Hallo zusammen,
wir sind gerade am Ende unserer Werksplanung angelangt und ich hätte noch eine wichtige Frage, bevor wir die Bemusterungs- und Werksplanung abschließen.
Folgende Situation:
Zur besseren Dämmung des Wohnraumbereichs im Kellers haben wir noch ein Paket für die Innendämmung der Außenwände im Keller hinzugebucht. In der angehängten Zeichnung sieht man die Bereiche, die nun eine solche zusätzliche Innendämmung (53mm) aufweisen.
Das Paket enthält:
Zur besseren Verständlichkeit habe ich zudem eine Skizze des Kellers hinzugefügt.
Meine Frage wäre:
1. ist diese zusätzliche (nicht ganz billige) Dämmmaßnahme von innen sinnvoll/notwendig oder reicht die bestehende Perimeter-/ Sohlendämmung aus? Die beiden Wohnräume sind lediglich Hobbyräume aber diese werden voraussichtlich 2-3 Mal in der Woche (jeweils über mehrere Stunden) genutzt.
2. habt ihr bessere Vorschläge hinsichtlich des Innenwand-Ausbaus? / Würde es hier auch ausreichen, einfach für die Elektrik Schlitze in die Betonwand zu Klopfen und diese dann zu verspachteln/tapezieren?
Vielen Dank vorab für Eure Tipps und Hinweise.
Grüße
wir sind gerade am Ende unserer Werksplanung angelangt und ich hätte noch eine wichtige Frage, bevor wir die Bemusterungs- und Werksplanung abschließen.
Folgende Situation:
- wir lassen ein Fertighaus mit Fertigkeller bauen
- der Keller hat eine doppelschalige Außenwand mit 20cm Dicke
- zusätzlich werden die Kellerwände von außen mit einer 100mm Perimeterdämmung versehen (WLS035)
- unter die Kellersohle kommen 120mm Dämmung (WLS040)
- die Räume Keller(1) und Keller2 sollen als Wohnraum genutzt werden
- der Raum Keller(1) wird eine Fußbodenheizung, der Raum Keller2 eine Infrarotheizung haben
- der Kellerflur ist über die Kellertreppe zum EG nach oben hin offen und wird ebenfalls über eine Fußbodenheizung beheizt
- zudem haben wir eine Belüftungsanlage (Keller1: Zuluft, Keller2: Zuluft, Waschküche: Abluft)
- im EG ist fast der gesamte Wohnraumbereich ebenfalls offen (ohne Türen)
Zur besseren Dämmung des Wohnraumbereichs im Kellers haben wir noch ein Paket für die Innendämmung der Außenwände im Keller hinzugebucht. In der angehängten Zeichnung sieht man die Bereiche, die nun eine solche zusätzliche Innendämmung (53mm) aufweisen.
Das Paket enthält:
- 40mm Polystyrol-Dämmplatten (Sandwichplatten)
- 125mm Rigipsplatten
- Im Kellerflur werden laut Angebot auf den Innenwänden lediglich Rigipsplatten verbaut (außer Außenwand hinter Kellertreppe - dort ebenfalls Sandwich+Rigips)
Zur besseren Verständlichkeit habe ich zudem eine Skizze des Kellers hinzugefügt.
Meine Frage wäre:
1. ist diese zusätzliche (nicht ganz billige) Dämmmaßnahme von innen sinnvoll/notwendig oder reicht die bestehende Perimeter-/ Sohlendämmung aus? Die beiden Wohnräume sind lediglich Hobbyräume aber diese werden voraussichtlich 2-3 Mal in der Woche (jeweils über mehrere Stunden) genutzt.
2. habt ihr bessere Vorschläge hinsichtlich des Innenwand-Ausbaus? / Würde es hier auch ausreichen, einfach für die Elektrik Schlitze in die Betonwand zu Klopfen und diese dann zu verspachteln/tapezieren?
Vielen Dank vorab für Eure Tipps und Hinweise.
Grüße
L
ludwig88sta04.01.20 13:07Subwoofer schrieb:
Nr. 1 macht Perimeterdämmung 100mm rundherum. Plus 80mm unter der Sole.
Nr. 2 will eine Innendämmung 100mm um und unter den Kellerflur machen.
Nr. 3 schreibt lediglich etwas von Wanddämmung 5mm Bitumenplatten
Nr. 4 gibt 2-Fachen Bitumenanstrich als Dämmung an.Gefühlsmäßig würde ich auch in deiner Reihenfolge wählen (und die 4. "Dämmung" ist wohl echt ein schlechter Witz, denn Bitumenanstrich schützt vielleicht vor Wasser, aber nicht sonderlich vor Wärmeverlust). Die Außendämmung / Perimeterdämmung ist mMn zu bevorzugen. Kann man ja auch 150mm machen um einen besseren U-Wert zu erreichen. Ist halt auch ne Geldsache dann.
Ja das sehen wir ähnlich. Leider haben wir wenig Ahnung von einer preislichen Größeordnung (bzw. Man lässt und im Ungewissen beim Preis pro qm). So kann uns der GU natürlich Mondpreise präsentieren, wenn wir ihn mit einer Perimeterdämmung konfrontieren. Wir werden auf jedenfalle noch einiges an Gesprächpunkten haben.
Siehe mein Posting #16
Vollkommen falsche Reihenfolge, die ihr da durchzieht.
1) Energieberater (oder wer auch imme diese Aufgabe wahrnimmt) erstellt den vorläufigen Wärmeschutznachweis. Darin sind Dämmstärken und -qualitäten festgelegt und mit dir sowie dem Architekten abgestimmt.
2) Architekt erstellt LV/Ausschreibung mit in 1) ermittelten Dämmstärken und -qualitäten
3) Rohbauer / GUs geben vergleichbare Angebote auf Basis von 2) ab
Vollkommen falsche Reihenfolge, die ihr da durchzieht.
1) Energieberater (oder wer auch imme diese Aufgabe wahrnimmt) erstellt den vorläufigen Wärmeschutznachweis. Darin sind Dämmstärken und -qualitäten festgelegt und mit dir sowie dem Architekten abgestimmt.
2) Architekt erstellt LV/Ausschreibung mit in 1) ermittelten Dämmstärken und -qualitäten
3) Rohbauer / GUs geben vergleichbare Angebote auf Basis von 2) ab