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Katze schläft, verrichtet Geschäft bei Nachbarn im Gewächshaus

4,30 Stern(e) 4 Votes
Dann hatte ich es vermutlich falsch verstanden. :oops:
War vielleicht auch unpassend geschrieben. Damit wollte ich nicht aussagen das du deinen Kindern dazu bringst Angst zu haben sondern sowas manchmal ganz unbewusst passiert. Da braucht man nur ein zweimal lauthals aus Wut das Tier aus dem Haus gejagt haben und die Kinder bekommen das mit und verbinden Katze da=Mutter laut und wütend.


Du weißt doch, wie ich das meine. ;) War doch nur mal als Beispiel.
sicherlich. Ist natürlich auch etwas extremer gegenüber dem Besuch im Gewächshaus. :)
Und so ein Gewächshaus lässt sich ja wesentlich unproblematischer sichern.


Ich gebe zu, dass Katzen jetzt tatsächlich nicht unbedingt meine Lieblingstiere sind. Nichtsdestotrotz spreche ich ihnen ganz sicher nicht ihre Daseinsberechtigung ab.
Und um nochmal auf das Ausgangsthema zurückzukommen: Wenn ich ein Haustier habe, dann gebietet es mein Wunsch nach einem friedlichen Miteinander, dass ich dafür sorge, dass mein Haustier meinen Nachbarn nicht belästigt, egal auf welche Weise. Also habe ich als Besitzer auch dafür zu sorgen, dass das Tier beim Nachbarn nicht tun und lassen kann, was es will. Dass Katzen nicht oder nicht so leicht zu erziehen sind, habe ich ja mittlerweile verstanden. Aber irgendeine Lösung muss her (und damit meine ich sicherlich nicht, das Tier zu töten). Und da muss meiner Meinung nach die Initiative vom Tierbesitzer und nicht vom Nachbarn kommen.
Natürlich muss in erster Linie der Besitzer dafür sorgen. Aber der Nachbar scheint generell nicht bereit ihm etwas entgegenzukommen (Ich hätte schon längst von mir aus mein Gewächshaus gesichert). Wenn es sich um so ein kleines Minigewächhaus handelt finde ich es sogar verwunderlich das die Katze hineinsah... UND dann auch noch darin schläft. Ich denke der Nachbar hat generell etwas gegen die Katze. Von daher bleibt ihm wohl nichts anderes übrig als die Katze einzusperren, zu "entsorgen" oder das Verhältnis mit dem Nachbarn eskalieren zu lassen.
 
Hallo,

... da ich nur Beutetiere halte,
Zu welchem Zweck? Eichhörnchen bspw. sind jetzt nicht die typischen Haustiere.

aber ich frag mich ernsthaft: wieso schafft man sich eine Katze an, wenn man diese dann bis auf 10 min am Tag gar nicht zu sehen bekommt, weil sie draußen - ja - rumwildert?
Katzen "wildern" nicht, sondern sie helfen bei der Arterhaltung!

Und mal zum Naturschutzaspekt: ist doch logisch daß Freiläuferkatzen Massen an Singvögeln plattmachen,
Nein, das ist ein never ending Vorurteil :rolleyes: Freigänger, als auch frei lebende Katzen fangen in erster Linie alte, kranke oder Jungtiere, welche sich nicht artgerecht entwickelt haben. nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Da fällt mir eine passende Geschichte aus unserer Detmolder Zeit ein. Wir wohnten neben einem Beamtenhaushalt und die Dame des Hauses hatte sich auf die Fahne geschrieben, alle Vorurteile gegenüber Katzen für bare Münze zu nehmen und auf das Heftigste zu bekämpfen. Wir kommen also mit unseren 2 Monstern im neuen Heim an und lassen unsere Wollknäuel nach einer Eingewöhnungszeit ins Freie. Direkte Nachbarn waren auch Friedhofsbewohner; ein Schlemmerparadies für Katzen und nervenschonend für uns allemal. Es dauerte nicht lange und ich bekam den deutlichen Hinweis, daß unsere Katzen Vögel "reißen" würden und ich möge meinen Katzen doch bitte ein Halsband mit Glöckchen umbinden. Da Martina ja ein freundlicher Mensch ist, habe ich natürlich ihrem Wunsch entsprochen ... aber das Glöckchen entfernt. Von Stund an hatte ich Ruhe und unsere Monster konnten ihren Spieltrieb ausleben ... ohne, daß ein lästiges Geräusch ihre Beute vorzeitig gewarnt hätte :D

.... wenn die Leute ihre Katzen entweder drinnen halten würden oder zumindest in einem Gehegeanbau, daß sie rauskönnen aber eben nicht das Grundstück verlassen.
Kann ich ein Stück weit nachvollziehen, bin aber andererseits auch erschrocken über die Vergesslichkeit vieler Menschen. WIR Menschen, welche wir so stolz auf unsere Entwicklung sind, haben den Lebensraum der Tiere egoistisch beschnitten, ihnen ihr "natürliches" Leben beinahe unmöglich gemacht.

Was ist so schlimm daran, ein bißchen Kot zu entfernen? Zumeist wird er eh verbuddelt und wenn nicht, sind es ja nicht unbedingt Haufen so groß, wie von einer Dogge. Da könnte ich mich weitaus mehr über die kleinen Häufchen einer bestimmten Wurmsorte ärgern, welche regelmäßig meinen Rasen "verschönert" oder auch Eichhörnchen, welche mich jedes Jahr meiner Nussernte berauben.

Es muß doch - mit ein klein wenig gutem Willen - möglich sein, für alle, einschließlich Tier, Verständnis aufzubringen sowie eine Lösung zu finden.

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
Zu welchem Zweck? Eichhörnchen bspw. sind jetzt nicht die typischen Haustiere.
Ich halte sie auch nicht, schon gar nicht als Haustier. Ich halte Kaninchen. Die Hörnchen(findelkinder) ziehe ich auf und wildere sie aus, und zwar beruflich im Rahmen des Wildtierschutzes. Ich bin Zoologin. Katzen fangen definitiv nicht nur alte und kranke Tiere, sondern alles, was unvorsichtig genug ist. Und die Anzahl von freilaufenden Katzen entspricht in keinster Weise der natürlichen Beute-Jäger-Relation. Die Katzen leben ja nicht natürlicherweise dort, sondern wurden vom Menschen eingebracht.
Ich beschwer mich allerdings nicht über die Katzen hier, sondern eher darüber, daß eigentlich fast jeder, der interessierterweise nach meiner Arbeit fragt, weil sie unübersehbar stattfindet (Volieren im Garten), mich darauf anspricht, daß die Hörnchen Singvögel "jagen" oder dezimieren würden (was nebenbei bemerkt Unfug ist), aber keiner kommt mal auf die Idee, daß freilaufende Hauskatzen da ein viel schlimmeres Problem darstellen. Das nervt einfach. Hat aber zugegebenermaßen nichts mit dem Thema zu tun, außer daß Hauskatzen noch ein paar andere Probleme verursachen als Kothaufen im Sandkasten oder unfreiwillige Hausbesuche.
Was das betrifft, kann man leider nichts machen, solange man sich noch im entferntesten als Tierfreund bezeichnen will. Rechtlich gesehen ist der gelegentliche Katzendurchgangsverkehr eben zu dulden. Wenn man das auf keinen Fall will, bleibt eben nur das Geschlossenhalten der Terrassentür, so sehr es auch nervt.
(Fremde) Katzen kann man eben nicht drauf trainieren, nicht ins Haus zu gehen. Da kann man solang diskutieren wie man will.
 
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ja, ich muss doch immer wieder feststellen, dass ich in einer schönen Gegend mit netten, verständnisvollen Nachbarn lebe.
Wir haben 3 Katzen und 2 Hunde, keiner hat ein Problem damit. Vielleicht traut sich auch nur keiner, etwas zu sagen, glaube ich aber nicht :cool:
Jeder lässt den anderen leben und machen. Mein direkter Nachbar z.B. hat einen ferngesteuerten Hubschrauber (elektrisch) und lässt diesen ab und zu mal fliegen, auch Sonntags. Ist mir aber egal. Warum soll ich mich darüber aufregen und meine Nerven strapazieren. Auf der anderen Seite mach ich vielleicht auch am Sonntag mal kurz krach. Alles gleicht sich irgendwie aus:).

So ist es derzeit. Wir hatten es aber auch schon anders. Es ist schlimm, wenn ein Nachbar einem nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnt. Das kann dann echt zum Problem werden.....
 
Vielleicht noch ein kurzer Beitrag zum Thema "Erziehen von Katze".

Ja man kann Katzen erziehen. Dazu gehört aber viel Konsequenz und es geht auch nicht von Jetzt auf Gleich.
Unsere Katze durfte in der alten Wohnung nicht in die Küche und ins Schlafzimmer und das trotz geöffnete Türen.
Die Küche hat Sie nach der Erziehung fast nie betreten und das Schlafzimmer hat sie immer mal wieder probiert, wußte aber genau, dass sie das nicht darf.
Jetzt im neuen Haus geht der langwierige Erziehungsvorgang erneut los :(

Es bleibt also nur die Möglichkeit die Katze schnellstmöglich immer wieder aus dem Gewächshaus rauszuscheuchen, schimpfen, Wasserdusche etc, so dass sie irgendwann die Nase voll hat oder das Gewächshaus Katzenfest zu machen oder der Herr Nachbar lebt damit. Alles davon funktioniert aber nur in Zusammenarbeit mit dem Nachbarn. Konfrontation ist da der falsche Weg.

Wenn unsere Katze in Nachbars Wohnzimmer rumschleicht, dürften die auch gern ne kleine Wasserdusche einsetzen.
Natürlich nicht gerade bei Minus-Graden.
 
Hallo,

Ich bin Zoologin.
Interessanter Beruf!

Ich beginne gerade wieder, den ein oder anderen Zoo zu besuchen; habe ich über 20 Jahre gemieden, weil mir die Haltungsbedingungen einzelner Tiere als zu klein erschienen. Ich empfand es immer grausig, bspw. Tiger apathisch durch den Käfig stromern zu sehen ... da hat sich heutzutage jedoch Vieles zum Besseren gewandelt.

Katzen fangen definitiv nicht nur alte und kranke Tiere, sondern alles, was unvorsichtig genug ist.
"Unvorsichtig" bedeutet aber doch nichts Anderes, als daß sie in der Natur so oder so nicht überlebensfähig wären.

Ich habe - um im Beispiel der Katzen zu bleiben, Zeit meines Lebens, sog. Ussel aufgenommen und versucht, sie aufzupäppeln. Meistens waren das, so bin ich heute überzeugt, die Katzen aus einem Wurf, welche selbst von der Mutter links liegen gelassen wurden; also das schwächste Tier im Wurf. Im Ergebnis hat es mich viel Geld gekostet, das Leiden der Tiere verlängert, denn vor der Zeit sind sie alle gestorben. Mutter Natur ist schon clever und ich habe gelernt, ihre Vorgehensweise nicht mehr infrage zu stellen ;)

Und die Anzahl von freilaufenden Katzen entspricht in keinster Weise der natürlichen Beute-Jäger-Relation. Die Katzen leben ja nicht natürlicherweise dort, sondern wurden vom Menschen eingebracht.
Da gebe ich Dir Recht und ich bin, was das betrifft, recht angefressen, daß Dosenhalter keine 100 Euronen über haben, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Klar, ist viel Geld - ich meine mich erinnern zu können, daß die Sterilisation meiner ersten Katze etwas um DM 40,00 gekostet hat - andererseits reduziert es imho im Anschluß daran die Zahl der herrenlosen Tiere. Nervenschonend ist es allemal - es gibt kaum etwas nervigeres, als eine läufige Katze :eek:

Ich beschwer mich allerdings nicht über die Katzen hier, sondern eher darüber, daß eigentlich fast jeder, der interessierterweise nach meiner Arbeit fragt, weil sie unübersehbar stattfindet (Volieren im Garten), mich darauf anspricht, daß die Hörnchen Singvögel "jagen" oder dezimieren würden (was nebenbei bemerkt Unfug ist),
Ja, "kluge" Nachbarn gibt es aller Orten. Meine Empfehlung an Dich: rechts ´rein, links ´raus! Diese Menschen sind es nicht wert, daß Du Dich ihretwegen um Lebensqualität bringst ;)

aber keiner kommt mal auf die Idee, daß freilaufende Hauskatzen da ein viel schlimmeres Problem darstellen ... außer daß Hauskatzen noch ein paar andere Probleme verursachen als Kothaufen im Sandkasten oder unfreiwillige Hausbesuche.
Was genau meinst Du damit?

Liebe Grüsse, Bauexperte
 

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