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ᐅ KfW 55 oder doch nur Energieeinsparverordnung - Gas und möglichst keine Belüftung?

Erstellt am: 16.02.18 10:23
S
Sony70
Hallo liebe Forumsmitglieder.

Wir werden im September mit dem Hausbau beginnen und haben bereits einen Vertrag mit dem Bauträger abgeschlossen für ein KFW 55 Haus mit zentraler Belüftung und Luftwärmepumpe.

Nun kam jedoch vorgestern noch mal die Frage auf - nachdem wir die Erkenntnis erlangen, dass Dunstabzugshaube nur mit Umluft und nicht mit Abluft installiert werden kann (wg. der Belüftungsanlage und dem entstehenden Unterdruck durch den Dunstabzugshaube-Abluft), ob wir nicht doch ein Haus, so wie früher bauen, also nicht so dicht, dass wir eine Belüftungsanlage benötigen und mit Gas. Wollten wir eigentlich anfangs auch, aber der Vertriebsmann beim Bauträger hat uns davon abgeraten. Da die Häuser so dicht wären heutzutage brauchen wir die Belüftung. Davon gibts dann wieder trockene Luft und man muss hier wieder Vorkehrungen treffen. Auch die Luftwärmepumpe ist teuer, frisst viel Strom bzw. ist man abhängig vom Strompreis und ist durch die viele Elektronik sehr anfällig für Störungen. Geht Sie kaputt ist mit hohen Wiederanschaffungskosten zu rechnen.

Nun habe ich gestern mit dem zuständigen Bauleiter bei dem Bauträger telefoniert. Hier haben wir diese Frage auch diskutiert. Er meinte, er würde sein privates Haus auch ohne Belüftung und mit Gas oder Ölheizung bauen. Nun stellt sich die Frage: Darf man dies heutzutage mit Energieeinsparverordnung 2016 überhaupt noch oder komme ich durch deren Vorschriften wieder zu solch einem dichten Haus, dass ich Belüftung machen muss? Dann stellt sich die Frage, ob ich was spare unterm Strich, wenn ich eben von der Luftwärmepumpe auf Gas switche, da ich hier ja wieder den Innenkamin benötige.

Stimmt es, dass ich bei Gas auf jeden Fall Solarthermie machen muss am Dach oder gibt es noch die Alternative, das Haus dichter zu machen (wobei wir dann natürlich wieder Belüftung brauchen).

Ich danke Euch jetzt schon für Euren Rat

Liebe Grüße
Sony
Mycraft17.02.18 12:27
Du brauchst bei Gas keinen Kamin, sondern einen LAS (Luft-/Abgassystem im Volksmund: Schornstein) Dieser ist nicht schwieriger und nur marginal kostenintensiver als eine Rohrbelüftung(Abwasser) über das Dach.

Somit sind hier keine größeren Kosten zu erwarten.

Du benötigst aber einen Gasanschluss+Zähler und dieser liegt je nach Versorger gerne bei 3 TSD aufwärts je nach Entfernung etc.
Sony70 schrieb:
ob wir nicht doch ein Haus, so wie früher bauen, also nicht so dicht,

Nicht falsch verstehen, aber diese Aussage ist pure Unkenntnis. Egal was du für ein Haus baust vor allem wenn es die KFW-Anforderungen erfüllen soll. Es wird so dicht sein wie eine Plastiktüte oder mangelhaft in der Ausführung und dann eben nicht so dicht.
Sony70 schrieb:
(was kostet es denn mehr mit Feuchtigkeitsrückgewinnung)

Etwa 1000, aber ich würde heutzutage nicht ohne Feuchterückgewinnung bauen wollen.
Sony70 schrieb:
hier Kfw55 hinzubekommen oder brauchen wir dazu die ST?
Da kann dir nur der Energieberater vom GÜ oder ein unabhängiger helfen. Die ST ist natürlich der Weg des geringsten Widerstands für alle.
11ant17.02.18 13:36
Sony70 schrieb:
wir können den KfW-Kredit nicht beanspruchen und bekommen auch die extra 5000 Zuschuss nicht.
Mehraufwandsdeckend ist dieser Betrag ohnehin nicht, und daher nur ein Bonbon, wenn man KfW55 erfüllende Maßnahmen zufällig sowieso vorhat. Wegen der Förderung den Standard anzustreben, halte ich für Quatsch. In meinen Augen sind KfW55-Angebote von Bauträgern primär ein Verkaufsargument mit der Botschaft "heute schon einen künftigen Standard einhalten = höhere Wertstabilität erzeugen". Der Bauherr / Hauskäufer soll die romantische Vorstellung haben, sein Häusle rascher abzubezahlen, weil er so viel weniger an die Stadtwerke abdrücken müßte.
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tomtom7918.02.18 11:12
11ant schrieb:
Diesen Schluss vollziehe ich nicht nach: den gleichen Steuerbefehl kann doch auch das Eingeschaltetsein der Haube bewirken.
Naja und die Luft die die Abzugshaube raussaugt bekommt sie von wo? Deswegen ist eine Kopplung an das Fenster richtig.
R
Rumbi441
13.03.18 20:18
Zwar etwas offttopic:
Wir sind gerade dabei eine Wohnung zu planen/kaufen.
Energieeinsparverordnung 2014, kein KFW mit Wärmerückgewinnung. Der Bauträger meint in diesem Zusammenhang, dass eine Umluftanlage völlig ausreicht ggf. gar weggelassen werden kann, weil die Anlage die nötige Luft wegbekommt.

Ist das richtige oder alles nur Humbug?
K
Kekse
14.03.18 06:08
Kochwrasen besteht im Wesentlichen aus Feuchtigkeit, Gerüchen und Fett. Diese drei Bestandteile müssen irgendwo hin. Feuchtigkeit kann die Lüftungsanlage problemlos rauslüften, für Gerüche braucht sie ggf.. natürlich länger als ein Wrasenabzug, das ist aber kein Problem; wenn euch das nervt, könnt ihr ganz klassisch das Fenster öffnen. Das Fett wird sich allerdings nicht rauslüften lassen und sich stattdessen auf diversen Oberflächen absetzen und da verharzen, wenn ihr es nicht zeitnah wieder wegputzt. Dagegen hilft auch eine (gute) Umlufthaube, die mit ihrem Aktivkohlefilter auch gleich die Gerüche reduziert.

Ich werde eine Umlufthaube kaufen, derzeit haben wir Abluft und ich finde es unglaublich nervig, immer das Fenster öffnen zu müssen (auch bei -20 Grad). Ganz auf Wrasenabzug verzichten würde ich aber nicht.
E
Evolith
14.03.18 07:42
Wir kochen bisher ohne eine Abzugshaube. Geht super. Nach dem Kochen wird halt mal über die umliegenden schränke gewischt. Irgendwann gibt es dann mal eine ordentliche.
Also Fenster auf und bisschen putzen und gut ist. Deswegen würde ich nie auf meine geliebte Lüftung verzichten.
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