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Kann sich eine Durchschnittsfamilie überhaupt ein EFH leisten?

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Hmm, wenn ich Deine Rechnungen sehe hätten wir wohl nie bauen dürfen oder hat sich das Bauen in den letzten 3 Jahren um etwa 20% verteuert?
Das könnte in unserer Region (Vorort von Bremen) fast hinkommen. Die qm Preise haben sich in 3 Jahren verdoppelt. Die Preise der GU die wir im Blick hatten haben sich mit dem Jahreswechsel um gut 10% erhöht.
 
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Wenn einem 500T€ (oder welche Summe auch immer) zu viel sind, muss man sich eben vom Neubau, von Lage/Standard und/oder von der Größe trennen. Stellschrauben gibt es genug, insofern ist die Frage nicht so ohne weiteres zu beantworten. Ich glaube aber schon, dass sich die Durchschnittsfamilie in D ein durchschnittliches Eigenheim in D leisten kann - ansonsten würde nicht so viel gebaut/gekauft wie aktuell der Fall ist.

Rechnen muss man aber trotz der niedrigen Zinsen.

MfG
Dirk Grafe
 
Hmm, wenn ich Deine Rechnungen sehe hätten wir wohl nie bauen dürfen oder hat sich das Bauen in den letzten 3 Jahren um etwa 20% verteuert?
Wie Jochen schon richtig angedeutet hat, gibt es nicht DEN bundesweit gültigen Preis. Bauen ist regional sehr unterschiedlich; selbst noch mal unterschiedlich in den jeweiligen Bundesländern. Ich würde auch nicht behaupten wollen, daß ein Haus zu bauen im Saarland wesentlich preiswerter gelingt, als in Bayern; gleiche Ausstattung und Ausführung vorausgesetzt.

Die Preise haben sich - so würde ich es einschätzen wollen, in den letzten 3 Jahren um gute 15% verteuert. Wenn ich allein schaue, was ich heute für Kupfer und selbst Mehrschichtverbundrohr (wird heute bei der Sanitärrohmontage anstelle Kupfer benutzt) zahlen muß, wird mir übel. Selbst eine ibsche Duschtasse von 1.00 x 1.20 m kostet dieser Tage im EK netto € 730,00. So zieht sich das durch alle Gewerke durch.

Dennoch ist doch KfW70 alt = ENEV neu, oder nicht?
In etwa ja.

Liebe Grüsse, Bauexperte
 
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