun wieder eine Heizung, die mit 21° läuft.
So viel zu den Informationen.
Folgende Problematik:
Wir müssen vor Weihnachten einziehen, da wir unsere Mietwohnung schon kündigen mussten und die Tilgung beginnt. Heißt, wir könnten uns das sowieso nur noch bedingt leisten. Wäre quasi unmöglich.
Ab Ende nächster Woche legen wir Klick-vinyl schwimmend. Wineo 600 rigid. Jetzt nehmen wir mal an, ich würde keine CM-Messung machen. Was ist das Schlimmste, was uns passieren kann, bzw. hat hier jemand Erfahrungen dazu? Fußleisten würden wir vorher weglassen und erst in ein paar Wochen montieren. Auch würden wir nur die nötigsten Räume wie Schlafzimmer & Wohküche belegen.
Und nochmal, ich würde selbst niemandem dazu raten, aber wir haben jetzt leider keine wirkliche Wahl mehr…
Ja, ich würde das selbst niemandem empfehlen und ja ich weiß, dass eine CM-Messung erfolgen muss, da das die einzig wirklich valide Methode zum Messen der Restfeuchte ist.
Und ja ich weiß, wir belehren gerne hier im Forum, aber ich bitte euch das kurz abzulegen und mir zu folgen.
Unser CA-Fließestrich (Alpha-Halphydrat) wurde am 26.07.23 gelegt. Anschließend waren die Fenster drei Tage zu und das Haus wurde nicht betreten. Danach haben wir begonnen täglich mehrmals stoß zu lüften. Immer mit hx Diagramm im Auge um die tiefstmögliche rel. Luftfeuchte im Haus passend zu den Außenverhältnissen zu erreichen.
Nach drei Wochen begann das Funktions/Belegreifeheizen. Die Vorlauf-Temperatur wurde schrittweise erhöht und nach 5 Tagen für insgesamt weitere 14 Tage bei 50° gehalten. Anschließend wurde die Temperatur langsam auf 21° verringert.
Danach habe ich mit einem elektrischen Messgerät (ja, ungenau) eine Restfeuchte von <0,2% ermittelt. Soweit sehen also zumindest die Indizien gut aus.
Dann hatten wir für rund 4 Wochen keine Heizung mehr, aber haben trotzdem (wieder optimal nach hx Diagramm) gelüftet. Seit letzter Woche haben wir nun wieder eine Heizung, die mit 21° läuft.
So viel zu den Informationen.
Folgende Problematik:
Wir müssen vor Weihnachten einziehen, da wir unsere Mietwohnung schon kündigen mussten und die Tilgung beginnt. Heißt, wir könnten uns das sowieso nur noch bedingt leisten. Wäre quasi unmöglich.
Ab Ende nächster Woche legen wir Klick-vinyl schwimmend. Wineo 600 rigid. Jetzt nehmen wir mal an, ich würde keine CM-Messung machen. Was ist das Schlimmste, was uns passieren kann, bzw. hat hier jemand Erfahrungen dazu? Fußleisten würden wir vorher weglassen und erst in ein paar Wochen montieren. Auch würden wir nur die nötigsten Räume wie Schlafzimmer & Wohküche belegen.
Und nochmal, ich würde selbst niemandem dazu raten, aber wir haben jetzt leider keine wirkliche Wahl mehr…
M
motorradsilke26.11.23 21:56xMisterDx schrieb:
Kann wohl passieren, wenn man den Estrich falsch behandelt, also zum Beispiel beim aktuellen Wetter einfach die Fenster alle auf Kipp und dann 3 Wochen nicht mehr hinfahren.
Aber ob der Estrich geschüsselt hat oder nicht, lässt sich ja einfach prüfen. Lange Wasserwaage nehmen und von der Wand aus in den Raum legen. Wenn das eben ist, wo soll sich da noch was setzen? 😉Warum gibt es Setzrisse in neuen Häusern? Weil es sich setzt. Und darum setzt sich auch der Estrich. Oder die Wände. Oder das Dämmmaterial darunter wird noch etwas zusammengedrückt?
Wir hatten super geraden Estrich, da hatte nichts geschüsselt. Trotzdem hat sich der Boden teilweise gesenkt. Unterschiedlich in den Räumen. Hab gerade im Flur Stücke zwischen Fliesen und Sockelfliesen neu versilikont, weil es einen Spalt gab. Waren aber nur ca. 2 m. Ist in den anderen Räumen auch teilweise. Im Hauswirtschaftsraum z.B. dort, wo das schwere Regal mit den Getränken usw. steht.
X
xMisterDx27.11.23 12:27Oder weil gepfuscht wurde... Setzrisse in neuen Häusern sind kein Naturgesetz. Wird natürlich gerne so verkauft, das weiß ich 😉
motorradsilke schrieb:
Warum gibt es Setzrisse in neuen Häusern? Weil es sich setzt. Und darum setzt sich auch der Estrich. Oder die Wände.Wenn sich alles setzt, aber eine schwimmend auf Dämmschichten gelagerte Estrichscheibe schüsselt oder senkt sich nur in den Randbereichen ab.Das ist trocknungsbedingt und hängt mit dem Estrich-Bindemittel zusammen.
Aber wenn sich massive Bauteile eines relativ neuen Objektes, auch Wohnobjekte, setzen, dann ist das ein Zeichen für einen nicht ausreichend verdichteten Baugrund.
Alte Gebäude setzen sich eher als neue Objekte, da wir dabei das Umfeld des Baugrundes beachten müssen.
Jeder in den Baugrund eingebrachte Fremdkörper (z.B. ein Keller eines Hauses) kann zu einer Umleitung der Grundwasserströme führen.
Auch die Verdichtung des nachbarlichen Baugrundes durch schwere Baustellenfahrzeuge.
Aber bei Estriche ist tatsächlich ein "setzen" der Estrichscheibe in Fachkreisen nicht bekannt!
Möglicherweise reden wir ja in dieser Hinsicht doch von "Rückschüsseln" eines Estrichs, wie es der Fachterminologie entspräche?
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Gruß: KlaRa
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